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Fest-Symposium
40 Jahre Gemeindeautonomie an der Uni Graz
Die
Landesgruppe Steiermark des Österreichischen Städtebundes,
die Stadt Graz sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät der
Universität Graz luden am 14. November 2002 zum Symposuim anlässlich
40 Jahre Gemeindeautonomie. 1962 erfolgte ein historischer
Schritt für Städte und Gemeinden: Nach jahrelangen Verhandlungen
beschloss der Nationalrat die Gemeindeverfassungsnovelle. Damit
wurden die grundlegenden Rechte und Zuständigkeiten von Gemeinden
und Städten in den Artikel 115 bis 120 B-VG verankert.
Die
erste politische und demokratische Erfahrung spielt sich in der
Stadt und in der Gemeinde ab, unterstrich Bürgermeister
Alfred Stingl die Bedeutung und betonte: Man darf von den
Kommunen nichts wegdelegieren, sondern muss sie dazu befähigen,
dass sie die Aufgabe gut erfüllen können. Dekan
Univ.-Prof. DDr. h.c. Gernot Kocher setztesich in seinem Vortrag
mit der Gemeindeautonomie zwischen Gegenwart und Vergangenheit auseinander.
Gegenwart und Zukunft der österreichischen Gemeindeautonomie
beleuchtete Ao.Univ.- Prof.Mag. Dr. Martin Polaschek und die Fragen
von Ökonomisierung,
Zentralisierung, europäische Integration, Globalisierung im
Hinblick auf die autonomen Gemeinde rückte Univ.-Prof. Dr.
Christian Brünner in den Mittelpunkt.
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Dekan
Kocher, Uni-Jurist Polaschek, Bürgermeister Stingl und
Rechtswissenschaftler Brünner (v.l.)
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Foto:
AI/SchweigerI
©
Ausseninstitut
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