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Wissenschaft
zum Angreifen: Uni Graz beteiligt sich an der Langen Nacht der Museen
am 20. September 2003
WissenschaftlerInnen sind h¹ufig nachtaktiv Æ davon kann man sich
am Samstag, den 20. September 2003, von 18.00 bis 1.00 Uhr frÙh
Ùberzeugen, FÙnf Institutionen an der Universit¹t Graz beteiligen
sich n¹mlich an der vom ORF organisierten Langen Nacht der Museen.
Das
Labor fÙr Zeitgeschichte (Elisabethstra¤e 27, Parterre)
zeigt im Gewùlbekeller eine Multi-Media-Ausstellung mit Plakaten
aus Politik, Kultur, Alltag und Sport als ‹Erinnerungsresteñ des
20. Jahrhunderts. Im Sarajevo-Kreuz ist das Werk der zu Unrecht
vergessenen Grazer Autorin und Frauenrechtlerin Minna Kautsky zu
sehen. FÙhrungen durch diese beiden Ausstellungen werden zu jeder
vollen Stunde angeboten. DarÙber hinaus kann man sich mit verschiedensten
historischen Persùnlichkeiten ‹treffenñ und erh¹lt als Andenken
ein Farbposter von dieser ‹Begegnungñ.
Pflanzen aus aller Welt und den unterschiedlichsten Klimagebieten
sind im Botanischen
Garten in der Schubertstra¤e zu besichtigen. Um 18.15
Uhr fÙhrt Univ.-Prof. Dr. Herwig Teppner durch die Gew¹chsh¹user
und erkl¹rt ‹Pflanzenlebenñ. Ab 18.30 kann man viertelstÙndlich
eine Æ ebenfalls gefÙhrte Æ ‹Botanische Reise durch fÙnf Kontinenteñ
antreten.
Wer Lust auf ein bisschen G¹nsehaut hat, ist im Hans-Gross-Kriminalmuseum
(Hauptgeb¹ude) richtig. Zu sehen gibt es dort unter anderem eine
ganze Reihe an Giften und Mordinstrumenten, Einbruchswerkzeugen
oder Corpora Delicti ebenso wie Instrumente zur Verbrechensaufkl¹rung.
FÙhrungen werden ab 18.30 Uhr stÙndlich angeboten. Daneben gibt
es um 20.00, 22.00 und 24.00 Uhr jeweils eine Lesung aus dem Buch
‹R¹uber, Mùrder, Sittenstrolcheñ, in dem Museums-MitarbeiterInnen
aus alten Gerichtsakten rekonstruierte Kriminalf¹lle pr¹sentieren.
Weniger gruselig, aber spannend im wahrsten Sinne des Wortes geht
es im Kabinett Physikalischer Kostbarkeiten am
Institut fÙr Experimentalphysik (Universit¹tsplatz 5) her. Man kann
dort n¹mlich Versuche mit der so genannten Leydenerflaschenbatterie
mitverfolgen. Dieser 1898 in der Institutswerkst¹tte hergestellte
Apparat erzeugt ¹hnlich einem Blitzger¹t einen riesigen Funken und
liefert so Hochspannungsimpulse von etwa 100.000 Volt. In der Ausstellung
sind neben Originalinstrumenten und Apparaten beispielsweise auch
Fotos und Handschriften von namhaften Physikern zu sehen, darunter
die Nobelpreistr¹ger Victor Hess und Erwin Schrùdinger. Es werden
auch FÙhrungen durch das Kabinett Physikalischer Kostbarkeiten angeboten.
Die Universit¹tsbibliothek (UB) zeigt die Ausstellung
‹Historische
Bucheinb¹nde der Steiermarkñ. ExpertInnen fÙhren durch diese
Schau und stehen darÙber hinaus von 18.00 bis 20.00 Uhr Fans von
alten BÙchern mit Rat und Tat zur Seite. Wer restauratorische Fragen
zu edlen StÙcken aus dem Privatbesitz hat oder deren Wert sch¹tzen
lassen mùchte, kann mit dem historischen Lesematerial in die UB
kommen. Des Weiteren werden um 21.15 Uhr erstaunliche Geheimnisse
Ùber Mozart preisgegeben Æ n¹mlich mit dem TheaterstÙck ‹Die liebenden
VerrÙckten oder Konstanze und Mozart Æ eine Tour de Farceñ von Zsolt
Pozsgai. AuffÙhrungsort ist der klassizistische Hauptlesesaal, der
w¹hrend der Langen Nacht der Museen auch besichtigt werden kann.
Alle
fÙnf Einrichtungen der Universit¹t Graz sind Ùber die Shuttlebus-Linie
3 erreichbar, die ausgehend vom ‹Treffpunkt Museumñ vor der Oper,
in Intervallen von zehn Minuten verkehrt. Die Eintrittskarten, mit
denen s¹mtliche an der Langen Nacht beteiligte Museen zu besichtigen
sind und auch die Shuttle-Busse gratis benÙtzt werden kùnnen, kosten
zwùlf bzw. zehn Euro (fÙr SchÙlerInnen, Studierende, Senioren, Behinderte,
Pr¹senzdiener und É1-Club-Mitglieder). Die Tickets sind jeweils
vor Ort erh¹ltlich bzw. im Vorverkauf ab sofort (bis einschlie¤lich
Freitag) von 8.30 bis 18 Uhr am Informationsschalter der UB, von
8.00 bis 12.00 Uhr bei Karin Gether im Sekretariat des Instituts
fÙr Rechtsgeschichte (Resowi, Bauteil A1), weiters von 10.00 bis
12.00 Uhr im Labor fÙr Zeitgeschichte sowie am Tag der Veranstaltung
ab 9.00 Uhr beim Treffpunkt Museum.
Weitere
Infos unter http://langenacht.orf.at
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Ausseninstitut
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