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KURZ
& BÜNDIG
| Wissenschaftspreis |
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Erstmals wurde im Rahmen der Reihe Sowi im Dialog
am 5. Dezember 2000 der Alpen-Adria-Wissenschaftspreis
gestiftet von Daimler-Chrysler vergeben. Die mit je
25.000 Schilling dotierte Auszeichnung ging an die AbsolventInnen
Ulrike-Maria Gelbmann und Roland Rausch. Gelbmann wurde für
ihre Dissertation Externe Rückstandsbewältigung
zwischen Produktionsbetrieben am Institut für Innovations-
und Umweltmanagement, Rausch für die Dissertation Realoptionen
in der strategischen Unternehmensbewertung am Institut
für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen ausgezeichnet.
Beim Festakt in der Aula gratulierten zahlreiche Ehrengäste
wie LH Waltraud Klasnic, Bürgermeister Alfred Stingl
und Österreichs Wirtschaftskammerpräsident Christoph
Leitl. Leitl nahm zur Situation der Universitäten Stellung:
Die Autonomie der Universitäten ist endlich zu
realisieren, um die notwendigen Freiheiten für den Wettbewerb
zu schaffen. Er sprach sich weiter für "Bildung
à la carte" aus, um die Bildungspotenziale besser
ausschöpfen zu können. "Der Preis ist ein wichtiges
Signal nach innen als Ansporn für die Studierenden. Und
auch nach außen als Werbung für unsere Fakultät,
unterstrich Lutz Beinsen, Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät der Uni Graz.
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Wirtschaftskammerpräsident
Christoph Leitl, LH Waltraud Klasnic, Preisträger Roland
Rausch, Preisträgerin Ulrike-Maria Gelbmann und Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied
Jürgen Hubbert
Foto:
Schweiger
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| Pro
meritis-Medaille |
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Für seine besonderen Verdienste um die Universität
Graz wurde am 10. Jänner 2001 Hofrat Dr. Michael Suppanz
in der Aula mit der Pro meritis-Medaille in Gold der Uni Graz
ausgezeichnet. Suppanz leitete zwölf Jahre lang als Universitätsdirektor
die Zentrale Verwaltung der Universität Graz. Von 1975
bis 1988 war der Jurist als Personalvertreter aktiv.
1963 trat er seinen Dienst an der Universität an und
baute hier das Kriminalmuseum und die kriminologische Lehrmittelsammlung
auf. Mit 1. September 2000 trat der begeisterte Maler seinen
Ruhestand an. Das Fest ist eine Danksagung der Universität
an Hofrat Suppanz, einen Mann mit Energie und ausgesprochenem
politischen Profil, der seine Entscheidungen transparent und
nachvollziehbar fällt, der ein Teamspieler war und kein
Mann der Einzelentscheidungen, wie ihn Altrektor Helmut
Konrad in seiner Laudatio würdigte. Die Zusammenarbeit
mit Suppanz, so Konrad weiter, war ein Symbol dafür,
dass der Großbetrieb Universität auch ein Ort der
Menschlichkeit und der Freundlichkeit sein kann. Und las aus
Suppanz Zitateschatz: Klug leben heißt,
fähig zu sein, den Zufall zu gestalten. Suppanz
selbst schloss mit aktuellen Betrachtungen zur Universitätsentwicklung:
Der universitäre Sektor zählt zu den Kernaufgaben
des Staates und ich protestiere dagegen, wenn es Kräfte
gibt, die derzeit universitäre Kindesweglegung betreiben
wollen.
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HR
Suppanz mit Rektor Zechlin
Foto:
Habersack
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| Sponsoring
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Akquirierung von Drittmitteln ist in Zeiten knapper budgetärer
Zuweisungen für die Universitäten notwendiger denn
je. In diesem Sinn versucht die REWI-Fakultät ein Sponsoring
durch facheinschlägige Verlage aufzubauen.
Als erster Verlag konnte der ÖGB-Verlag gewonnen werden,
der rechtswissenschaftlichen Publikationen traditionell verbunden
ist. Der stellvertretende Vorsitzende des Kollegiums der Rechtswissenschaftlichen
Fakultät, Univ.-Prof. DDr. Günther Löschnigg,
(im Bild li) konnte den Scheck der Verlagsdirektoren Fritz
Fadler und Johannes Richarz in Empfang nehmen.
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Foto:
N.N.
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Geburtstag & Bürgerbrief |
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Gestern ein Festakt, heute ein Festakt: alles Reinitzer.
Mit diesen Worten schloss Bürgermeister Alfred Stingl
seine Rede anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von
Frau HR Dr. Sigrid Reinitzer, Direktorin der Universitätsbibliothek
Graz am Freitag, dem 9. Februar 2001. Tags zuvor erhielt HR
Reinitzer, gemeinsam mit Mag. Dr. Karl Albrecht Kubinzky,
den Bürgerbrief der Stadt Graz.
