Dienstleistungs- und Kompetenzportfolio der Universität GrazDie Tatsache, dass Wissenschaft und Forschung Teil von "Kultur" sind, ist im öffentlichen Bewusstsein kaum verankert. Graz ist nicht nur "Kulturstadt", sondern mit vier Universitäten, zwei Fachhochschulen und über 47.000 Studierenden genauso auch eine Stadt der "Wissenschaft". Insbesondere die Universität Graz bietet ein großes und breit diversifiziertes Potenzial an gesellschaftlich wie wirtschaftlich relevantem Wissen. Obwohl die Universität Graz bereits beachtliche Initiativen und Projekte im Bereich des Wissenstransfers gesetzt hat (wie z.B. die Montagsakademie, das von der Stadt Graz unterstützte Projekt "Aktiver Wissenstransfer" oder das von Stadt Graz, Land Steiermark und EU geförderte Projekt "SCIENCE FIT"), fehlte ein Überblick über ihre gesamtuniversitäre Forschungslandschaft in Form einer so genannten "Knowledge Map". Daher wurde im Forschungsmanagement und -service das Projekt „Dienstleistungs- und Kompetenzportfolio | Wissenslandkarte der Universität Graz“ gestartet, mit dem Ziel, die Expertise der Universität Graz für die Öffentlichkeit noch transparenter und zugänglicher zu machen. Das Projekt zeichnet sich durch zwei Schwerpunkte aus:
Das Dienstleistungsportfolio der Universität Graz dient dazu, der Öffentlichkeit und Wirtschaft einen Überblick über das – speziell an sie gerichtete – aktuelle Angebot an Dienstleistungen der Universität zu liefern. Das Portfolio beinhaltet unter anderem wissenschaftliche Analysen und Untersuchungen, Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen, Recherchetätigkeiten, Veranstaltungshinweise, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Informationen zur Benutzung bzw. zum Verleih von Einrichtungen und Materialien. Ziel des Projekts war es, jene transferierbaren Produkte und Dienstleistungen der Universität zu identifizieren, systematisch zu erheben und aufzubereiten, die einen hohen Nutzen für die Region aufweisen und von jeder/m Interessierten genutzt werden können. Das Ergebnis dieser Erhebung wurde in das Informationsmanagementsystem der Universität Graz UNIGRAZonline migriert und integriert; jede/r MitarbeiterIn der Universität hat dadurch die Möglichkeit, über die eigene Visitenkarte neue Angebote hinzuzufügen bzw. bestehende zu verwalten. Den Universitätsangehörigen wird damit eine Plattform geboten, wo ihre Offerte dargestellt werden können: das DLP soll daher auch als Hilfsmittel zur Akquirierung von Drittmitteln gesehen werden. Weitere Hinweise erhalten Sie bei der Helpline Performance Record: Tel. DW-1807, performance.helpline@uni-graz.at. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterliegen die Universitäten nicht den Bestimmungen der Gewerbeordnung. Es ist daher darauf zu achten, dass bei den angebotenen Dienstleistungen jedenfalls die Charakteristika einer wissenschaftlichen Tätigkeit vorliegen oder überwiegen. Achtung: Die gewerbsmäßige Erteilung von wissenschaftlichen Informationen gegen Entgelt stellt ein freies Gewerbe dar. Eine Tätigkeit besitzt dann gewerbsmäßigen Charakter, wenn sie selbständig, regelmäßig und in Ertragsabsicht betrieben wird; zudem darf sie nicht gesetzlich verboten sein (siehe Infoblatt). In das DLP sollen primär solche Angebote aufgenommen werden, die – direkt oder indirekt – Drittmittel für die Universität einbringen. Die Entscheidung, welche Tätigkeit in den Rahmen der o.a. Aufgabenerfüllung fällt (wie z.B. ein einfaches Informationsgespräch) und ab welcher erbrachten Leistung zusätzlich Kosten anfallen, die auch in Rechnung gestellt werden müssen, obliegt nicht ausschließlich jedem/r Einzelnen. In Hinblick auf die gesteigerte Bedeutung von Drittmitteleinwerbung sollen Dienstleistungen vielmehr nicht unter ihrem Wert angeboten werden. Weitere Informationen zu Drittmittelprojekten finden Sie hier. Kontakt |

