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Gastvortrag
von
o.Univ.-Prof. Dr. Mathilde NIEHAUS
zum Thema:
Genderspezifische Differenzierung von Lebenslagen -
Weder Küsse noch Karriere für Frauen mit Behinderung?!
am 28.01.02 um 16 Uhr
im SR 2.076
Merangasse 70, 2. Stock
Forschungsansätze zur Differenzierung der Lebenslagen von Frauen
mit Behinderung sind immer noch kein Mream im deutschsprachigen
Raum trotz vielfältiger individueller, sozialer und gesellschaftlicher
Problemlagen.
Bei der Betrachtung der Lebenslagen von Frauen mit Behinderung geht
es um die objektiven und subjektiven Chancen und Möglichkeiten
zur Teilhabe in der Gesellschaft. Eine Rahmenkonzeption zur wissenschaftlichen
Analyse der Lebenslagen von Frauen mit Behinderung, die die heterogenen
Dimensionen (von individuellen bis zu gesellschaftlich-strukturellen
Aspekten) umfassen kann, erfordert interdisziplinäre Zugänge
und ein multiples Methodenrepertoire.
In den eigenen Forschungsprojekten (1993-2000) zu Lebenslagen
von Frauen mit Behinderung sind sowohl die strukturellen Lebensbedingungen
als auch die individuellen Deutungs- und Verarbeitungsmuster in
einem gestuften methodischen Verfahren berücksichtigt worden.
Einzelne Ergebnisse zum Spannungsfeld von subjektiven und strukturellen
Lagen von Frauen mit Behinderung werden im Vortrag vorgestellt.
Frau o.Univ.-Prof. Dr. Mathilde Niehaus ist Professorin für
Sonder- und Heilpädagogik an der Universität Wien.
Arbeitsschwerpunkte:
Rehabilitationsforschung, Lebenslagen von Frauen mit Behinderung,
quantitative und qualitative Evaluationsmethoden, betriebliche Beschäftigungssicherung,
Personalentwicklung und Sozial-politik für Behinderte.
Zum
Vortrag lädt das Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaften,
Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische
Psychologie.
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