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BetreuerIn *23.09.02

Uni Graz ab 2004 Arbeitgeberin: Erfolgreiche Personalentwicklung als Herzstück

Mit dem Universitätsgesetz 2002 soll die vollrechtsfähige Universität Graz ab Jänner 2004 erstmals Arbeitgeberin für alle wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen werden. Für diese zukünftige Rolle als eine der größten ArbeitgeberInnen der Steiermark ist die Uni Graz bereits gerüstet. So wurde der Personalentwicklung schon ab 2000 nicht nur ein eigenes Vizerektorat und eine Stabsstelle, sondern auch ein strategischer Bereich gewidmet. „Denn die Personalentwicklung bildet das Kernstück des Personalmanagements, das zusätzlich die Personalpolitik, -planung, -beschaffung und -verwaltung miteinschließt“, bekräftigt Ao.Univ.-Prof. Dr. Ada Pellert, zuständige Vizerektorin. „Der Schwerpunkt liegt dabei einerseits in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, andererseits in der selbstbestimmten Planung, Aus- und Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, fasst Pellert zusammen.

Zu den vorrangigen Zielen der „Arbeitgeberin“ Uni Graz zählt es, die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten der Universitätsbediensteten neu zu gestalten und Motivations- und Anreizsysteme sowie ein leistungsorientiertes Laufbahnschema voranzutreiben. Auch möchte die Universität Bedingungen und ein Umfeld bieten, die Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen.
„Es bedarf auch strukturierter Aus- und Weiterbildungssysteme, die in den vergangenen Jahren intensiv auf- und kontinuierlich ausgebaut wurden und sehr gut angenommen werden“, so Pellert. Neben einem allgemeinen internen Weiterbildungsprogramm für alle Uni-Bediensteten – mit Angeboten von Persönlichkeitstraining über Neue Medien bis hin zu Sprachkursen – existieren auch erfolgreiche Seminarreihen für Führungskräfte, HochschullehrerInnen sowie Wissenschaftlerinnen.
Mit Blickrichtung auf die künftige Autonomie legt Pellert besonderes Augenmerk auf eine gemeinsame universitäre Leitlinie der Personalplanung, die mit den Entwicklungsplänen der Fakultäten und Dienstleistungseinrichtungen abgestimmt werden. „Denn Träger der Personalentwicklung“, betont die Vizerektorin, „sind in besonderem Maße die Führungskräfte.“

Auch während der Sommermonate lief das Programm zur Personalentwicklung auf Hochtouren: Im Juli startete die Reihe „Selbstbestimmte Universitätsentwicklung“ mit einem Seminar zu „Projektmanagement“. 40 TeilnehmerInnen in wissenschaftlichen Leitungspositionen und Nachwuchsführungskräfte nützen das
Angebot an Weiterbildung, Coaching und vernetzen ihr Know-how über Fakultätsgrenzen hinweg. Aufgrund des enormen Interesses für die zweite Seminarreihe „Universitäre Lehre“ ab Oktober 2002, für die mehr als 60 Anmeldungen vorlagen, konnte die TeilnehmerInnenanzahl von 15 auf 45 Plätze erhöht werden.

Summer University Graz für Uni-Management 24. - 27. September 2002
Im Rahmen der „Summer University Graz 2002“ – unter dieser Marke wurden heuer erstmals alle Sommer-Veranstaltungen der Uni Graz gebündelt – wird zum Finale der Reihe ein Workshop zur „Personalentwicklung an Hochschulen“ durchgeführt. Damit baut die Uni Graz ihr Angebot und ihre Vorreiterrolle, für die im September des Vorjahres mit der erfolgreichen österreichweiten Premiere einer Sommerschule der Grundstein gelegt wurde, auf dem Sektor Universitätsmanagement. eine aus. Vom 24. bis 27. September ist die Uni Graz Gastgeberin von drei Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen des Universitätsmanagements: Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Personalcontrolling.
„Damit stellen wir unser Know-how anderen Interessenten zur Verfügung”, begründet Rektor und wissenschaftlicher Leiter der Sommerschule, Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin. „Und wir wollen auch Impulse für die Weiterentwicklung der Universitäten in Österreich bzw. in den benachbarten Ländern geben.“ Als Zielgruppe wird vor allem die universitäre Leitungsebene wie RektorInnen, UniversitätsdirektorInnen, DekanInnen, MitarbeiterInnen der universitären bzw. ministeriellen Verwaltung angesprochen.

 

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