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„Mörderisch”
gut – Kriminalmuseum an der Uni Graz
Wachgeküsst
aus seinem 100-jährigen Dornröschenschlaf wurde die kriminologische
Sammlung von Hans Gross. Dem vormaligen UniversitÕtsdirektor Hofrat
Dr. Michael Suppanz, einst Mitarbeiter auf der Kriminologie, ist
es zu verdanken, dass die Erinnerung an das Kriminalmuseum nicht
erlosch. Auf seine Anregung leitete Dekan Univ. Prof. Dr. Gernot
Kocher eine Reaktivierung der ehemaligen Lehrmittelsammlung ein.
Im Untergeschoss des HauptgebÕudes der Grazer UniversitÕt fanden
nun die Exponate eine neue, attraktive Heimat. An der Neuordnung
des Materials, der Konzeption und dem Aufbau des gelungenen Museums
arbeiteten Mag. Andrea Nessmann, J³rgen Tremer, MMag. Christian
Bachhiesl und Ingeborg Gartler. F³r RechtshistorikerInnen wie Laien
birgt die nunmehr ³berarbeitete Schau interessante sozialgeschichtliche
Details, weil sie Aufschluss ³ber die LebensumstÕnde von Opfern
und TÕtern verrÕt. Mit Kuriosa wird ebenfalls aufgewartet, beispielsweise
dem Kommissionskoffer um 1900, einer pedantisch angeordneten Auswahl
an Hilfsmitteln, die Kriminaler f³r alle FÕlle r³sten sollte.
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| Bei
Eröffnungsfeier am 28. Februar platzte der Hörsaal
aus allen Nähten. |
Abgang
im Hauptgebäude zum „Panoptikum des Verbrechens”. |
Das
Museum ist Dienstag zwischen 10 und 15 Uhr sowie nach telefonischer
Voranmeldung unter 0 316/380-6510 geöffnet.
>> „Mörder,
Räuber, Sittenstrolche” in ESPRESSO
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>> Kriminalmuseum
Foto:
AI/Schweiger, Pracsner
©
Ausseninstitut
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