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BetreuerIn *22.08.03

Virus-Epidemie im Postfach: Was tun, wenn der Wurm drin ist …

Wie schon berichtet treibt das Computer-Virus Sobig.f auch in den E-Mail-Postfächern sein Unwesen.
Peter Mayr vom Zentraler Informatikdienst informiert über das richtige Verhalten:

1. Antwort-Post auf E-Mails, die unter Ihrer Adresse – aber offensichtlich nicht von Ihnen selbst – verschickt wurden.
2. Trotz vollstþndigem Virenscan am zentralen EMail-Server, einer zentralen Firewall, lokaler Virenscanner und zahlreicher Informationen, wurde in den letzten Tagen deutlich, dass die neusten Computerviren und InternetwŸrmer noch ausreichend Spielraum finden, um sich im internen Netz zu verbreiten. Helfen Sie bitte mit, die Ausbreitung von Computerviren und InternetwŸrmern so gering wie mšglich zu halten, indem Sie Virenscanner und Betriebsystem auf dem neuesten Stand halten.

1. E-Mails, die unter Ihrer Adresse aber offensichtlich nicht von Ihnen selbst verschickt wurden, stammen von PCs, auf denen ein Virus selbststþndig E-Mails verschickt. Dabei wird auch die AbsenderInnenadresse mit einer Email-Adresse fingiert, die auf dem betroffenen PC z.B. im Adressbuch oder in einer E-Mail zu finden ist. Diese Mails wurden NICHT Ÿber den zentralen Uni-E-Mailserver verschickt. Eine RŸckverfolgung zum Urheber-PC ist praktisch nicht oder nur mit unverhþltnismþ§igem Aufwand mšglich. Ignorieren Sie daher bitte Antwort-Post auf solche Mails, die Sie erhalten.

2.a. Halten Sie bitte Ihren Virenscanner am aktuellen Stand und ŸberprŸfen Sie die Funktion des automatischen Updates: …ffnen Sie bitte Ÿber Start->Programme->NetworkAssociates die „VirusScan-Konsole". Im MenŸ „Hilfe/?" finden Sie unter Info die aktuelle Version der Virusdefinitionen (seit heute aktuell: 4.0.4288). Mit einem Klick der rechten Maustaste auf „AutoUpdate” kšnnen Sie unter „Eigenschaften” den Zeitplan fŸr automatisierte Updates ŸberprŸfen . Am besten wþhlen Sie „beim Systemstart” (nicht immer verfŸgbar) oder einen tþglichen Update-Zeitpunkt nach ihrer Wahl. Mit einem Klick der rechten Maustaste auf „AutoUpdate" kšnnen Sie Ÿber „Starten" eine Aktualisierung durchfŸhren.

2.b. Oft funktionieren Computerviren und InternetwŸrmern nur Ÿber das AusnŸtzen eines Fehlers im Betriebsystem Windows. Ein Beispiel dafŸr ist der aktuelle W32/Lovsan- oder MSBlaster-Wurm. †ber eine SicherheitslŸcke in Windows bringt er den „RPC-Dienst” bzw. „svchost.exe” zum Absturz, danach funktioniert auf dem betroffenen PC nicht mehr viel. Man mu§ den PC neu starten. (Siehe VirenŸbersicht: http://vil.nai.com/vil/newly-discovered-viruses.asp) Ein Sicherheitsupdate (http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/security/bulletin/MS03-026.asp) behebt das Problem, es findet sich auch am Software-Server des ZID (Laufwerk Q) im Verzeichnis \exe\Software\_MS-Blaster-Worm_Patch\: \\soft04\public\exe\Software\_MS-Blaster-Worm_Patch\

Nahezu wšchentlich werden so von Microsoft kleine Sicherheits-Updates zur VerfŸgung gestellt, die sinnvollerweise installiert werden sollten: Aktivieren sie dazu in der Systemsteuerung unter „automatische Updates” diese Funktion. Wenn Ihr Betriebsystem „automatische Updates” nicht zur VerfŸgung hþlt wþhlen Sie http://windowsupdate.microsoft.com: Klicken Sie auf „Updates suchen" dann auf „Updates ŸberprŸfen und installieren”. Wenn Sie Ÿber die Auswirkungen der Updates nicht sicher sind, entfernen Sie vor dem installieren alle, die nicht mit „Sicherheitsupdate” benannt sind.

2.c. Eine kleine (<1MB) abgespeckte Version des McAfee-Virenscanners namens Stinger (http://vil.nai.com/vil/stinger/) steht auch am Laufwerk Q fŸr Notfþlle zur VerfŸgung: \\soft04\public\exe\mcafee\standalone\ Dieses Programm muss nicht installiert werden, ein Aufruf der „stinger.exe” genŸgt und man kann damit rasch auf ca. 30 der wichtigsten und verbreitetsten Viren (alle aktuellen) scannen und diese entfernen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den ZID-Helpdesk: DW 2240, helpdesk@uni-graz.at

Foto: AI

© Ausseninstitut / Zentraler Informatikdienst