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Firma VIATRIS spendet Preisgeld an Uni-Institut:
Wir wollen einfach etwas zurückgeben
Die Firma VIATRIS GesmbH mit Sitz in Wolfsberg wurde im Jahr 2001
mit Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet.
Da die betreffende Innovation Aufbau einer neuen Technologie
Continuous-Flow-Granulation-Verfahren zur Herstellung löslicher
Brauseprodukte in Kooperation mit dem Institut für
Pharmazeutische Chemie und Pharmazeutische Technologie der Universität
Graz erarbeitet wurde, hat das Kärntner Unternehmen im Rahmen
einer kleinen Feier das Preisgeld in der Höhe von 7.267 E
am 8. Juli 2002 dem Uni-Institut zu übergeben, um den wissenschaftlichen
Nachwuchs zu fördern.
Es ist ein wichtiges Signal der Wirtschaft und ein Zeichen
für gelungene Kooperationen, bezeichnete Univ.-Prof.
Dr. Franz Kappel, Vizerektor für Finanzen, die Verleihung als
beispielgebend. VIATRIS Pharma GesmbH ist eines der
führenden Unternehmen in Entwicklung und Herstellung von medizinischen
Brauseprodukten und festen, kaubaren Arzneiformen. Innovative Granulationsverfahren
und patientenorientierte Produktentwicklungen unter Nutzung des
CFG-Verfahrens und der TOPO Granulation haben zu einer Unternehmensentwicklung
von ca. 7 Millionen E Umsatz zu ca.
51 Millionen E Umsatz in den letzten
15 Jahren geführt. Derzeit werden etwa acht bis zehn Tonnen
pharmazeutische Produkte pro Tag in Wolfsberg hergestellt. Dem Granulationsverfahren
kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.
Im Wolfsberger Forschungszentrum wurde ein neues Granulationsverfahren,
das patentierte CFG Verfahren entwickelt, mit dem erstmals weltweit
medizinisches Calcium Brausegranulat hoch rationell im kontinuierlichen
Prozess hergestellt wird. Damit hat sich die Wettbewerbsfähigkeit
des Unternehmens gegenüber traditionellen Methoden deutlich
verbessert und die kostensgünstige Basis für die Therapie
von Osteoporose gelegt. Das qualitativ hochwertige Granulatkorn
ist verbessert abfüllbar und bietet dem Patienten ein exzellentes
Auflöseverhalten, wobei vollständig Calciumcitrat gebildet
wird.
Die Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen der Universität
Graz sowie mit den Firmen Dipl.-Ing. Josef Fercher/Generalplanung,
Villach/Kärnten und Grübl-Automatisierungstechnik, Stubenberg/Steiermark
hat wesentlich zum Erfolg beigetragen, so Dr. Wolfram Tritthart
von VIATRIS. Mit dem Preisgeld wollen wir einfach etwas an
die Uni zurückgeben. Denn Innovation kann nur auf einem soliden
Sockel an Ausbildung beruhen.
Univ.-Prof. Dr. Ernst Haslinger, Leiter des Instituts für Pharmazeutische
Chemie und Pharmazeutische Technologie, bedankte sich: Diese
Spende zeigt, dass wir gute Forschung machen und die Vorrausetzungen
für die Zusammenarbeit mit der Industrie erfüllen.
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Institutsleiter
Ernst Haslinger (l.) und Wolfram Tritthart von VIATRIS
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Foto:
AI/Schweiger
©
Ausseninstitut
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