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Rudi
Roth fördert Studierende der Uni Graz: "Geistige, wirtschaftliche
und soziale Brücken"
Er ist Ölkonzernchef, Ungarischer Honorarkonsul, Fußballpräsident
und Absolvent der Universität Graz: Mag. Rudi Roth. Und der
erfolgreiche Steirer ist seiner Universität nach wie vor eng
verbunden. Roth rief ein Stipendium ins Leben, das seit 2001 an
der Uni Graz alljährlich verliehen wird: "Denn ich will
der Universität, der ich meine Ausbildung verdanke, wieder
etwas zurückgeben und Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen
in ihrer Arbeit unterstützen. Ich möchte geistige, wirtschaftliche
und soziale Brücken schlagen zwischen Österreich und den
Ländern des Ostens, denen meine Ölfirma einen wesentlichen
Teil ihres Erfolges zu verdanken hat."
Vom Gesamtstipendium von insgesamt 72.000 EURO werden heuer 10.600
Euro an sechs Studierende vergeben, die sich in ihren Diplomarbeiten
bzw. Dissertationen mit Problemstellungen im Ost- und Südosteuropa
auseinandersetzen. "Eine wichtige Verbindung zwischen Universität
und AbsolventInnen, die für beide Teile Vorteile hat",
unterstreicht Rektor Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer die Bedeutung.
Ebenso werde mit dieser beispielgebenden Initiative der universitäre
Schwerpunkt rund um das südöstliches Europa weiter gestärkt.
Gleichzeitig wird stets ein/e Nachwuchs-HistorikerIn mit einem Mobilitätsstipendium
für ein Semester an der University of Waterloo in Kanada gefördert.
Die
Rudi-Roth-Stipendien 2003 gehen an:
- Sabina
Dzalto: Die Jus-Studentin beleuchtet in ihrer Diplomarbeit "Rechtliche
Aspekte der Privatisierung in Bosnien und Herzegowina".
- Damir
Ivastinovic: Das Roth-Stipendium unterstützt den Jus-Studenten
bei seiner Diplomarbeit mit dem Titel "Rechtsangleichung
im rahmen des Europäischen Integrationsprozesses Kroatiens".
- Ildiko
Farkas: Die Kunstgeschichte-Studentin beschäftigt sich in
ihrer Diplomarbeit mit "ungarischen Wallfahrten in den Westen
als frühe Formen des künstlerischen Austausches zwischen
Ungarn und Österreich".
- Karin
Feldbacher: Die Historikerin kann mit dem Mobilitätsstipendium
an der University of Waterloo ein Semester lang ihre Arbeit zum
Thema "Österreichische Emigranten in Kanada" vor
Ort vorantreiben.
Mag. Maria Skof: Die Juristin arbeitet an der Dissertation "Umsetzung
und Durchführung der wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen
in und durch Slowenien".
- Mag.
Zlatan Stevic: Der Jurist wird für sein Dissertationsprojekt
"Rechtliche Probleme bei Beteiligungen österreichischer
Investoren auf Kapitalgesellschaften in Serbien und Montenegro"
prämiert.
Vizerektor Friedrich M. Zimmermann und Rudi Roth werden die Stipendien
am 12. November 2003 um 10 Uhr im Senatssaal (neben der Aula) feierlich
überreichen.
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