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Bank
Austria Creditanstalt fšrdert vier ForscherInnen:
Talente in Finanzwissenschaft, Philosophie, Pþdagogik und Medizin
Junge WissenschafterInnen der Universitþt Graz fšrdert die Bank
Austria Creditanstalt bereits seit einigen Jahren. 2003 vergibt
das Bank-Unternehmen vier Preise in der Gesamthšhe von 14.000 Euro.
Am 11. November 2003 um 10.30 Uhr werden im Meerscheinschlšssl die
Auszeichnungen fŸr die Nachwuchs-ForscherInnen feierlich verliehen.
ãDie Preise gehen an junge Talente, die beweisen, dass die Universitþt
Graz eine Schmiede fŸr hervorragende WissenschafterInnen istÒ, freut
sich Forschungs-Vizerektor O.Univ.-Prof. Dr. Friedrich Zimmermann
vor allem in Zeiten finanzieller Nšte Ÿber die Kooperation zwischen
Uni Graz und Bank Austria Creditanstalt.
Die
PreistrþgerInnen:
-
Mag. Martin Eberhart (28) untersucht am Institut fŸr Finanzwissenschaft
fŸr sein laufendes Dissertations-Vorhaben mit dem Titel ãReporting
on human capital: A critical review of the existing business management
and economic approaches including a discussion on a holistic human
capital reporting approachÒ die Aspekte von Humankapital Ð also
das Wissen, das in Personen verkšrpert ist Ð und geht unter anderem
den Fragen nach, wie man diesen Produktionsfaktor in der Bilanz
abbildet sowie welche Erfordernisse notwendig sind, damit es in
der Berichterstattung auf breite Akzeptanz stš§t.
-
Mag. Andrea Felbinger (38) beendete im FrŸhjahr 2003 das Pþdagogik-Studium
und wird fŸr ihre Diplomarbeit ãDer Wandel des Bildungsbegriffes.
Eine vergleichende Studie unter feministischer PerspektiveÒ ausgezeichnet.
Von hoher Aktualitþt zeichnet sich auch ihr gegenwþrtiges Dissertationsprojekt
mit dem Arbeitstitel ãProdukte des Schreibens als Merkmal professioneller
universitþrer AusbildungÒ aus, dabei erhebt die Pþdagogin Qualitþtskriterien
geisteswissenschaftlicher Forschungsarbeiten am Beispiel der Geisteswissenschaftlichen
Fakultþt der Uni Graz.
- Mag.
Michael Raunig (24) studierte Philosophie und Deutsche Philologie
und wird fŸr seine abgeschlossene Diplomarbeit ãBrandoms inferentielle
Alternative zum sprachphilosophischen Paradigma der ReprþsentationÒ
ausgezeichnet. Das ãphilosophische TalentÒ Raunig setzt sich mit
den beiden Hauptwerken des Pittsburgher Philosophen Robert B.
Brandom auseinander, die zu den schwer lesbaren Neuheiten auf
diesem Markt zþhlen.
-
Dr. Christian Schuster (28) schloss im Vorjahr sein Medizinstudium
ab. Schuster entwickelt in seinem aktuellen Forschungsprojekt
ein standardisiertes Messsystem, das die Wirksamkeit einer Salbe
untersucht, die Schþden und Hautrštungen aufgrund von UV-Strahlung
verhindern soll. Der vollstþndige Titel lautet: ãVersuch der objektiven
Messung der EntzŸndungsparameter Rštung und Wþrmeabstrahlung sowie
Nachweis der Wirkung der liposomalen rekombinanten Kupfer/Zink-Superoxid
Dismutase auf die Erythem-Entwicklung nach UVB-Bestrahlung.Ò
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