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MEDIEN

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Dimensionen: Die Welt der Wissenschaft. Strom aus Licht


Do., 15. März 2001, 19.00 Uhr Ö1
Hier werden neue Impulse für Solarzellenforschung und Mikrochips aus den Chemie- und Physikinstituten der Universität Linz präsentiert.
Eine Fläche von 16 mal 16 Kilometern bestückt mit Solarzellen würde heute schon genügen, um ganz Österreich mit elektrischer Energie zu versorgen, rechnet der Vorstand des Institut für physikalische Chemie an der Uni Linz vor. Er arbeitet seit fünf Jahren an Plastik-Solarzellen. Am Institut für Festkörper- und Halbleiterphysik der Linzer Uni ist es gelungen, verschiedene Materialien in der Form von nur wenige Atomschichten dicker Filme zu produzieren. Sie sind Ausgangsprodukte für die Herstellung von Wafers (Rohmaterialien für Chips). Internationale Elektronikkonzerne nützen in Kooperation mit dem Institut die Forschungsergebnisse für die Entwicklung neuer schnellerer und kleinerer Chips.

Menschenbilder: Philipp Harnoncourt

So., 18. März 2001, 14.15 Uhr Ö1
Eines vor allem haben sie gemeinsam, der Theologe Philipp und sein Bruder, der Dirigent Nikolaus Harnoncourt: eine unerbittliche Liebe zur Genauigkeit als Grundlage wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit. Während der um Jahre ältere Bruder die Musikerlaufbahn einschlug, zog es Philipp nach dem Gymnasium zur Theologie und zum Priestertum. Nach Jahren der Seelsorge widmete er sich der Forschung und universitären Ausbildung auf den Gebieten Liturgie, Christliche Kunst und Hymnologie. 30 Jahre lang leitete er das entsprechende Universitätsinstitut im Geiste des II. Vatikanischen Konzils und der christlichen Ökumene.
Heute zählt der 70-jährige – übrigens ein direkter Nachfahre des berühmten Erzherzogs Johann – zu den wichtigen internationalen Ökumenikern; seine Aufmerksamkeit und Sorge gilt vor allem den postkommunistischen Ländern Mittel-Osteuropas. Privat ist Philipp Harnoncourt ein leidenschaftlicher und überaus kenntnisreicher Sammler von Kalendern. Seit der Studienzeit beschäftigt ihn das Messen und Teilen der Zeit als Versuch der Menschen und Kulturen, durch den sorgsamen Umgang damit „ein weises Herz zu gewinnen“.

 

 

 

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hitec. die Dokumentation: Künstlich intelligent – Kann Technik denken?

So., 11. März 2001, 16.00 Uhr 3sat
Die Fragen „Was ist Geist, was ist Intelligenz und was Bewusstsein?“
beschäftigen zunehmend auch ausgewiesene Technokraten. In der jetzigen technologischen Diskussion gehen die Meinungen der Experten jedoch weit auseinander. Auf der einen Seite versuchen sie, die Hardware für ein künstliches Superhirn zu bauen, das bereits in einigen Jahren die „Rechenleistung“ des Gehirns eines Homo sapiens haben soll. Auf der anderen Seite experimentieren die Forscher mit Robotern, die keine Mikrochips besitzen und somit auch von keiner Software gesteuert sind. Sie sollen nur auf Grund ihrer „Körperlichkeit“ intelligentes Verhalten erlernen.

 

 

 


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