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29.
Mykologische Dreiländertagung
an der Uni Graz

Ein
besonders prächtiger Egerlingsschirmling, gefunden
von der vierköpfigen Abordnung aus dem Tessin.
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Teilnehmer
der 29. Mykologischen Dreiländertagung bei der Bestimmungsarbeit
im Praktikumsraum des Institutes für Botanik der Uni
Graz.
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Der
Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mykologie,
Prof. Reinhard Agerer vom Institut für Systematische
Botanik der Universität München.
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Feinarbeit
mit Präpariernadel und Stereomikroskop: Prof. Cvetomir
Denchev von der Akademie der Wissenschaften in Sofia mit
einem in Grasblüten parasitierenden Kleinpilz.
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Dass
die Schwammerl in den steirischen Wäldern derzeit
geradezu aus dem Boden schießen, scheint bestellt zu sein.
Denn das massive Pilzvorkommen kommt auch den MykologInnen (Pilz-ForscherInnen)
sehr gelegen: Vom 9. bis 14. September 2002 machten mehr als
70 TeilnehmerInnen der 29. Mykologischen Dreiländertagung
die Universität Graz zu einem Zentrum für Pilz-ExpertInnen
aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie aus weiteren
Nachbarländern wie z. B. Slowenien, Ungarn und Tschechien.
Die Konferenz, die nach 1977 die Fachleute zum zweiten Mal nach
Graz führte, wurde vom Institut für Botanik der Universität
Graz, dem Arbeitskreis Heimische Pilze (mit Sitz
am Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum, Referat Botanik)
sowie von der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft
(Institut für Botanik, Universität Wien) veranstaltet.
Die Tagung brachte sowohl Wissenschaftler aus verschiedenen
Institutionen als auch Pilzberater und andere Pilzkenner zusammen,
unterstreicht Tagungs-Koordinator Dr. Christian
Scheuer vom Institut für Botanik an der Uni Graz die
Verbindung zwischen Berufsmykologen und Amateuren.
Neben hochkarätigen Vorträgen und intensivem Erfahrungsaustausch
unter anderem wurden dabei auch brisante Themen wie Pilzschutz
und Pilztourismus angesprochen wurde ein umfangreiches
Exkursionsprogramm ins West- und Oststeirische Hügelland,
in die Auwälder der Flussniederungen entlang der Mur und
ins Steirische Randgebirge durchgeführt.
Allein die Zahl der in Österreich heimischen Großpilz-Arten
wird auf etwa 5.000 geschätzt!
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