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BetreuerIn *11.02.03

Universitärer Kassasturz: mit SAP kommt neues Rechnungswesen

In all jenen Abteilungen, die mit dem Rechnungswesen der Universität Graz zu tun haben, herrscht derzeit Hochbetrieb. Denn das neue Universitätsgesetz 2002 verlangt ab 1. Jänner 2004 die Führung einer doppelten Buchhaltung, also einer Gewinn- und Verlustrechnung nach handelsrechtlichen Kriterien. Gleichzeitig wird SAP eingeführt, eine betriebswirtschaftliche Software, die dies alles unterstützen soll.

Viele Uni-Anghröige ziehen an einem SAP-Strang …

Mit dem Übertritt in die Autonomie steht der Uni Graz wirklich Neues ins Haus: Abschied von der bisherigen kameralistischen Einnahmen-/Ausgabenrechnung, Einführung einer doppelten Buchhaltung nach Handelsgesetzbuch und die Notwendigkeit einer Eröffnungsbilanz. Die Uni wird dann verwaltet wie jedes Wirtschaftsunternehmen auch. Kapital und Anlagevermögen, Gebäudewerte und Geräteabschreibungen werden zu transparenten Faktoren.
Die Hauptarbeit kommt hier sicher auf die Quästur zu. Schon jetzt besuchen MitarbeiterInnen Schulungen. Die stellvertretende Quästurleiterin Elisabeth Förster betreut gemeinsam mit Ralph Zettl dieses Projekt „Rechnungswesen neu”, in das aber auch VertreterInnen der Medizin-Uni eingebunden sind.
Gleichzeitig arbeitet man an allen österreichischen Universitäten an der Einführung von SAP. Am 1. Jänner 2004 stellt nämlich die Republik Österreich ihre gesamte Haushaltsverrechnung auf Software des deutschen Marktführers um und schaltet die alten Systeme ab. >> mehr im ESPRESSO 2/03. Bereits jetzt gedruckt, schon bald im www.

>> Zur Homepage von SAP an der Uni Graz

Foto: Hungerlaender

© Ausseninstitut