english version
Aktuelles und Veranstaltungen
Suche
Sitemap
Hilfe
Homepage der Uni Graz
Homepage


BetreuerIn *8.3.01

KURZ & BÜNDIG

Wissenschaftspreis


Erstmals wurde im Rahmen der Reihe „Sowi im Dialog“ am 5. Dezember 2000 der Alpen-Adria-Wissenschaftspreis – gestiftet von Daimler-Chrysler – vergeben. Die mit je 25.000 Schilling dotierte Auszeichnung ging an die AbsolventInnen Ulrike-Maria Gelbmann und Roland Rausch. Gelbmann wurde für ihre Dissertation „Externe Rückstandsbewältigung zwischen Produktionsbetrieben“ am Institut für Innovations- und Umweltmanagement, Rausch für die Dissertation „Realoptionen in der strategischen Unternehmensbewertung“ am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen ausgezeichnet. Beim Festakt in der Aula gratulierten zahlreiche Ehrengäste wie LH Waltraud Klasnic, Bürgermeister Alfred Stingl und Österreichs Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. Leitl nahm zur Situation der Universitäten Stellung: „Die Autonomie der Universitäten ist endlich zu realisieren, um die notwendigen Freiheiten für den Wettbewerb zu schaffen.“ Er sprach sich weiter für "Bildung à la carte" aus, um die Bildungspotenziale besser ausschöpfen zu können. "Der Preis ist ein wichtiges Signal nach innen als Ansporn für die Studierenden. Und auch nach außen als Werbung für unsere Fakultät”, unterstrich Lutz Beinsen, Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Graz.


Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, LH Waltraud Klasnic, Preisträger Roland Rausch, Preisträgerin Ulrike-Maria Gelbmann und Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert

Foto: Schweiger

 

 

TOP

Pro meritis-Medaille


Für seine besonderen Verdienste um die Universität Graz wurde am 10. Jänner 2001 Hofrat Dr. Michael Suppanz in der Aula mit der Pro meritis-Medaille in Gold der Uni Graz ausgezeichnet. Suppanz leitete zwölf Jahre lang als Universitätsdirektor die Zentrale Verwaltung der Universität Graz. Von 1975 bis 1988 war der Jurist als Personalvertreter aktiv.
1963 trat er seinen Dienst an der Universität an und baute hier das Kriminalmuseum und die kriminologische Lehrmittelsammlung auf. Mit 1. September 2000 trat der begeisterte Maler seinen Ruhestand an. „Das Fest ist eine Danksagung der Universität an Hofrat Suppanz, einen Mann mit Energie und ausgesprochenem politischen Profil, der seine Entscheidungen transparent und nachvollziehbar fällt, der ein Teamspieler war und kein Mann der Einzelentscheidungen“, wie ihn Altrektor Helmut Konrad in seiner Laudatio würdigte. Die Zusammenarbeit mit Suppanz, so Konrad weiter, war ein Symbol dafür, dass der Großbetrieb Universität auch ein Ort der Menschlichkeit und der Freundlichkeit sein kann. Und las aus Suppanz’ Zitateschatz: „Klug leben heißt, fähig zu sein, den Zufall zu gestalten.“ Suppanz selbst schloss mit aktuellen Betrachtungen zur Universitätsentwicklung: „Der universitäre Sektor zählt zu den Kernaufgaben des Staates und ich protestiere dagegen, wenn es Kräfte gibt, die derzeit universitäre Kindesweglegung betreiben wollen.“

HR Suppanz mit Rektor Zechlin

Foto: Habersack

TOP

Sponsoring


Akquirierung von Drittmitteln ist in Zeiten knapper budgetärer Zuweisungen für die Universitäten notwendiger denn je. In diesem Sinn versucht die REWI-Fakultät ein Sponsoring durch facheinschlägige Verlage aufzubauen.
Als erster Verlag konnte der ÖGB-Verlag gewonnen werden, der rechtswissenschaftlichen Publikationen traditionell verbunden ist. Der stellvertretende Vorsitzende des Kollegiums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Univ.-Prof. DDr. Günther Löschnigg, (im Bild li) konnte den Scheck der Verlagsdirektoren Fritz Fadler und Johannes Richarz in Empfang nehmen.



Foto: N.N.

