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BetreuerIn *10.11.03

Rudi Roth fördert Studierende der Uni Graz: "Geistige, wirtschaftliche und soziale Brücken"

Er ist Ölkonzernchef, Ungarischer Honorarkonsul, Fußballpräsident und Absolvent der Universität Graz: Mag. Rudi Roth. Und der erfolgreiche Steirer ist seiner Universität nach wie vor eng verbunden. Roth rief ein Stipendium ins Leben, das seit 2001 an der Uni Graz alljährlich verliehen wird: "Denn ich will der Universität, der ich meine Ausbildung verdanke, wieder etwas zurückgeben und Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen in ihrer Arbeit unterstützen. Ich möchte geistige, wirtschaftliche und soziale Brücken schlagen zwischen Österreich und den Ländern des Ostens, denen meine Ölfirma einen wesentlichen Teil ihres Erfolges zu verdanken hat."
Vom Gesamtstipendium von insgesamt 72.000 EURO werden heuer 10.600 Euro an sechs Studierende vergeben, die sich in ihren Diplomarbeiten bzw. Dissertationen mit Problemstellungen im Ost- und Südosteuropa auseinandersetzen. "Eine wichtige Verbindung zwischen Universität und AbsolventInnen, die für beide Teile Vorteile hat", unterstreicht Rektor Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer die Bedeutung. Ebenso werde mit dieser beispielgebenden Initiative der universitäre Schwerpunkt rund um das südöstliches Europa weiter gestärkt. Gleichzeitig wird stets ein/e Nachwuchs-HistorikerIn mit einem Mobilitätsstipendium für ein Semester an der University of Waterloo in Kanada gefördert.

Die Rudi-Roth-Stipendien 2003 gehen an:

  • Sabina Dzalto: Die Jus-Studentin beleuchtet in ihrer Diplomarbeit "Rechtliche Aspekte der Privatisierung in Bosnien und Herzegowina".
  • Damir Ivastinovic: Das Roth-Stipendium unterstützt den Jus-Studenten bei seiner Diplomarbeit mit dem Titel "Rechtsangleichung im rahmen des Europäischen Integrationsprozesses Kroatiens".
  • Ildiko Farkas: Die Kunstgeschichte-Studentin beschäftigt sich in ihrer Diplomarbeit mit "ungarischen Wallfahrten in den Westen als frühe Formen des künstlerischen Austausches zwischen Ungarn und Österreich".
  • Karin Feldbacher: Die Historikerin kann mit dem Mobilitätsstipendium an der University of Waterloo ein Semester lang ihre Arbeit zum Thema "Österreichische Emigranten in Kanada" vor Ort vorantreiben.
    Mag. Maria Skof: Die Juristin arbeitet an der Dissertation "Umsetzung und Durchführung der wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen in und durch Slowenien".
  • Mag. Zlatan Stevic: Der Jurist wird für sein Dissertationsprojekt "Rechtliche Probleme bei Beteiligungen österreichischer Investoren auf Kapitalgesellschaften in Serbien und Montenegro" prämiert.

Vizerektor Friedrich M. Zimmermann und Rudi Roth werden die Stipendien am 12. November 2003 um 10 Uhr im Senatssaal (neben der Aula) feierlich überreichen.

 

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