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BetreuerIn *25.04.02


Spitzenwissenschafter der Zahnmedizin an der Uni Graz – Ehrenpromotion von Prof. Syngcuk Kim

Seit vielen Jahren pflegt Prof. Dr. Syngcuk Kim zur Universität Graz, im Speziellen zur Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, beste wissenschaftliche sowie persönliche Beziehungen. Am 25. April 2002 wurde dem weltweit anerkannten Zahnmediziner im Rahmen eines Festaktes an der Universität Graz – mit Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Franz Kappel, Dekan Univ.-Prof. Dr. Helmut Wurm, Studiendekan und Promotor Univ.-Prof. Dr. Gilbert Reibnegger sowie Univ.-Prof. Dr. Georg Watzek von der Universität Wien – das Ehrendoktorat für Zahnmedizin verliehen.

Auf die zahlreichen herausragenden beruflichen Stationen blickte Laudator Ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Pertl, der Prof. Kim in seiner postgradualen Ausbildung an der Columbia University New York kennengelernt hatte, zurück. Pertl unterstrich zudem sowohl Kims wissenschaftliche als auch persönliche Größe.
„Ich war anfangs mit der Ehrung gar nicht so glücklich, werden doch solche Auszeichnungen eher älteren Persönlichkeiten verleihen”, schmunzelte Kim. „Doch dann habe ich erfahren, dass John F. Kennedy bereits als 35-Jähriger das Ehrendoktorat der Harvard-University erhalten hat.” Kim hob in seinem Dank für die Ehrenpromotion vor allem die Bedeutung des gegenseitigen Austausches hervor. "So profitieren nicht nur wir Wissenschaftler, sondern vor allem die Patienten.”

Prof. Kim ist Vorstand des Departments of Endodontics der School of Dental Medicine an der University of Pennsylvania, wobei diese zahnmedizinische Fakultät seit Jahren zu den besten Ausbildungsstätten in den USA zählt. Er richtete dort ein Trainingscenter für mikroskopische Chirurgie ein, an dem Zahnärztinnen und Zahnärzte aus der ganzen Welt über mikroskopische-endodontische Chirurgie (chirurgische Wurzelbehandlungen) unterrichtet werden.

Seine wissenschaftlichen Forschungen im Bereich sensibler Zahnhälse führte zur Verwendung von Kaliumsalzen als therapeutische Möglichkeit – heute werden auf der ganzen Welt den Zahnpasten diese Kaliumsalze zur Behandlung der Zahnhalsüberempfindlichkeiten beigesetzt. Daneben hat er maßgeblichen Anteil an der Erforschung von Methoden zur Regulierung von Zahnschmerzen, insbesondere während chirurgischer Eingriffe durch Lokalanästhesie. Seine Entwicklungen im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie, insbesondere der chirurgischen Wurzelbehandlung, stellen einen Quantensprung in der Qualitätsverbesserung dieser operativen Methode dar: so z.B. die Verwendung eines Ultraschallreinigungsgerätes zur retrograden Präparation des Wurzelkanals bei Wurzelspitzenresektionen.

Univ.-Prof. Reibnegger (r.) nimmt die Ehrenpromotion vor
Prof. Kim mit Ehefrau Uta

Fotos: AI/Schweiger

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