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EU-Rahmenprogramm: "Marie-Curie-Maßnahmen"

Die "Marie-Curie-Maßnahmen" zählen seit langem zu den beliebtesten Maßnahmen der Gemeinschaftsrahmenprogramme für Forschung und technologische Entwicklung und werden in besonderem Maße geschätzt. Sie haben sich im Laufe der Zeit erheblich weiterentwickelt – vom reinen Stipendienprogramm zur Förderung der Mobilität zu einem Programm zur Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Forschern. Mithilfe der "Marie-Curie-Maßnahmen" ist es insbesondere gelungen, auf die Bedürfnisse der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft in Bezug auf Schulungsbedarf, Mobilität und berufliche Entwicklung einzugehen.

Im Siebten Rahmenprogramm wurden die "Marie-Curie-Maßnahmen" gestärkt und dem spezifischen Programm "Menschen" zugeordnet. Dieses spezifische Programm, das sich ausschließlich den Humanressourcen in der Forschung widmet, verfügt über ein beachtliches Gesamtbudget von über EUR 4,7 Mrd. für einen Zeitraum von sieben Jahren bis 2013. Dies entspricht durchschnittlich einem Anstieg um 50 % gegenüber dem RP6.

The European Researcher's Mobility Portal

Das Mobility Portal ist ein Netzwerk zur Förderung der Mobilität von ForscherInnen:

  • Stipendien und Förderprogramme
  • Stellenausschreibungen europaweit
  • Rechtliche Angelegenheiten (Arbeitserlaubnis, Niederlassungs- und Aufenthaltsbedingungen, Sozialversicherung, steuerliche Angelegenheiten)
  • Administrative und kulturelle Angelegenheiten (Wohnmöglichkeiten, Sprachkurse, Kinderbetreuung, etc.)
  • Darstellung der österreichische Forschungslandschaft

Als Teil des gesamteuropäischen Netzwerkes ERA-MORE (European Network of Mobility Centres) bietet das österreichische Netzwerk umfassende Informationen für ForscherInnen und WissenschafterInnen aus dem In- und Ausland. Ansprechpartner des Netzwerkes sind am österreichischen Forschermobilitätsportal, das "Researcher’s Mobility Portal Austria", zu finden. Im Rahmen dieser Informationsplattform können mobile Forschende aller Alters- und Karrierestufen (Studierende, Nachwuchsforschende, erfahrene Forschende) zusätzlich Informationen über rechtliche, kulturelle und administrative Belange sowie Informationen zur Forschungslandschaft finden.