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Als Theologe in Brüssel aus der Perspektive eines unkonventionellen
Werdegangs
Wer Theologie studiert, geht in eine Pfarre oder wird Religionslehrer/in.
Stimmt diese Annahme? Es ist offensichtlich, dass Theologinnen und
Theologen mittlerweile nicht nur in den klassischen
kirchlichen Berufen, sondern in verschiedensten Berufsfeldern tätig
sind. Das Institut für Katechetik und Religionspädagogik
der Universität Graz sieht es als neue Aufgabe, die Veränderungen
der Berufs- und Arbeitswelt in ihrer Konsequenz für das Theologiestudium
wissenschaftlich zu thematisieren.
Im Rahmen des Forschungsprojekts Theologiestudium und Berufsorientierung
von O.Univ.-Prof. Dr. Hans-Ferdinand Angel und Ass.-Prof. Dr. Wolfgang
Weirer werden bei einem ExpertInnenhearing
am 22.Oktober 2002,
HS 01.11 / Hauptgebäude der Universität Graz,
von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Erfahrungen und Einschätzungen von TheologInnen mit außergewöhnlichen
Berufskarrieren erörtert.
Als Experte konnte Dr. Dr.h.c. Michael Weninger, Brüssel, gewonnen
werden: Er schildert seine Erfahrungen unter dem Titel Als
Theologe in Brüssel aus der Perspektive eines unkonventionellen
Werdegangs.
Michael Weninger ist politischer Berater des Präsidenten der
Europäischen Kommission für die Bereiche Dialog
mit den Kirchen, religiösen Gemeinschaften und Humanismus,
zuständig für die Beziehungen der EU mit den Nachbarstaaten
in Ost- und Südost-Europa. Der Theologe und Philosoph war Österreichischer
Botschafter in Kiew (1991-92) und Belgrad (1993-97).
Ablauf:
10.00 10.30 Uhr Begrüßung / Vorstellung des Projektes
Theologiestudium
und Berufsorientierung
10.30 11.15 Uhr Dr. Michael Weninger: Als Theologe in Brüssel
aus der Perspektive eines unkonventionellen Werdegangs
11.20 11.45 Uhr Anfragen und Diskussion
11.45 13.15 Uhr Theologiestudium und Berufsorientierung
Erfahrungen
und Einschätzungen von TheologInnen mit untypischenBerufskarrieren
13.15 14.15 Uhr Mittagspause
14.15 15.45 Uhr Zukunftsperspektiven
15.45 Uhr Abschluss
Foto:
AI/Schweiger
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Ausseninstitut
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