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Ministerium
genehmigt Uni Graz nur ein Viertel der beantragten neuen Professuren
Vier Vorziehprofessuren erhielt die Universität Graz kürzlich
genehmigt. Damit wurde gerade ein Viertel der insgesamt 16
so genannten Vorziehprofessuren zur Förderung der Schwerpunktbildung
und Profilentwicklung bewilligt, ist Rektor Lothar Zechlin
enttäuscht. Hatte doch die Uni Graz ihre Anträge gut durchdacht
und auf die im Juni vom Senat beschlossenen strategischen Leistungsziele
abgestimmt. Folgende vier Stellen sollen an der Naturwissenschaftlichen
Fakultät realisiert werden: 1. Computational Biosciences (Biocomputing),
2. Computational Earth Sciences, 3. Computational Physical Chemistry,
4. Psychologische Methodik und computergestützte Modellierung.
Die Medizinische Fakultät hatte für ihre ab 1. Jänner
2004 eingerichtete Universität sieben eigene Anträge gestellt,
ging jedoch leer aus. Zähneknirschend nimmt Medizin-Dekan Helmut
Wurm die Nullrunde zur Kenntnis: Für mich ist die Entscheidung
nicht nachvollziehbar, denn wir haben eine Prioritätenreihung
vorgenommen. Wurm sowie Zechlin hoffen nun auf die nächste
Antragsrunde, die das Ministerium im kommenden Frühjahr durchführt.
Aufgrund der vorliegenden 45 bewilligten Professuren waren nicht
die gesamten Budgetmittel in der Höhe von 21,8 Millionen Euro
ausgeschöpft worden.
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Insgesamt
145 Anträge für Vorziehprofessuren an österreichischen
Universitäten waren eingelangt. 45 Anträge genehmigte
schließlich eine international besetzte zehnköpfige
Jury. Vorziehprofessuren dienen der Förderung der Schwerpunktbildung
und Profilentwicklung der Universitäten. Es handelt sich
um ein erst- und einmaliges Programm des bm:bwk und des Rates
für Forschungs- und Technologieentwicklung. In Frage kommen
Professuren, die bis Ende 2006 frei werden, also nun vorgezogen
besetzt werden können. Bis zu drei Jahre lang werden die
Stellen aus den Mitteln des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
bezahlt, die Folgefinanzierung müssen die Universitäten
selbst tragen. Mit einer Besetzung dieser Stellen ist frühestens
ab 2004 zu rechnen, denn nun ist das vorgeschriebene Personalauswahlverfahren
einzuleiten.
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>> Zu den Anträgen der Uni Graz siehe Espresso
4/2002
>>
Die genehmigten Anträge
an allen österreichischen Universitäten im pdf-Format
Foto:
AI
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Ausseninstitut
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