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BetreuerIn *05.12.02

UNI.impulse mit Dr. Christiane Ebel-Gabriel:
Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung

Dr. Christiane Ebel-Gabriel
Generalsekretärin der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen
„Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung: Wissenschaftsadäquate Parameter für das Personalmanagement an Hochschulen”

am Montag, 9. Dezember 2002, 10 – 12 Uhr
Sitzungszimmer 15.22, ReSoWi-Zentrum, Bauteil G, 2. Stock, Eingang Schubertstraße

Wissenschaft ist international geworden und die Hochschulen sehen sich zunehmendem Konkurrenzdruck ausgesetzt. Eines der Gebiete, auf denen der Wettbewerb am schärfsten ist, ist der Streit um die besten Köpfe. Mit dem neuen UG2002 erhalten die Hochschulen mehr Spielraum, diesen Wettbewerb selbst zu gestalten. Am erfolgreichsten werden mittel- und langfristig diejenigen Einrichtungen sein, denen es gelingt, wissenschaftsadäquate Standards und Verfahren für die strategische Gestaltung des Wettbewerbs, für die Professionalisierung der Leitungsstrukturen, die Qualitätssicherung und die Personalentwicklung im wissenschaftlichen Bereich zu erarbeiten.

Mit der Einführung von Zielvereinbarungen, Globalhaushalten und Kosten-Leistungsrechnung verändert sich der Aufgaben- und Verantwortungsbereich auch des wissenschaftlichen Personals bis in die höchsten Ebenen. Die Notwendigkeit zu Profilbildung und Konzeptentwicklung verlangt neue Kompetenzen und Formen der Zusammenarbeit, in denen Wissenschaftler/innen künftig in ihrem eigenen Interesse eine zentrale Rolle übernehmen müssen, wenn die wissenschaftsadäquate Gestaltung von Zielen und Verfahren sichergestellt sein soll.

Hierzu gehört die Professionalisierung der Leitungsebenen (auch der Dekanate), die Entwicklung aktiver Strategien bei der Rekrutierung von Spitzenkräften und die angesichts des zum Teil schon eklatanten Nachwuchsmangels in zentralen Disziplinen Förderung junger WissenschaftlerInnen.

Um den Prozess eines zukunftsfähigen Personalmanagements im wissenschaftlichen Bereich voran zu treiben, sind vor allem drei Dinge erforderlich:
1. die Entwicklung moderner, konsentierter Aufgabenprofile
2. Identifikation von Handlungsbedarf auf der Basis von Stärken-Schwächen-Analysen;
3. die Bereitstellung wissenschaftsgerechter Personalentwicklungsverfahren

Dr. Christiane Ebel-Gabriel: Generalsekretärin der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, geb. 1957, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften, Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte. Studienaufenthalte in Polen und der damaligen Sowjetunion, Post-doc-Aufenthalt in Seattle/Washington. 1991 übernimmt Frau Ebel-Gabriel die Leitung des Nordamerika-Referates beim DAAD in Bonn. 1994 entsandte sie der DAAD als Leiterin der Außenstelle nach London. Ebel-Gabriel ist u.a. Vorsitzende des Hochschulrates der Universität Gießen und Beirätin des Institute for Germanic Studies der Universität London.


Weitere Informationen erhalten bei Mag. Andrea Widmann, Personalentwicklung Uni Graz,
Tel. ++43-316-380-2183
mailto:andrea.widmann@uni-graz.at

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