TOP


Geburtstag & Bürgerbrief


„Gestern ein Festakt, heute ein Festakt: alles Reinitzer.“ Mit diesen Worten schloss Bürgermeister Alfred Stingl seine Rede anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von Frau HR Dr. Sigrid Reinitzer, Direktorin der Universitätsbibliothek Graz am Freitag, dem 9. Februar 2001. Tags zuvor erhielt HR Reinitzer, gemeinsam mit Mag. Dr. Karl Albrecht Kubinzky, den Bürgerbrief der Stadt Graz.
In feierlichem Rahmen im Lesesaal der Universitätsbibliothek würdigte Rektor Lothar Zechlin die Arbeit der Bibliotheksdirektorin – „der Ruf der Grazer UB eilte ihr voraus“, Bürgermeister Stingl charakterisierte Hofrätin Reinitzer als Frau, die „die Kommunikation mit allen Kommunikationsmitteln unserer Zeit perfektionierte“, Oberrat Dr. Peter Seitz (bm:bwk) umschrieb ihre Bemühungen als Vorsitzende des Verbandes österreichischer Bibliothekar-Innen mit dem Titel der „Außenministerin“, Medizinalrat Dr. Edith Stumpf betonte die Pionierarbeit, die Reinitzer im Bereich der EDV im Bibliothekswesen leistete.


Foto: Gasser

 

TOP

Gebärdensprache


Die „Arbeitsgruppe Gebärdensprache“ am Institut für Translationswissenschaft der Uni Graz bietet im Rahmen des Projekts „Zeichen setzen – Weiterbildungsangebote für Gehörlose und MultiplikatorInnen“ ab März 2-semestrige Kurse in Gebärdensprache für Personen an, die beruflich mit Gehörlosen zu tun haben bzw. zu tun haben werden. Anmeldung unter 380-2674.

 

TOP

Europäisches Trainingszentrum


In der Schubertstraße 29 hat das Europäische Trainingszentrum für Menschenrechte und Demokratie (European Training Centre for Democracy and Human Rights – ETC) seit Dezember 2000 seinen neuen Sitz. Das ETC wurde im Oktober 1999 mit dem Ziel gegründet, Ausbildungsprogramme in den Bereichen Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durchzuführen. Das Zentrum wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität Graz und Projektpartnern im In- und Ausland tätig werden. Das Zentrum führt zur Zeit unter anderem Projekte zur Richterausbildung in Bosnien-Herzegowina, zur Erhebung des Standes der Menschenrechtserziehung in Österreich, zur Ausbildung der Mitglieder der neu geschaffenen Kommissionen des Menschenrechtsbeirates im Innenministerium sowie zur Vorbereitung von Feldmissionen internationaler Organisationen durch. Das Zentrum ist auch Teil eines universitären Netzwerks humanitärer Hilfe in Ex-Jugoslawien.
„Wir müssen die Menschenrechte selbst ständig wieder erlernen“, betonte ETC-Direktor Univ.-Prof. Wolfgang Benedek anlässlich der feierlichen Eröffnung. Und forderte alle zur Unterstützung auf: „Wir sind kein Club der Juristen, sondern ein interdisziplinäres Zentrum.“ Rektor und „Hausherr“ Lothar Zechlin sah das ETC als Beispiel, dass „die Universität Graz in der Lage ist, eine gesellschaftlich wichtige Arbeit zu leisten“.


Das Team des ETC mit Geschäftsführer Dr. Gerd Oberleitner (2.v.l.) und Direktor Univ.-Prof. Wolfgang Benedek (r.)

Foto: Schweiger

TOP

Wissenschaftlerin 2000


Der diesjährige Titel des „Wissenschaftlers des Jahres“, den der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten einmal pro Jahr vergibt, wurde an Hildegunde Piza verliehen. Hildegunde Piza, die ihr Medizinstudium an der Universität Graz absolvierte, ist seit März 1999 Universitätsprofessorin für Plastische und Wiederherstellungs-chirurgie an der Universität Innsbruck. Seit 1995 leitet sie das Ludwig-Boltzmann-Institut für Qualitätssicherung in der Plastischen Chirurgie. International Aufsehen erregte sie mit einer 17-stündigen Operation, in der dem Bombenopfer Theo Kelz erfolgreich neue Hände transplantiert wurden.


TOP

www.uni-graz.at

Ab sofort ist die Universität Graz unter einer adaptierten Internet-Adresse online erreichbar: www.uni-graz.at
Die gewohnte Adresse www.uni-graz.at bleibt aber weiterhin zusätzlich aufrecht, um eine kontinuierliche Umstellung zu ermöglichen. „Damit wird nach internationalen Standards der Zugang erleichtert und das etwas holprige Kürzel ,kfuni‘ fällt bei der Eingabe weg“, erklärt Isabella Weger, Leiterin des Zentralen Informatikdienstes (ZID). Gleichzeitig wurde bei allen E-mail-Adressen das bislang übliche ,uni-graz.at‘ durch ,uni-graz.at‘ ersetzt. Auch hier sind vorerst beide Adressen parallel zu erreichen.

