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Theologische Fakultät der Uni Graz siedelt
2004 Ministerium gab nun endlich grünes Licht
Mit dem Wintersemester 2004/2005 wird endlich die gesamte
Fakultät unter einem Dach vereint sein, freuen sich Rektor
Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin und der Dekan der Katholisch-Theologischen
Fakultät der Universität Graz, Univ.-Prof. Dr. Gerhard
Larcher.
Nach intensiven Bemühungen und zähen Verhandlungen gab
das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vor wenigen
Tagen Schwarz auf Weiß das erwartete grüne Licht: Das
Palais Kees, das ehemalige Korpskommando in der Glacisstraße,
wird die neue Heimat der Katholisch-Theologischen Fakultät.
Bislang ist die Fakultät auf fünf Standorte, quer
über die Stadt verstreut, aufgeteilt, schildert Larcher
die gegenwärtige Raum-Situation. Und Ass.-Prof. Dr. Christian
Wessely, der Koordinations-Baubeauftragte der Fakultät, veranschaulicht
die Lage mit einem Rechenbeispiel: Die etwa 450 Studierenden
legen allein pro Studienjahr mehr als 20.000 Stunden an Gehzeit
zwischen den einzelnen Instituten zurück.
Wessely war mit der Erstellung eines Konzepts für das klassizistische
Palais betraut, seine Entwürfe wurden schließlich mit
dem Architekturbüro Kapfhammer zu einem eindrucksvollen Raumkonzept
zusammengeführt. Insgesamt mehr als 3.000 Quadratmeter beträgt
die Nutzungsfläche für die theologischen Institute, die
damit zwar in Summe nicht mehr Platz haben, aber wesentlich effizienter
zusammenarbeiten können, wie Wessely bestätigt.
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Neben den TheologInnen wird sich als Untermieter der Uni
Graz das Institut für Orgel- und Kirchenmusik der Kunst-Universität
auf etwa 800 Quadratmetern im Palais ansiedeln. Mit Hilfe von schalltechnischen
Vorkehrungen soll aber jede Lärmbelästigung ausgeschlossen
werden. Des Weiteren wird das Fremdsprachenzentrum eine noch
junge Dienstleistungseinrichtung der Uni Graz im etwa 150
Quadratmeter großen Neubau im Innenhof einziehen, in dem außerdem
die Fakultätsbibliothek beheimatet sein wird. Das existierende,
jedoch baufällige Hofgebäude wird abgerissen.
Grundsätzlich
sei die Bausubstanz sehr gut, attestiert Wessely. Ein intaktes Notstromaggregat
hat der militärische Vormieter der Uni im Untergeschoß
überlassen. Der Zentrale Informatikdienst (ZID) wird in den
Kellerräumen ein Ausweichrechenzentrum installieren, das im
Notfall auch die Versorgung des Campus übernehmen könnte.
Im Dachgeschoß stehen zusätzlich 800 Quadratmeter zur
Verfügung, dessen Ausbau bleibt vorerst aber nur angedacht.
Die Gesamt-Kosten belaufen sich auf etwa acht Millionen Euro. Jeweils
ein Jahr sind für Detailplanung und Sanierung veranschlagt.
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) wird die Finanzierung für
die Adaptierungsmaßnahmen übernehmen.
Foto:
AI/Schweiger
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Ausseninstitut
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