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BetreuerIn *08.07.02



Firma VIATRIS spendet Preisgeld an Uni-Institut: „Wir wollen einfach etwas zurückgeben“

Die Firma VIATRIS GesmbH mit Sitz in Wolfsberg wurde im Jahr 2001 mit Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet. Da die betreffende Innovation – Aufbau einer neuen Technologie „Continuous-Flow-Granulation-Verfahren zur Herstellung löslicher Brauseprodukte“ – in Kooperation mit dem Institut für Pharmazeutische Chemie und Pharmazeutische Technologie der Universität Graz erarbeitet wurde, hat das Kärntner Unternehmen im Rahmen einer kleinen Feier das Preisgeld in der Höhe von 7.267 E am 8. Juli 2002 dem Uni-Institut zu übergeben, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

„Es ist ein wichtiges Signal der Wirtschaft und ein Zeichen für gelungene Kooperationen“, bezeichnete Univ.-Prof. Dr. Franz Kappel, Vizerektor für Finanzen, die Verleihung als „beispielgebend“. VIATRIS Pharma GesmbH ist eines der führenden Unternehmen in Entwicklung und Herstellung von medizinischen Brauseprodukten und festen, kaubaren Arzneiformen. Innovative Granulationsverfahren und patientenorientierte Produktentwicklungen unter Nutzung des CFG-Verfahrens und der TOPO Granulation haben zu einer Unternehmensentwicklung von ca. 7 Millionen E Umsatz zu ca. 51 Millionen E Umsatz in den letzten 15 Jahren geführt. Derzeit werden etwa acht bis zehn Tonnen pharmazeutische Produkte pro Tag in Wolfsberg hergestellt. Dem Granulationsverfahren kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.

Im Wolfsberger Forschungszentrum wurde ein neues Granulationsverfahren, das patentierte CFG Verfahren entwickelt, mit dem erstmals weltweit medizinisches Calcium Brausegranulat hoch rationell im kontinuierlichen Prozess hergestellt wird. Damit hat sich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gegenüber traditionellen Methoden deutlich verbessert und die kostensgünstige Basis für die Therapie von Osteoporose gelegt. Das qualitativ hochwertige Granulatkorn ist verbessert abfüllbar und bietet dem Patienten ein exzellentes Auflöseverhalten, wobei vollständig Calciumcitrat gebildet wird.

Die Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen der Universität Graz sowie mit den Firmen Dipl.-Ing. Josef Fercher/Generalplanung, Villach/Kärnten und Grübl-Automatisierungstechnik, Stubenberg/Steiermark hat wesentlich zum Erfolg beigetragen, so Dr. Wolfram Tritthart von VIATRIS. „Mit dem Preisgeld wollen wir einfach etwas an die Uni zurückgeben. Denn Innovation kann nur auf einem soliden Sockel an Ausbildung beruhen.“
Univ.-Prof. Dr. Ernst Haslinger, Leiter des Instituts für Pharmazeutische Chemie und Pharmazeutische Technologie, bedankte sich: „Diese Spende zeigt, dass wir gute Forschung machen und die Vorrausetzungen für die Zusammenarbeit mit der Industrie erfüllen.“

 
Institutsleiter Ernst Haslinger (l.) und Wolfram Tritthart von VIATRIS
 

Foto: AI/Schweiger

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