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Uni-Physikerinnen fordern mehr Chancen für
Wissenschafterinnen
Trotz kontinuierlicher Erhöhung des Anteils von Wissenschafterinnen
an der Uni Graz aktuell sind es etwa 30% gibt es für
Frauen nach wie vor universitäre Karrierehürden. An allen
Universitäten Österreichs behauptet sich derzeit lediglich
eine ordentliche Universitätsprofessorin für Physik. Ein
Schicksal, das Wissenschafterinnen allerdings weltweit teilen, wie
auch Ao.Univ.-Prof. Dr. Claudia Ambrosch-Draxl, stellvertretende
Leiterin des Instituts
für Theoretische Physik, bestätigt. Die zurzeit einzige
Physikerin an der Uni Graz führte das österreichische
Team an, das kürzlich an der internationalen Konferenz Frauen
in der Physik in Paris teilnahm. Mehr als 300 Physikerinnen
aus 67 Staaten hatten Strategien sowie Maßnahmen diskutiert
und entwickelt, um Chancen und Anteile von Frauen im von Männern
dominierten Bereich der Physik zu steigern. Männer haben
ihre Netzwerke. Und viele Diskriminierungen passieren oft auch unbewusst,
schildert Ambrosch-Draxl und konstatiert: Es gibt nur geringe
Bereitschaft, nach qualifizierten Frauen zu suchen. Dabei ist eine
ausgewogene Geschlechterverteilung eine Chance sowohl für die
Zukunft der Wissenschaft als auch unserer Gesellschaft.
Weitere Infos zur Konferenz:
www.if.ufrgs.br/~barbosa/conference.html
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Ambrosch-Draxl |
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