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BetreuerIn *03.10.03

Aventis Pharma prämiert ForscherInnen der Universität Graz

Auch heuer zeichnete die Aventis Stiftung zur Förderung der Medizinischen Forschung in Österreich wieder WissenschaftlerInnen der Universität Graz für ihre Arbeiten aus. Die Preise in der Höhe von jeweils 2.600 Euro wurden am 20. November 2003 den vier Ausgezeichneten und ihren Teams feierlich überreicht. Prämiert wurden folgende Personen:

  • Dr. Armin Gerger von der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. Er entwickelte ein Computersystem samt Software zur Früherkennung von Melanomen.
  • Mag. Dr. Ute Panzenböck vom Institut für Medizinische Biochemie löste das Rätsel um die Mechanismen, wie Fette in das und aus dem Gehirn gelangen. Die Stoffe sind nämlich häufig für Alzheimer und andere Gehirnerkrankungen mit verantwortlich.
  • Ebenfalls mit Melanomen bschäftigte sich Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Schaider von der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. Er untersuchte die Immunreaktion des Menschen bei Krebserkranungen und stellte überraschend fest, dass die Abwehrstoffe des Körpers das Tumorwachstum fördern.
  • Dr. Rudolf Schicho vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie untersuchte die Rekation des "kleinen Gehirns" des Körpers, des Magens, auf übermäßige Säurebelastung: In diesem Fall, fand er heraus, schalten bestimmte Nervenzellen das Verdauungsorgan regelrecht ab. Das dürfte ein Schutzmechanismus sein, der verhindert, dass giftige Stoffe weiter in den Darm transportiert werden.

Die PreisträgerInnen bedankten sich bei den Vertretern der Aventis Pharma für die Auszeichnung und bezeichneten diese als "Stimulus für jede einzelne Person, in ihrem Gebiet weiterzuarbeiten".

Die Ausgezeichneten: Armin Gerger, Ute Panzenböck, Rudolf Schicho, Helmut Schaider (v. li.)

Foto: AI/Eklaude

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