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Die Universität Graz und die ScienceWeek
2002:
Die ganze Palette der Wissenschaft geschmackvoll aufbereitet
Wissenschaft
und Forschung haben etwas mit dem konkreten Leben konkreter Menschen
zu tun es ist die Verpflichtung der Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler, mit den Menschen zu reden, leitet Dr.
Bernhard Pelzl von der Forschungsgesellschaft Joanneum Research
die Pressekonferenz zur ScienceWeek 2002 in der Steiermark am 29.
Mai 2002 ein.
Diesem Anspruch wird die Universität Graz, die mit rund 80
Einzelprojekte eine der größten Veranstalterinnen der
ScienceWeek 2002 ist, mehr als nur gerecht. Denn es verlassen nicht
nur zahlreiche Forscherinnen und Forscher den Elfenbeinturm
Universität, indem sie ihre Arbeiten vornehmlich in der Grazer
Altstadt präsentieren, sondern die Projekte spiegeln auch das
breite inhaltliche Spektrum der Forschungs-richtungen der Uni Graz
wider. Die Palette der 3. ScienceWeek zeigt das umfassende Angebot
der zweitgrößten Universität Österreichs: von
der Medizin über die Naturwissenschaften hier in erster
Linie die Bereiche der Physik, der Chemie und der Erd- und Geowissenschaften
über die Rechtswissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften
und zum Zentrum für Soziale Kompetenz. Es ist die Aufgabe
der Universität Graz als Volluniversität, das breite Spektrum
der Disziplinen zu präsentieren, um aufzuzeigen, wozu eine
Volluniversität eigentlich da ist, unterstreicht Ao.Univ.-Prof.
Dr. Hans-Ludwig Holzer, Vorsitzender des Senates der Universität
Graz, diesen Aspekt. Und er wünscht sich in Zukunft nicht nur
ScienceWeeks, sondern ganze ScienceYears,
denn die Forschung und die forschungsfundierte Lehre sind
Leistungen für die Gesellschaft, die außenwirksam und
verständlich auf Basis der Wissenschaftlichkeit dargestellt
werden müssen.
Hervorzuheben sind die ScienceWeek-Großveranstaltungen, die
von der Universität Graz organisiert werden bzw. an denen die
Uni Graz maßgeblich beteiligt ist. Ao.Univ.-Prof. Dr. Max
Lippitsch vom Institut für Experimentalphysik koordiniert u.a.
den High-Tech-Cluster am Grazer Tummelplatz (10. und
11. Juni), der vom mittelalterlichen Schmelzofen bis zur Computertechnologie
die Entwicklung der Technik zeigt.
Der Geo-Cluster Zeitlinien des Instituts für Geologie
und Paläontologie (11. und 12. Juni am Schlossbergplatz) verwandelt
die Grazer Innenstadt zum Lehrpfad für Erdgeschichte. Die zahlreichen
Projekte des Grazer Instituts für Chemie (12. und 13. Juni
am Tummelplatz) geben Einblicke in aktuelle Forschungsthemen, von
den Biokatalysatoren bis hin zur Naturkosmetik oder der Biodieselgewinnung
aus tierischen Fetten.
Der Tatort-Cluster wiederum beleuchtet die Kriminalistik,
die Wissenschaft vom Verbrechen (8. und 14. Juni 2002, Tummelplatz).
Die meisten Cluster-Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit
Grazer Gymnasien durchgeführt und damit treten Schülerinnen
und Schüler aus der Rolle der Konsumentinnen und Konsumenten
von Bildung in die aktive Position der Forschenden.Erstmals präsentiert
die Universitätsbibliothek Graz ihre Schätze: Wertvollste
mittelalterliche Handschriften und Drucke werden im Rahmen der Eröffnungsfeier
ScienceNight_02 (6. Juni 2002, ab 20.50 Uhr im Innenhof
des Landesmuseums Joanneum) vorgestellt, die leider oft kaum wahrgenommenen
Werke bedeutender Künstlerinnen und Künstler an der Grazer
Universität stehen im Rahmen des Projektes Kunst am Bau
( 10. und 11. Juni 2002, 9.00 13.00, 16.30 18.00 Uhr,
Resowi-Zentrum) im Mittelpunkt.
Die ScienceWeek 2002 bietet auch die Möglichkeit, hochtechnologisierte
Methoden der Medizin hautnah zu erleben: Das Programm reicht von
der Roboterchirurgie bis hin zu Stress-Mess-Systemen, der Messung
von Körperfett durch das Lipometer und der DNA-Chiptechnologie,
die es ermöglicht, die Aktivität sämtlicher in den
menschlichen Zellen vorhandener Gene in einem Arbeitsgang zu analysieren.
Universitäten erbringen in Forschung und wissenschaftlicher
Lehre Leistungen für die Gesellschaft. Denn Wissen ist die
Basis von Wohlstand und Wachstum, zugleich Bedingung für Demokratie
und sozialen Zusammenhalt, fasst Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin,
Rektor der Universität Graz, die Leistungen der Universität
zusammen.
Weitere
Informationen zu einzelnen Projekten:
Ausseninstitut der Universität Graz
Mag. Ingrid Urbanek
www.scienceweek.at
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erfolgreiche Kooperation von insgesamt zwölf Forschungs-
und Bildungseinrichtungen im Rahmen der ScienceWeek 2002 wird
auch bei der Besetzung der Pressekonferenz deutlich: VertreterInnen
der steirischen Universitäten, der Forschungsgesellschaft
Joanneum Research, der FH Joanneum, des Landesmuseums Joanneum,
des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften, des Kompetenzzentrums evolaris,
des Landesschulrates für Steiermark, der Akademie Graz
und der Urania Graz bekennen sich gemeinsam an einem Tisch zur
Notwendigkeit der übergreifenden Kooperation. |
Foto:
AI/Habersack
©
Ausseninstitut
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