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BetreuerIn * 20.10.00


Spatenstich für Medien- und Service-Center am Uni-Campus

Mit dem Spatenstich am 20. Oktober 2000 wurde der Bau eines neuen, insgesamt über 400 Quadratmeter großen Gebäudes auf dem Campus-Areal in Angriff genommen, der zum einen von der Bank Austria und zum anderen von der Karl-Franzens-Universität Graz genutzt wird.
Die Finanzierung dieses Baues stellt eine für die Universität zukunftsweisende Drittmittel-Variante dar: Die Bank Austria trägt die gesamten Baukosten von etwa 20 MillionenSchilling. Nach 20 Jahren, in denen die Universität bereits die Hälfte des Gebäudes nutzen kann, geht das gesamte Gebäude in das Eigentum des Bundes über.


Auf dem Grundstück neben der Vorklinik wird das dreigeschoßige Gebäude nach den Plänen des Architekten DI Hermann Eisenköck errichtet: ein Bau, der sich architektonisch durch großzügige Transparenz auszeichnet – Transparenz, die auch die Universität als Schnittstelle zur Öffentlichkeit symbolisieren soll.

„Ein gutes Beispiel dafür, dass gutes Sponsoring dann funktioniert, wenn beide Seiten einen Vorteil davon haben", hofft Rektor Lothar Zechlin auf weitere Projekte. Neben einer Filiale der Bank Austria und einem Cafe wird der Bau der Universität Räumlichkeiten bieten, die zum Zwecke der gesamten Universität verwendet werden soll – für Vorträge, Ausstellungen, Feierlichkeiten, für Veranstaltungen von Studierenden. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, Verhandlungs- und Lehrveranstaltungsräume nicht weiterhin zweckentfremdet für öffentliche Veranstaltungen nützen zu müssen und den immer größer werdenden Aufgaben der Universität im Kontakt zu Wirtschaft und Politik, die im Rahmen der zunehmenden Autonomie der Universitäten immer wichtiger werden, nachzukommen. Die Fertigstellung des Centers ist mit August 2001 geplant.


Die ersten Pläne, auf dem Campus-Gelände der Karl-Franzens-Universität ein Gebäude zu errichten, das zum einen von einem Bankinstitut und zum anderen von der Universität selbst benutzt wird, finden sich bereits unter dem Rektorat von Helmut Konrad. Schon zu Beginn stand eine „Kostenneutralität" für die Universität, für den Bund, im Zentrum der Überlegungen. Die Ausschreibung des Investorenwettbewerbes konnte die Bank Austria für sich entscheiden. Im August 1999 erteilte das BM für Finanzen die Zustimmung für die Errichtung des dreistöckigen Gebäudes auf dem Campus-Areal.
Das Service-Center wird auf dem Areal der Universität Graz errichtet, die erforderliche Grundfläche wird seitens des Bundes ohne Entgelt zur Verfügung gestellt, die Bank Austria trägt sämtliche Errichtungskosten inkl. der Kosten im Zuge der Veränderung der haustechnischen Infrastruktur der KFUG.

Foto: Ausseninstitut/Habersack

Gemeinderat Josef Milla, Rektor Lothar Zechlin, Bank-Austria-Vorstandsdirektor Heinz Gehl, Altrektor Wolf Rauch, Hans-Jörg Langer von der Landesbaudirektion und Senatsvorsitzender Hans-Ludwig Holzer (v.l.)