Eintauchen
in die Faszination der Zahlen
250 MathematikerInnen an der Uni Graz
Etwa 250 MathematikerInnen aus der ganzen Welt werden vom 7. bis
11. Juli 2003 zu einem Kongress über Zahlentheorie an der Universität
Graz erwartet. Zum ersten Mal findet damit die vor 40 Jahren in
Frankreich begründete renommierte Fachtagung „Journées
Arithmétiques” in Österreich statt.
Die Zahlentheorie zählt nicht nur zu den ältesten, sondern
auch zu den populärsten mathematischen Disziplinen. Das liegt
unter anderem daran, dass sich viele ihrer Probleme ganz einfach
formulieren lassen, zu ihrer Lösung aber tiefschürfende
und raffinierte Methoden erforderlich sind. Mit der ganzzahligen
Lösung von Gleichungen, mit Primzahlzerlegungen und mit transzendenten
Zahlen wie der Kreiszahl Pi und den Wurzelzahlen beschäftigen
sich bereits SchülerInnen im Unterricht. Neben der Faszination
des Gegenstandes an sich finden die Resultate heute auch praktische
Anwendungen etwa in der Codierungs- und Verschlüsselungstheorie.
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„Die
Zahlentheorie ist an den beiden Grazer Universitäten in einander
ergänzender Weise vertreten, die analytische und algorithmische
Zahlentheorie an der Technischen Universität und die algebraische
Zahlentheorie an der Universität Graz“, erläutert
Co-Organisator Univ.-Prof. Dr. Franz Halter-Koch, Leiter des Instituts
für Mathematik der Uni Graz.
Alle jene, die, so Halter-Koch, „schon immer Freude an der
Mathematik gehabt haben“, können am 8. Juli um 17.30
Uhr im Hörsaal G im Heizhaus-Trakt an der Uni Graz mit einem
faszinierenden öffentlichen Vortrag rechnen: Prof. Dr. Don
B. Zagier vom Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn spricht
über „Taylor-Koeffizienten modularer Formen“. Der
Eintritt ist frei.
Die Tagung im Detail unter http://ja03.math.tugraz.at/
Noch
mehr zu Uni-Aktivitäten von Juli bis September „summer
university Graz 2003“
www.uni-graz.at/weiterbildung/summer/programm.html
Foto:
AI/Schweiger
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Ausseninstitut
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