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Fotos: Habersack
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Ehrendokotorat Adamovich |
| Am 9. Juli 1997 wurde Univ.-Prof. Dr. Ludwig Adamovich das Ehrendoktorat
der Universität Graz verliehen. Bereits 1974 wurde er ordentlicher
Universitätsprofessor an der Universität Graz, Inst. f. Allgemeine
Staatslehre und Österreichisches Verfassungsrecht. 1976 übersiedelte
er ins Bundeskanzleramt nach Wien, der Universität Graz blieb er als
Honorarprofessor verbunden. 1984 wurde er zum Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes
ernannt.
Adamovich ist jedem Jus-Studenten bekannt: 1971 überarbeitete er das Handbuch des österreichischen Verfassungsrechtes, welches sein Vater begründet hatte. Mit dem Grazer Professor Bernd Christian Funk schrieb er grundlegende Lehrbücher des österreichischen Verfassungsrechtes. |
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COIMBRA |
Buch zum REWI-Fakultätstag |
| Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Schappacher, Vorsitzender der Senatskommission für Auslandsbeziehungen, wurde in das Steering Committee der COIMBRA Group gewählt. Diese Leitungsgruppe der internationalen Universitätenvereinigung, in dem die Karl-Franzens-Universität als einzige österreichische Universität vertreten ist, setzt die Hauptziele der COIMBRA Group fest. Schappacher ist in erster Linie für den Bereich von Mittel- und Ost-Europa zuständig. Dabei geht es zunächst um die Bestandsaufnahme der laufenden Universitäts-Kooperationen mit den mittel- und osteuropäischen Universitäten, danach um die Evaluierung bereits bestehender Programme der jeweiligen Universitäten. | Der erste Band der geplanten Publikationsreihe, welche die REWI-Fakultäts-Tage begleitet, behandelt das Thema "EU-Recht. Erfahrungen und Perspektiven." Die Beiträge des 1. REWI-Fakultätstages 1996 zeigen die Veränderungen in der Wissenschafts- und Wirtschaftswelt durch den Beitritt Österreichs zur EU. In diesem Rahmen sind Maßnahmen für ein effizienteres und rascheres Studium geplant. Damit steht auch die projektierte Neuorganisation des Studiums in Verbindung. Ein zweiter Fakultätstag zum Thema "EURO" am 15. Mai 1998 ist schon in Planung. |
Foto: Reiser
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Ernst Manheim - Die Bewältigung der Mitte |
| Die Biographie Ernst Manheims von Dr. Elisabeth Welzig und sein Filmportrait
von Dr. Christian Reiser sind nun fertiggestellt. Beide Projekte wurden
vom David-Herzog-Fonds der Uni Graz gefördert. Der Briefnachlaß
Manheims wurde im Vorjahr von Welzig dem "Archiv für die Geschichte
der Soziologie in Österreich" (wir berichteten in der UNIZEIT 3/96)
übergeben.
Der Soziologe, Anthropologe und Komponist Ernst Manheim wurde 1900 in Budapest geboren und ließ sich nach politisch bedingten Wanderjahren in Kansas City, USA, nieder. Sein Leben spiegelt die für dieses Jahrhundert typischen Brüche und Kontinuitäten eines mitteleuropäischen Intellektuellen wider. In der wissenschaftlichen Arbeit wurde Ernst Manheim vor allem von seinem Vetter Karl Mannheim geprägt, aber auch seine Lehrer Georg Lukács, Hans Freyer und Bronislaw Malinowski haben ihn wesentlich beeinflußt. Als Komponist stand er Belá Bartók nahe. Weitere Informationen unter: /manheim/. |
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Foto: Gasser
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Amtsübergabe |
| Am 23.9.1997 übergab Rektor Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad das Amt des Rektors an Univ.Prof. Dr. Wolf Rauch. Damit beginnt die Amtsperiode von Prof. Wolf Rauch als letztem Rektor nach dem klassischen Universitätsorganisationsgesetz von 1975. Die Inauguration wird am 7. November um 11.00 c.t. Uhr in der Aula stattfinden. | |
Foto: Gasser
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Stipendien |
| Am 10. Juli 1997 wurde das neue Bank - Austria - Forschungsstipendium von Rektor Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad und Dr. Manfred Pittioni für außerordentliche Leistungen im Rahmen von Forschungsarbeiten überreicht: Mag.Dr. Elisabeth Staudegger wurde der Preis für die Arbeit am Forschungsprojekt "Das Individualsoftwareprojekt - Eine juristische Analyse" am Institut für Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie und Rechtsinformatik verliehen. Die zweite Preisträgerin ist die Medizinerin Dr. Brigitte Modre mit dem Forschungsprojekt "Bulloese Dermatosen" an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. | |
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Aktuell: Der neue Uni-Falter! |
| Im universitären Bereich hat sich in den letzten Jahren viel verändert - allein die baulichen Großprojekte führen dies täglich vor Augen. Anlaß genug, um einen neuen Universitäts-Falter herauszugeben, in dem erste Informationen über die Karl-Franzens-Universität geboten werden, wichtige Ansprechpartner und Servicestellen aufgelistet sind und die Bandbreite der Institute dargestellt ist. Die Einleitung schrieb Ernst Sittinger. Der Uni-Falter ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und kann vom Ausseninstitut bezogen werden. | |
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