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Aigner-Rollett-Gastprofessorin:
Prof. Dr. Susanne Lanwerd, Freie Universität Berlin
Die bereits 7. Aigner-Rollett-Gastprofessur
für Frauen- und Geschlechterforschung war
im Wintersemester 2002/2003 an der Theologischen Fakultät der
Universität Graz beheimatet und sie ist ein universitätsübergreifendes
Angebot für die Studierenden
aller drei Grazer Universitäten.
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Susanne
Lanwerd ist Privatdozentin am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften,
Institut für Religionswissenschaft, der Freien Universität
Berlin (ab Feber 2003 im Status der Gastprofessorin). 1999 wurde
ihr vom Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien
Universität Berlin die Venia legendi für Religionswissenschaft
verliehen.
Lanwerd lehrt und forscht mit kulturhistorischer, religionsvergleichender
und transdisziplinärer Perspektive. Forschungsschwerpunkte:
Zum Verhältnis von Kunst und Religion in Geschichte und Gegenwart,
Religionsästhetik, Geschichte des Christentums, Geschlechterforschung,
Psychoanalyse, Prozesse der Sakralisierung.
Jüngste Buchveröffentlichung: Religionsästhetik.
Studien zum Verhältnis von Symbol und Sinnlichkeit, Würzburg
2002.
Jüngster Aufsatz: Zur Funktion religiös tradierter
Geschlechterbilder in Thematisierungen des Nationalsozialismus
Die Bildformel Pietà, in: I. Eschebach/S. Jacobeit/S.
Wenk (Hg.): Gedächtnis und Geschlecht, Frankfurt / New York
2002.
Lanwand wird den Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen
mit sakraler Kunst, mit dem Geist der Religion in ästhetisch-theologischen
Schriften und mit der Problematisierung von Leiderfahrungen in den
Mittelpunkt stellen.
Lanwand stellt beim öffentlichen Abschluss-Vortrag zum Thema
Aspekte religionsästhetischer Genderforschung am
Mittwoch, den 15. Jänner 2003, um 19.00 Uhr, in der Interuniversitären
Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Graz,
Beethovenstraße 19, einen ihrer Bereiche vor.
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Ausseninstitut
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