| Aigner-Rollett-Gastprofessur
2003: Dr. Sigrid Schmitz
Die
Aigner-Rollett-Gastprofessur fér Frauen- und Geschlechterforschung
– benannt nach der ersten Absolventin der Medizinischen Fakultít
der Uni Graz und ersten praktischen ™rztin in Graz – des Sommersemesters
2003 ist an der Naturwissenschaftlichen Fakultít, am Institut fér
Zoologie, angesiedelt.
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Dr.
Sigrid Schmitz, ist Biologin und kommt vom Institut fér Informatik
und Gesellschaft der Universitít Freiburg. Sigrid Schmitz studierte
Biologie in Aachen und Marburg. Nach der Promotion 1992 in Verhaltensphysiologie
habilitierte sie sich 1998 am Fachbereich Biologie der Universitít
Marburg mit einer interdiszipliníren Arbeit éber Geschlechterunterschiede
in der Raumorientierung des Menschen. Seit Oktober 1999 arbeitet
sie am Institut fér Informatik und Gesellschaft der Universitít
Freiburg im Projekt GERDA, einem Informationssystem zu Geschlechteraspekten
in der Hirnforschung. 2002 gréndete sie mit Prof. Dr. Britta Schinzel
das Zentrum „Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaft
(GIN)” an der Universitít Freiburg. Seit Oktober 2002 ist
sie Hochschuldozentin zur „Mediatisierung der Naturwissenschaften
und Genderforschung”. Seit 1987 lehrt und forscht sie in interdiszipliníren
Kooperationen zu Gender in den Naturwissenschaften. Neben einer
Einféhrungslehrveranstaltung zum Thema „GenderStudies in den
Naturwissenschaften” hält Frau Schmitz zwei Seminare
zu den Themen „Eins.fénf.viele-wie viele Geschlechter gibt
es? Geschlechtsentwicklung unter Perspektiven der Psychologie, Biologie,
Medizin, feministischen Kritik” und „Gender-Aspekte
in der Evolutionstheorie, Soziobiologie und evolutioníren Psychologie”.
Gemeinsames Thema aller Lehrveranstaltungen, die sie in diesem Semester
an der Universitít Graz hílt, ist das Zusammendenken von soziokulturellem
Geschlecht und K›rperlichkeit.
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Níheres zu den Lehrveranstaltungen unter Interuniversitäre
Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung
Foto:
Schmitz
©
Ausseninstitut
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