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Uni
Graz ab 2004 Arbeitgeberin: Erfolgreiche Personalentwicklung als
Herzstück
Mit dem Universitätsgesetz 2002 soll die vollrechtsfähige
Universität Graz ab Jänner 2004 erstmals Arbeitgeberin
für alle wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen
werden. Für diese zukünftige Rolle als eine der größten
ArbeitgeberInnen der Steiermark ist die Uni Graz bereits gerüstet.
So wurde der Personalentwicklung
schon ab 2000 nicht nur ein eigenes Vizerektorat und eine Stabsstelle,
sondern auch ein strategischer Bereich gewidmet. Denn die
Personalentwicklung bildet das Kernstück des Personalmanagements,
das zusätzlich die Personalpolitik, -planung, -beschaffung
und -verwaltung miteinschließt, bekräftigt Ao.Univ.-Prof.
Dr. Ada Pellert, zuständige Vizerektorin. Der Schwerpunkt
liegt dabei einerseits in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung,
andererseits in der selbstbestimmten Planung, Aus- und Weiterbildung
und Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, fasst
Pellert zusammen.
Zu den vorrangigen Zielen der Arbeitgeberin Uni Graz
zählt es, die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
der Universitätsbediensteten neu zu gestalten und Motivations-
und Anreizsysteme sowie ein leistungsorientiertes Laufbahnschema
voranzutreiben. Auch möchte die Universität Bedingungen
und ein Umfeld bieten, die Frauen und Männer gleichermaßen
ansprechen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen.
Es bedarf auch strukturierter Aus- und Weiterbildungssysteme,
die in den vergangenen Jahren intensiv auf- und kontinuierlich ausgebaut
wurden und sehr gut angenommen werden, so Pellert. Neben einem
allgemeinen internen Weiterbildungsprogramm für alle Uni-Bediensteten
mit Angeboten von Persönlichkeitstraining über
Neue Medien bis hin zu Sprachkursen existieren auch erfolgreiche
Seminarreihen für Führungskräfte, HochschullehrerInnen
sowie Wissenschaftlerinnen.
Mit Blickrichtung auf die künftige Autonomie legt Pellert besonderes
Augenmerk auf eine gemeinsame universitäre Leitlinie der Personalplanung,
die mit den Entwicklungsplänen der Fakultäten und Dienstleistungseinrichtungen
abgestimmt werden. Denn Träger der Personalentwicklung,
betont die Vizerektorin, sind in besonderem Maße die
Führungskräfte.
Auch
während der Sommermonate lief das Programm zur Personalentwicklung
auf Hochtouren: Im Juli startete die Reihe Selbstbestimmte
Universitätsentwicklung mit einem Seminar zu Projektmanagement.
40 TeilnehmerInnen in wissenschaftlichen Leitungspositionen und
Nachwuchsführungskräfte nützen das
Angebot an Weiterbildung, Coaching und vernetzen ihr Know-how über
Fakultätsgrenzen hinweg. Aufgrund des enormen Interesses für
die zweite Seminarreihe Universitäre Lehre ab Oktober
2002, für die mehr als 60 Anmeldungen vorlagen, konnte die
TeilnehmerInnenanzahl von 15 auf 45 Plätze erhöht werden.
Summer University Graz für Uni-Management 24. - 27. September
2002
Im Rahmen der Summer University Graz 2002 unter
dieser Marke wurden heuer erstmals alle Sommer-Veranstaltungen der
Uni Graz gebündelt wird zum Finale der Reihe ein Workshop
zur Personalentwicklung an Hochschulen durchgeführt.
Damit baut die Uni Graz ihr Angebot und ihre Vorreiterrolle, für
die im September des Vorjahres mit der erfolgreichen österreichweiten
Premiere einer Sommerschule der Grundstein gelegt wurde, auf dem
Sektor Universitätsmanagement. eine aus. Vom 24. bis 27. September
ist die Uni Graz Gastgeberin von drei Weiterbildungsveranstaltungen
zu aktuellen Themen des Universitätsmanagements: Personalentwicklung,
Qualitätsmanagement
und Personalcontrolling.
Damit stellen wir unser Know-how anderen Interessenten zur
Verfügung, begründet Rektor und wissenschaftlicher
Leiter der Sommerschule, Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin. Und
wir wollen auch Impulse für die Weiterentwicklung der Universitäten
in Österreich bzw. in den benachbarten Ländern geben.
Als Zielgruppe wird vor allem die universitäre Leitungsebene
wie RektorInnen, UniversitätsdirektorInnen, DekanInnen, MitarbeiterInnen
der universitären bzw. ministeriellen Verwaltung angesprochen.
©
Ausseninstitut
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