In feierlichem Rahmen im Lesesaal der Universitätsbibliothek
würdigte Rektor Lothar Zechlin die Arbeit der Bibliotheksdirektorin
der Ruf der Grazer UB eilte ihr voraus,
Bürgermeister Stingl charakterisierte Hofrätin Reinitzer
als Frau, die die Kommunikation mit allen Kommunikationsmitteln
unserer Zeit perfektionierte, Oberrat Dr. Peter Seitz
(bm:bwk) umschrieb ihre Bemühungen als Vorsitzende des
Verbandes österreichischer Bibliothekar-Innen mit dem
Titel der Außenministerin, Medizinalrat
Dr. Edith Stumpf betonte die Pionierarbeit, die Reinitzer
im Bereich der EDV im Bibliothekswesen leistete.
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Foto:
Gasser
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| Gebärdensprache
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Die Arbeitsgruppe Gebärdensprache am Institut
für Translationswissenschaft der Uni Graz bietet im Rahmen
des Projekts Zeichen setzen Weiterbildungsangebote
für Gehörlose und MultiplikatorInnen ab März
2-semestrige Kurse in Gebärdensprache für Personen
an, die beruflich mit Gehörlosen zu tun haben bzw. zu
tun haben werden. Anmeldung unter 380-2674.
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| Europäisches
Trainingszentrum |
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In der Schubertstraße 29 hat das Europäische Trainingszentrum
für Menschenrechte und Demokratie (European Training
Centre for Democracy and Human Rights ETC) seit Dezember
2000 seinen neuen Sitz. Das ETC wurde im Oktober 1999 mit
dem Ziel gegründet, Ausbildungsprogramme in den Bereichen
Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durchzuführen.
Das Zentrum wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität
Graz und Projektpartnern im In- und Ausland tätig werden.
Das Zentrum führt zur Zeit unter anderem Projekte zur
Richterausbildung in Bosnien-Herzegowina, zur Erhebung des
Standes der Menschenrechtserziehung in Österreich, zur
Ausbildung der Mitglieder der neu geschaffenen Kommissionen
des Menschenrechtsbeirates im Innenministerium sowie zur Vorbereitung
von Feldmissionen internationaler Organisationen durch. Das
Zentrum ist auch Teil eines universitären Netzwerks humanitärer
Hilfe in Ex-Jugoslawien.
Wir müssen die Menschenrechte selbst ständig
wieder erlernen, betonte ETC-Direktor Univ.-Prof. Wolfgang
Benedek anlässlich der feierlichen Eröffnung. Und
forderte alle zur Unterstützung auf: Wir sind kein
Club der Juristen, sondern ein interdisziplinäres Zentrum.
Rektor und Hausherr Lothar Zechlin sah das ETC
als Beispiel, dass die Universität Graz in der
Lage ist, eine gesellschaftlich wichtige Arbeit zu leisten.
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Das
Team des ETC mit Geschäftsführer Dr. Gerd Oberleitner
(2.v.l.) und Direktor Univ.-Prof. Wolfgang Benedek (r.)
Foto:
Schweiger
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| Wissenschaftlerin
2000 |
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Der diesjährige Titel des Wissenschaftlers des
Jahres, den der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten
einmal pro Jahr vergibt, wurde an Hildegunde Piza verliehen.
Hildegunde Piza, die ihr Medizinstudium an der Universität
Graz absolvierte, ist seit März 1999 Universitätsprofessorin
für Plastische und Wiederherstellungs-chirurgie an der
Universität Innsbruck. Seit 1995 leitet sie das Ludwig-Boltzmann-Institut
für Qualitätssicherung in der Plastischen Chirurgie.
International Aufsehen erregte sie mit einer 17-stündigen
Operation, in der dem Bombenopfer Theo Kelz erfolgreich neue
Hände transplantiert wurden.
