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BetreuerIn 24.03.03

Gründungskonvent weist Eingriffe in Entscheidungsfreiheit zurück

Am 20. Mrz 2003 beschloss der Grndungskonvent der Universitt Graz folgende Stellungsnahme:

Am 8. Mrz 2003, d.h. in offener Ausschreibungsfrist fr das Amt des Rektors, ist in einem Artikel der sterreichischen Tageszeitung Die Presse unter dem Titel VP-Gewhrsmann als Uni-Rektor? folgender Text publiziert worden: Ein besonders heikler Coup von Klasnic ist noch streng geheim: der frhere ORF-Redakteur und Geschftsfhrer von Joanneum Research, Bernhard Pelzl, soll im Herbst neuer Rektor der Universitt Graz werden. Pelzl ist ein enger Klasnic-Vertrauter. Ob der amtierende Rektor Lothar Zechlin, der derzeit nicht erreichbar ist, kampflos das Feld rumt, drfte sich in Krze entscheiden. Die Rektorswahl findet im Juni statt, die Amtseinfhrung im Oktober.

Diese Aussage ist vom Bro der Frau Landeshauptmann nicht dementiert worden. Dieser Umstand ist nun aber nicht nur dazu angetan, das Ansehen der Karl-Franzens-Universitt Graz und mittelbar aller sterreichischen Universitten als akademischer Institutionen schwer zu schdigen, sondern auch das Ansehen von Bewerbern. Er hat mglicherweise auch bewirkt, dass Zweifel an der Seriositt des Verfahrens der Rektorswahl aufgekommen sind. Der Grndungskonvent der Karl-Franzens-Universitt weist allenfalls versuchte Eingriffe in seine Entscheidungsfreiheit und in seinen gesetzlichen vorgegebenen Aufgabenbereich schrfstens und entrstet zurck.

Dieser Beschluss ist gegen zwei Einwendungen gefasst worden, deren eine sich darauf bezog, dass der obige Aussendungstext ohne weitere Infomationsgrundlage ber Eingriffe von auen blo spekuliere, und deren zweite darauf, dass in der Aussendung Personennamen wiederholt werden, deren seinerzeitige Erwhnung ohnehin geeignet war, die Betroffenen zu schdigen.


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