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Anerkennung
von neuen Studien:
Akkreditierungsverfahren an der Uni Graz auf dem Prüfstand
Auf Veränderung stehen die Zeichen in der heimischen Studienlandschaft
seit der UniStG-Novelle. An der Uni Graz werden derzeit fünf
Studienrichtungen als Bakkalaureatsstudien angeboten: Biologie,
Germanistik, Erdwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre.
Außerdem sind Pädagogik und Romanistik in Vorbereitung.
Die um bis zu 20 Prozent gesteigerte Anzahl der erstzugelassenen
Studierenden auf diesem noch jungen Sektor zeigen, dass sich die
Uni Graz auf dem richtigen Weg befindet.
Um die zukünftige Entwicklung der heimischen Studienlandschaft
zu sichern, soll die Anerkennung von Bakkalaureats- und Master-
bzw. Magister-Studien verankert werden. Dies ist nicht nur international,
sondern auch bereits in Österreich im Bereich der Fachhochschulen
(Fachhochschulrat) sowie der Privatuniversitäten (Akkreditierungsrat)
üblich. Im Ausland wie etwa in Deutschland haben sich Agenturen
etabliert, die Akkreditierungsverfahren organisieren und die Akkreditierung
durch ein Fachgremium veranlassen können.
Die Universität Graz ist, wie zahlreiche weitere österreichische
Universitäten, schon Mitglied bei ACQUIN,
dem Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut.
Diese Mitgliedschaft räumt der Uni Vorteilskonditionen bei
Akkreditierungsverfahren ein, weiß Mag. Doris Carstensen
von der Stabsstelle für Lehrentwicklung.
Während das Wissenschaftsministerium eine Behörde vorschlägt,
tendieren die Universitäten Österreichs in Richtung eines
eigenständigen Modells.
Weitere Verfahrenstypen, Erfahrungen aus der Praxis und Fragen zur
Qualitätssicherung diskutieren in- und ausländische ExpertInnen
im Rahmen einer Fachtagung am 21. und 22. November 2002 an der Universität
Graz.
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Das
Programm im Detail:
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Donnerstag,
21.11.2002
13.00 Anmeldung und Buffett
14.00 Uhr Grußwort und Einführung in die Thematik
- Ada Pellert (Universität Graz)
14.30 Uhr Qualitätssicherung in Lehre und Studium
- Maria Keplinger (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft
und Kultur, Wien)
- Lothar Zechlin (Karl-Franzens-Universität Graz)
- Klaus D. Wolff (ACQUIN, Bayreuth)
16:00 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr Evaluation Akkreditierung Qualitätsmanagement
- Erich Leitner (Universität Klagenfurt)
- Hans Pechar (Institut für Interdisziplinäre Forschung
und Fortbildung, Wien)
- Helmut Konrad (Österreichischer Akkreditierungsrat, Wien)
18:00 Uhr Ende des Tagesprogramms |
Freitag, 22.11.2002
9.00 Uhr Hands-on-Practice Akkreditierungsverfahren auf
dem Prüfstand I
- Angelika Schade (Akkreditierungsrat, Bonn)
- Thomas Reil (ACQUIN, Bayreuth)
- Welche Praxis ist für Österreichische Universitäten
zu empfehlen? (Moderation: Doris Carstensen, Karl-Franzens-Universität
Graz)
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Hands-on-Practice Akkreditierungsverfahren
auf dem Prüfstand II
- Elisabeth Fiorioli (Österreichischer Akkreditierungsrat,
Wien)
- Kurt Sohm (Fachhochschulrat, Wien)
- Welche Komponenten der Akkreditierungspraxis sind modellbildend
für Universitäten? (Moderation: Doris Carstensen,
Universität Graz)
12.30 Uhr Abschlussplenum Sicherung der Ergebnisse aus
den beiden Hands-on-Practice Sessions (Moderation: Klaus D.
Wolff)
13:00 Uhr Ende der Tagung |
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Ausseninstitut
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