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BetreuerIn *16.09.02

29. Mykologische Dreiländertagung an der Uni Graz

Ein besonders prächtiger Egerlingsschirmling, gefunden von der vierköpfigen Abordnung aus dem Tessin.

Teilnehmer der 29. Mykologischen Dreiländertagung bei der Bestimmungsarbeit im Praktikumsraum des Institutes für Botanik der Uni Graz.

Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, Prof. Reinhard Agerer vom Institut für Systematische Botanik der Universität München.

Feinarbeit mit Präpariernadel und Stereomikroskop: Prof. Cvetomir Denchev von der Akademie der Wissenschaften in Sofia mit einem in Grasblüten parasitierenden Kleinpilz.

Dass die „Schwammerl” in den steirischen Wäldern derzeit geradezu aus dem Boden schießen, scheint bestellt zu sein. Denn das massive Pilzvorkommen kommt auch den MykologInnen (Pilz-ForscherInnen) sehr gelegen: Vom 9. bis 14. September 2002 machten mehr als 70 TeilnehmerInnen der 29. Mykologischen Dreiländertagung die Universität Graz zu einem Zentrum für Pilz-ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie aus weiteren Nachbarländern wie z. B. Slowenien, Ungarn und Tschechien.
Die Konferenz, die nach 1977 die Fachleute zum zweiten Mal nach Graz führte, wurde vom Institut für Botanik der Universität Graz, dem Arbeitskreis „Heimische Pilze“ (mit Sitz am Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum, Referat Botanik) sowie von der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft (Institut für Botanik, Universität Wien) veranstaltet.
„Die Tagung brachte sowohl Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen als auch Pilzberater und andere Pilzkenner zusammen“, unterstreicht Tagungs-Koordinator Dr. Christian Scheuer vom Institut für Botanik an der Uni Graz die Verbindung zwischen Berufsmykologen und „Amateuren“.
Neben hochkarätigen Vorträgen und intensivem Erfahrungsaustausch – unter anderem wurden dabei auch brisante Themen wie Pilzschutz und Pilztourismus angesprochen – wurde ein umfangreiches Exkursionsprogramm ins West- und Oststeirische Hügelland, in die Auwälder der Flussniederungen entlang der Mur und ins Steirische Randgebirge durchgeführt.
Allein die Zahl der in Österreich heimischen Großpilz-Arten wird auf etwa 5.000 geschätzt!


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