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Gründungskonvent
weist Eingriffe in Entscheidungsfreiheit zurück
Am 20. Mrz 2003 beschloss der Grndungskonvent
der Universitt Graz folgende Stellungsnahme:
Am 8. Mrz 2003, d.h. in offener Ausschreibungsfrist fr das Amt
des Rektors, ist in einem Artikel der sterreichischen Tageszeitung
Die Presse unter dem Titel VP-Gewhrsmann als Uni-Rektor? folgender
Text publiziert worden: Ein besonders heikler Coup von Klasnic
ist noch streng geheim: der frhere ORF-Redakteur und Geschftsfhrer
von Joanneum Research, Bernhard Pelzl, soll im Herbst neuer Rektor
der Universitt Graz werden. Pelzl ist ein enger Klasnic-Vertrauter.
Ob der amtierende Rektor Lothar Zechlin, der derzeit nicht erreichbar
ist, kampflos das Feld rumt, drfte sich in Krze entscheiden.
Die Rektorswahl findet im Juni statt, die Amtseinfhrung im Oktober.
Diese Aussage ist vom Bro der Frau Landeshauptmann nicht dementiert
worden. Dieser Umstand ist nun aber nicht nur dazu angetan, das
Ansehen der Karl-Franzens-Universitt Graz und mittelbar aller sterreichischen
Universitten als akademischer Institutionen schwer zu schdigen,
sondern auch das Ansehen von Bewerbern. Er hat mglicherweise auch
bewirkt, dass Zweifel an der Seriositt des Verfahrens der Rektorswahl
aufgekommen sind. Der Grndungskonvent der Karl-Franzens-Universitt
weist allenfalls versuchte Eingriffe in seine Entscheidungsfreiheit
und in seinen gesetzlichen vorgegebenen Aufgabenbereich schrfstens
und entrstet zurck.
Dieser Beschluss ist gegen zwei Einwendungen gefasst worden, deren
eine sich darauf bezog, dass der obige Aussendungstext ohne weitere
Infomationsgrundlage ber Eingriffe von auen blo spekuliere, und
deren zweite darauf, dass in der Aussendung Personennamen wiederholt
werden, deren seinerzeitige Erwhnung ohnehin geeignet war, die
Betroffenen zu schdigen.
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Ausseninstitut
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