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Daimler-Chysler-Chef
Jürgen Schrempp ist neuer Ehrendoktor der Universität
Graz: „Etwas Besonderes in meinem Leben“
DaimlerChrysler
und Universität Graz vertieften am 19. November 2003 ihre Partnerschaft.
Prof. DI Dr.h.c. Jürgen E. Schrempp, Vorsitzender des Vorstandes
des internationalen Automobilunternehmens, wurde das Ehrendoktorat
der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität
Graz verliehen.

„Jürgen
Schrempp ist einer der ganz großen Manager der Welt“,
würdigte Rektor Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer die Verdienste
des DaimlerChrysler-Chefs. „Er hat viel für den Universitätsstandort
Graz geleistet, verbindet Wissenschaft und Wirtschaft in herausragender
Weise.“ Und Gutschelhofer erinnerte sich an ein früheres
Forschungspraktikum in der Abteilung Konzernplanung und Controlling
bei der Daimler-Benz AG in Stuttgart, wo er die Abläufe gut
kennen lernen konnte.
Univ.-Prof.
Dr. DDr.h.c. Herbert Kraus, Leiter des Instituts für Organisations-
und Personalmanagement, blickte in seiner Laudatio auf die „Blitzkarriere“
des großen 59-jährigen Managers zurück und begründete:
„Die herausragende Persönlichkeit von Jürgen Schrempp
liegt in seinen großartigen Leistungen als Unternehmensführer,
seinem besonderen gesellschaftspolitischen Verständnis und
seiner Bereitschaft neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl
umzusetzen als auch selbst zu erarbeiten.“
Schrempp habe zudem als einer der Hauptarchitekten des erfolgreichen
Zusammenschlusses von Daimler-Benz AG und der Chrysler Corporation,
aus dem eines der weltweit führenden Automobilunternehmen entstanden
ist, Weichen gestellt. Mit rund 370.000 MitarbeiterInnen in mehr
als 200 Ländern, mit weltweit bekannten Marken, allen voran
Mercedes-Benz und der breiten Produktpalette – vom kleinen
Smart bis zum großen Maybach – stehe das Unternehmen
hervorragend da.
 
Jürgen
Schrempp bedankte sich für die neue Doktorwürde: „Den
heutigen Tag empfinde ich als etwas Besonderes in meinem Leben.“
Seine persönliche Universität seien nicht so sehr die
Hörsäle, sondern die Werkstätten, die Fabriken und
die Märkte auf vielen Kontinenten gewesen. Daher erfülle
es ihn mit Stolz, in den „erlauchten Kreis der akademischen
Familie der ehrwürdigen Universität Graz“ aufgenommen
zu werden. „Ist dies doch auch ein Symbol für die notwendige
Offenheit der Grenzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“
Der DaimlerChrysler-Chef unterstrich die Bedeutung des intensiven
Dialogs. Die Wissenschaft habe schon oft jene Brücken errichtet,
die es Unternehmen erst möglich gemacht habe, neue Wege zu
beschreiten. Daher unterstütze das weltweit tätige Unternehmen
den „Forschergeist“.
So erhält auch der wissenschaftliche Nachwuchs an der Uni Graz
finanzielle Förderung. DaimlerChrysler prämiert seit dem
Jahr 2000 besonders herausragende Arbeiten mit dem Alpen-Adria-Wissenschaftspreis.
Fünf DissertantInnen wurden am 19. November im Rahmen der feierlichen
Verleihung des Ehrendoktorats ausgezeichnet und teilen sich heuer
das Preisgeld in der Höhe von 7.000 Euro: Mag. Dr. Barbara
Pirchegger, Mag. Dr. Thomas Angerer, Dr. Georg Stolberg, Dr. Herwig
Fink und Mag. Dr. Johannes Leitner.
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Fotos:
AI/Schweiger
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Ausseninstitut
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