 

 

TOP
Auszeichnung durch Bundesministerin Gehrer

Den besten Studienabsolventinnen und -absolventen des Studienjahres 1999/2000 der Universität Graz überreichte Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer Würdigungspreise. Die PreisträgerInnen sind KandidatInnen, die auf Vorschlag des Rektors nominiert wurden sowie die Promovenden unter den Auspizien des Bundespräsidenten. Auf dem Gruppenbild die PreisträgerInnen der Universität Graz mit Bundesministerin Gehrer von links nach rechts: Mag. Stephan Eglau, Mag. Markus Enzinger, Mag. Lisa Kaltenegger, Mag. Claudia Remschmidt, Mag. Ulrike Anna Steinwidder, Mag. Dr. Andrea Theresa Fruhwirth, Dr. Petra Gaulhofer, Mag. Dr. Anna Stradner, Dr. Werner Wackernagel.


Foto:bm:wk

TOP
Der kleine Urknall

Zum 40. Mal finden heuer die Internationalen Universitätswochen für Theoretische Physik in Schladming von 3. bis 10. März statt. Die als „Schladming-Winterschule“ weit über die Teilchenphysik bekannte Tagung hat mit „Dense Matter“ ein aktuelles Thema aus der gegenwärtigen experimentellen und theoretischen Forschung in der Teilchenphysik. Im Mittelpunkt stehen die Fragen um die Entdeckung einer neuen Form der Materie, wie sie nach gegenwärtigem Wissen bei der Entstehung des Universums unmittelbar nach dem Urknall existieren musste. Bis zu 150 Teilnehmer werden erwartet. Es soll der aktuelle Wissensstand aus der theoretischen wie experimentellen Erforschung der Eigenschaften dichter hadronischer Materie gelehrt und diskutiert werden.

 

 

TOP
Science Week 2001

Zum zweiten Mal findet österreichweit die ScienceWeek@Austria statt. Von 11. bis 20. Mai 2001 werden zahlreiche Veranstaltungen in ganz Österreich Wissenschaft an ungewöhnlichen Orten in außergewöhnlicher Weise präsentieren. Bis dato sind bereits mehr als 500 Veranstaltungen angemeldet, 92 allein davon finden in Graz statt. Die Universität Graz selbst ist mit einer Reihe von Events vertreten - die größte Veranstaltung steiermarkweit ist sicherlich der Cluster ”Farbe“, der bis jetzt etwa 25 Einzelprojekte, primär von Instituten der Uni Graz veranstaltet und von Ao.Univ.-Prof. Dr. Max Lippitsch koordiniert, verbindet.
Der offizielle steirische Auftakt, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Universität Graz, der Technischen Universität Graz, der Kunstuniversität Graz, der Montanuniversität Leoben, dem Joanneum Research, dem Technikum Joanneum und dem Landesmuseum Joanneum, findet am Abend des 11. Mai 2001 im Innenhof des Landesmuseums Joanneums statt.
 
TOP
Tag der offenen Tür an der Universität Graz


Zum ersten Mal wurde an der Uni Graz am 8. Feber 2001 ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet – und der Besuch von mehr als 700 Schülerinnen und Schülern aus steirischen Gymnasien unterstrich die Wichtigkeit dieser Informationsveranstaltung. Lothar Zechlin, der Rektor der Universität Graz, ermunterte in seinem Eröffnungsvortrag „Wozu studieren“ die SchülerInnen, ein Studium zu beginnen: die Gesellschaft fordert zunehmend Flexibilität, die Ausbildung muss über reines Fachwissen hinaus reichen und neben Fremdsprachenkenntnissen auch soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit vermitteln. Zechlin kündigte weiters die Einführung von mehrstufigen Studienabschlüssen an – die Diskussion über Bakkalaureats- und Master-Studien an der Uni Graz sei bereits in der Endphase. „Studieren Sie nicht nach den aktuellen Arbeitsmarktanforderungen, sondern hören Sie auf Ihre Neigungen und vertrauen Sie auf Ihre eigenen Stärken“, ermunterte der Rektor die SchülerInnen. Und: „Bildung rentiert sich“. Auch Dr. Heidi Hudabiunigg (SAB) betonte, dass bei der Wahl der Studienrichtung die eigenen Interessen ausschlaggebend sein sollten. Vizerektorin Ada Pellert hob die Qualität eines Studiums in Graz hervor und präsentierte die Studienmöglichkeiten an den einzelnen Fakultäten.

Foto:Habersack

 

   
INHALT TOP WEITER