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1.000
WissenschafterInnen „trainierten“ für geschlechtergerechte
Uni
Erfolgreiche Bilanz für Projekt „Potenziale, Barrieren
und Chancen“
Unter den Studierenden
stellen die Frauen an der Universität Graz mit einem Anteil
von 60 Prozent klar die Mehrheit. Zwei Drittel der nicht wissenschaftlichen
MitarbeiterInnen sind weiblich. Auch die Anzahl der Professorinnen
steigt allmählich an: In den vergangenen vier Jahren erging
knapp ein Viertel der Dienstantritte an Frauen.
Ganz im kontinuierlichen Aufwärts-Trend liegt das ehrgeizige
Projekt „Potenziale, Barrieren und Chancen. Frauen an der
Universität“, das die Interuniversitäre Koordinationsstelle
für Frauen- und Geschlechterforschung für die Uni Graz,
TU Graz und Kunst-Uni in den vergangenen drei Jahren durchführte.
Die Initiative zur Unterstützung einer geschlechtergerechten
Organisationskultur wurde vom Europäischen Sozialfonds und
vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
gefördert.
„Mehr
als 1.000 TeilnehmerInnen haben wir mit dem Programm erreicht“,
bilanziert Ao.Univ.-Prof. Dr. Roberta Maierhofer, Vizerektorin für
Internationale Beziehungen und Frauenförderung.
„Frauen haben unter anderem gelernt, sich besser zu vermarkten,
ihre Zeit- und Karriereplanung zu stärken sowie ihr Netzwerk
zu verdichten“, umreißt Dr. Barbara Hey, Leiterin der
Interuniversitären Koordinationsstelle für Frauen- und
Geschlechterforschung Graz, einige Highlights aus der umfangreichen
Palette, darunter auch die drei einjährigen Lehrgänge
für WissenschafterInnen.
Doch nicht nur Frauen sind trainiert worden, auch das männliche
Umfeld wurde in die Maßnahmen miteinbezogen. „In den
Köpfen hat sich schon einiges verändert, nun muss es auch
in der Praxis sichtbar werden“, appelliert Hey an die Vorbildwirkung
der Universität für die Gesellschaft.
Am 17. November
2003 laden Rektor Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer und Vizerektorin
Maierhofer zur Abschlussveranstaltung des Programms „Potenziale,
Barrieren und Chancen“. Von 16 bis 20 Uhr ziehen im Resowi-Zentrum
der Uni Graz, Sitzungszimmer, Bauteil A, 2. Stock, zahlreiche ExpertInnen
Bilanz. Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder überreicht
ab 19.30 Uhr den AbsolventInnen des 3. Lehrgangs die Zertifikate.
www.uni-graz.at/kffwww/chancen.html
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