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Aventis
Pharma prämiert ForscherInnen der Universität Graz
Auch heuer zeichnete die Aventis Stiftung zur Förderung der
Medizinischen Forschung in Österreich wieder WissenschaftlerInnen
der Universität Graz für ihre Arbeiten aus. Die Preise
in der Höhe von jeweils 2.600 Euro wurden am 20. November 2003
den vier Ausgezeichneten und ihren Teams feierlich überreicht.
Prämiert wurden folgende Personen:
- Dr.
Armin Gerger von der Universitätsklinik für Dermatologie
und Venerologie. Er entwickelte ein Computersystem samt Software
zur Früherkennung von Melanomen.
- Mag.
Dr. Ute Panzenböck vom Institut für Medizinische Biochemie
löste das Rätsel um die Mechanismen, wie Fette in das
und aus dem Gehirn gelangen. Die Stoffe sind nämlich häufig
für Alzheimer und andere Gehirnerkrankungen mit verantwortlich.
- Ebenfalls
mit Melanomen bschäftigte sich Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut
Schaider von der Universitätsklinik für Dermatologie
und Venerologie. Er untersuchte die Immunreaktion des Menschen
bei Krebserkranungen und stellte überraschend fest, dass
die Abwehrstoffe des Körpers das Tumorwachstum fördern.
- Dr.
Rudolf Schicho vom Institut für Experimentelle und Klinische
Pharmakologie untersuchte die Rekation des "kleinen Gehirns"
des Körpers, des Magens, auf übermäßige Säurebelastung:
In diesem Fall, fand er heraus, schalten bestimmte Nervenzellen
das Verdauungsorgan regelrecht ab. Das dürfte ein Schutzmechanismus
sein, der verhindert, dass giftige Stoffe weiter in den Darm transportiert
werden.
Die PreisträgerInnen bedankten sich bei den Vertretern
der Aventis Pharma für die Auszeichnung und bezeichneten diese
als "Stimulus für jede einzelne Person, in ihrem Gebiet
weiterzuarbeiten".
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| Die Ausgezeichneten: Armin Gerger, Ute Panzenböck, Rudolf
Schicho, Helmut Schaider (v. li.) |
Foto:
AI/Eklaude
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