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Job-Oskar
2002 fér die Universitítsbibliothek Graz
Der
Universitítsbibliothek Graz (UB) wurde kérzlich der JobOskar 2002
verliehen. ¾An der Universitítsbibliothek wird die Beschíftigung
von Menschen mit Behinderungen in besonderer Weise wahrgenommenè,
freut sich Dr. Sigrid Reinitzer, Leiterin der UB, éber die Auszeichnung.
Damit geht die Œ von der JobAllianz-Steiermark vergebene Œ Anerkennung
fér das Engagement bei der beruflichen Integration von Menschen
mit Behinderung nach 2001 bereits zum zweiten Mal an die Dienstleistungseinrichtung
der Uni Graz.
Arbeiten
wie z.B. das Einscannen von Béchern, Fotos, Katalogzetteln und alten,
wertvollen Dokumenten werden schrittweise geébt und schlieãlich
selbststíndig erfolgreich durchgeféhrt. Weiters wird die Bearbeitung
der eingescannten Katalogzettel vorgenommen, Dateneingabe und Datenéberpréfung
werden erlernt. Die fachliche Einschulung ébernehmen engagierte
Mitarbeiterinnen der UB.
¾Auf
diese Weise gelingt es, Menschen mit verschiedenartigen Behinderungen
in den Arbeitsprozess einzugliedern, gerade in einer Zeit, in der
alle Títigkeiten mit h›chster Perfektion und unter groãem Zeitdruck
ablaufen sollenè, schildert Reinitzer und begréndet: ¾Auch Menschen,
die diesen Maximierungsanspréchen einer Hochgeschwindigkeitsgesellschaft
nicht voll entsprechen k›nnen, haben das Recht, ihren pers›nlichen
Beitrag in das gesamte Arbeitsergebnis eines Betriebes einzubringen.è
Grundsítzlich sei festzuhalten, dass es das Beméhen jeder Dienststelle
in üsterreich sein mésse, die weltweit geforderte Fénf-Prozent-Marke
an Einstellungen von Menschen mit Behinderungen zu erreichen. Dieser
Grundsatz entspreche nicht nur den Erfordernissen der Menschenrechte,
sondern werde in üsterreich auch nicht durchgeféhrt. Eine Abschlagszahlung
von ca. 200 Euro pro Jahr genégt, um diese Verantwortung nicht wahrnehmen
zu méssen. Reinitzer bedauert: ¾Es ist fér unser Land wirklich ein
trauriges Zeugnis, dass wir Menschen mit Behinderungen in dieser
Weise missachten.è
©
Ausseninstitut
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