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BetreuerIn *27.05.02


Erste Absolventinnen des Pilot-Lehrgangs „Frauen an der Universität. Potenziale, Barrieren, Chancen“


17 Wissenschafterinnen der drei Grazer Universitäten zählen zu den Pionierinnen des erweiterten Personalentwicklungsprogramms, das Frauen an der Universität Graz mehr Chancen einräumen und Barrieren nehmen soll. Die 17 Wissenschafterinnen sind die ersten Absolventinnnen des 1. Lehrgangs des Programms „Frauen an der Universität. Potenziale, Barrieren, Chancen“, einem Pilotprojekt im deutschsprachigem Raum.

„Das Personalentwicklungsprogramm soll dazu beitragen, dass die Universität Graz sowohl weiblichen als auch männlichen MitarbeiterInnen ein optimales Umfeld für die Entfaltung ihres wissenschaftlichen Potenzials bietet“, umreißt Ao.Univ.-Prof. Dr. Ada Pellert, Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung. Die Zahlen über den noch immer äußerst geringen Frauenanteil unter den Professuren – an der Uni Graz beträgt der Anteil derzeit knapp 5% – zeigen, dass Frauenförderung weiterhin ein wichtiger Aufgabenbereich der Organisationsentwicklung an den Universitäten bleibt.

„Wir freuen uns sehr, dass 17 Wissenschafterinnen der drei Grazer Universitäten am Lehrgang, einer internen Weiterbildungsmaßnahme der drei Grazer Universitäten, bestehend aus zwölf berufslaufbahnbezogenen 2-tägigen Seminaren, Supervision und Coaching teilgenommen haben“, zieht Programmkoordinatorin Ilse Wieser von der Interuniversitären Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Graz Bilanz. Die Wissenschafterinnen besitzen nun Schlüsselqualifikationen in universitätsrelevanten Bereichen, in denen nicht nur wissenschaftsspezifische Kompetenzen, sondern auch Sozialkompetenzen erforderlich sind. Durch das breit angelegte Programm haben sie an Qualifikationen gewonnen, wie es andere Weiterbildungseinrichtungen nicht bieten, weil hier Themen nicht nur universitätsspezifisch, sondern gleichzeitig geschlechtsspezifisch bearbeitet werden. „Dieser erste Lehrgang erforderte das Feedback der Wissenschafterinnen in hohem Maß, weil dies ein Pilotprojekt im deutschsprachigen Raum ist und uns sehr an der Weiterentwicklung des Curriculums gelegen ist“, erklärt Wieser. Ist doch auch die Vernetzung der Wissenschafterinnen ein zentrales Ziel, um entstandene Kontakte in förderliche Berufsbeziehungen zu gießen.

Der Lehrgang wird mit der feierlichen Verleihung der Zertifikate am 27. Mai 2002, ab 18 Uhr, im Großen Sitzungssaal 15.21, 2. Stock, Bauteil A, Resowi-Zentrum, abgeschlossen.

Programmkoordinatorin: Ilse Wieser, Interuniversitäre Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Graz
Tel. 0316/380-1020

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