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| www.uni-graz.at |
Ab sofort ist die Universität Graz unter einer adaptierten
Internet-Adresse online erreichbar: www.uni-graz.at
Die gewohnte Adresse www.uni-graz.at bleibt aber weiterhin
zusätzlich aufrecht, um eine kontinuierliche Umstellung
zu ermöglichen. Damit wird nach internationalen
Standards der Zugang erleichtert und das etwas holprige Kürzel
,kfuni fällt bei der Eingabe weg, erklärt
Isabella Weger, Leiterin des Zentralen Informatikdienstes
(ZID). Gleichzeitig wurde bei allen E-mail-Adressen das bislang
übliche ,uni-graz.at durch ,uni-graz.at
ersetzt. Auch hier sind vorerst beide Adressen parallel zu
erreichen. |
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| Auszeichnung
durch Bundesministerin Gehrer |
Den besten Studienabsolventinnen und -absolventen des Studienjahres
1999/2000 der Universität Graz überreichte Frau
Bundesministerin Elisabeth Gehrer Würdigungspreise. Die
PreisträgerInnen sind KandidatInnen, die auf Vorschlag
des Rektors nominiert wurden sowie die Promovenden unter den
Auspizien des Bundespräsidenten. Auf dem Gruppenbild
die PreisträgerInnen der Universität Graz mit Bundesministerin
Gehrer von links nach rechts: Mag. Stephan Eglau, Mag. Markus
Enzinger, Mag. Lisa Kaltenegger, Mag. Claudia Remschmidt,
Mag. Ulrike Anna Steinwidder, Mag. Dr. Andrea Theresa Fruhwirth,
Dr. Petra Gaulhofer, Mag. Dr. Anna Stradner, Dr. Werner Wackernagel. |

Foto:bm:wk
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| Der
kleine Urknall |
Zum 40. Mal finden heuer die
Internationalen Universitätswochen für Theoretische
Physik in Schladming von 3. bis 10. März statt. Die
als Schladming-Winterschule weit über die
Teilchenphysik bekannte Tagung hat mit Dense Matter
ein aktuelles Thema aus der gegenwärtigen experimentellen
und theoretischen Forschung in der Teilchenphysik. Im Mittelpunkt
stehen die Fragen um die Entdeckung einer neuen Form der Materie,
wie sie nach gegenwärtigem Wissen bei der Entstehung
des Universums unmittelbar nach dem Urknall existieren musste.
Bis zu 150 Teilnehmer werden erwartet. Es soll der aktuelle
Wissensstand aus der theoretischen wie experimentellen Erforschung
der Eigenschaften dichter hadronischer Materie gelehrt und
diskutiert werden. |
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| Science
Week 2001 |
Zum zweiten Mal findet österreichweit die ScienceWeek@Austria
statt. Von 11. bis 20. Mai 2001 werden zahlreiche Veranstaltungen
in ganz Österreich Wissenschaft an ungewöhnlichen
Orten in außergewöhnlicher Weise präsentieren.
Bis dato sind bereits mehr als 500 Veranstaltungen angemeldet,
92 allein davon finden in Graz statt. Die Universität
Graz selbst ist mit einer Reihe von Events vertreten - die
größte Veranstaltung steiermarkweit ist sicherlich
der Cluster Farbe, der bis jetzt etwa 25 Einzelprojekte,
primär von Instituten der Uni Graz veranstaltet und von
Ao.Univ.-Prof. Dr. Max Lippitsch koordiniert, verbindet.
Der offizielle steirische Auftakt, eine Gemeinschaftsveranstaltung
der Universität Graz, der Technischen Universität
Graz, der Kunstuniversität Graz, der Montanuniversität
Leoben, dem Joanneum Research, dem Technikum Joanneum und
dem Landesmuseum Joanneum, findet am Abend des 11. Mai 2001
im Innenhof des Landesmuseums Joanneums statt. |
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| Tag der offenen Tür
an der Universität Graz |
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Zum ersten Mal wurde an der Uni Graz am 8. Feber 2001 ein
Tag der offenen Tür veranstaltet und
der Besuch von mehr als 700 Schülerinnen und Schülern
aus steirischen Gymnasien unterstrich die Wichtigkeit dieser
Informationsveranstaltung. Lothar Zechlin, der Rektor der
Universität Graz, ermunterte in seinem Eröffnungsvortrag
Wozu studieren die SchülerInnen, ein Studium
zu beginnen: die Gesellschaft fordert zunehmend Flexibilität,
die Ausbildung muss über reines Fachwissen hinaus reichen
und neben Fremdsprachenkenntnissen auch soziale Kompetenz
und Kommunikationsfähigkeit vermitteln. Zechlin kündigte
weiters die Einführung von mehrstufigen Studienabschlüssen
an die Diskussion über Bakkalaureats- und Master-Studien
an der Uni Graz sei bereits in der Endphase. Studieren
Sie nicht nach den aktuellen Arbeitsmarktanforderungen, sondern
hören Sie auf Ihre Neigungen und vertrauen Sie auf Ihre
eigenen Stärken, ermunterte der Rektor die SchülerInnen.
Und: Bildung rentiert sich. Auch Dr. Heidi Hudabiunigg
(SAB) betonte, dass bei der Wahl der Studienrichtung die eigenen
Interessen ausschlaggebend sein sollten. Vizerektorin Ada
Pellert hob die Qualität eines Studiums in Graz hervor
und präsentierte die Studienmöglichkeiten an den
einzelnen Fakultäten.
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Foto:Habersack
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