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BetreuerIn *18.11.02

Anerkennung von neuen Studien:
Akkreditierungsverfahren an der Uni Graz auf dem Prüfstand


Auf Veränderung stehen die Zeichen in der heimischen Studienlandschaft seit der UniStG-Novelle. An der Uni Graz werden derzeit fünf Studienrichtungen als Bakkalaureatsstudien angeboten: Biologie, Germanistik, Erdwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre. Außerdem sind Pädagogik und Romanistik in Vorbereitung.
Die um bis zu 20 Prozent gesteigerte Anzahl der erstzugelassenen Studierenden auf diesem noch jungen Sektor zeigen, dass sich die Uni Graz auf dem richtigen Weg befindet.
Um die zukünftige Entwicklung der heimischen Studienlandschaft zu sichern, soll die Anerkennung von Bakkalaureats- und Master- bzw. Magister-Studien verankert werden. Dies ist nicht nur international, sondern auch bereits in Österreich im Bereich der Fachhochschulen (Fachhochschulrat) sowie der Privatuniversitäten (Akkreditierungsrat) üblich. Im Ausland wie etwa in Deutschland haben sich Agenturen etabliert, die Akkreditierungsverfahren organisieren und die Akkreditierung durch ein Fachgremium veranlassen können.
„Die Universität Graz ist, wie zahlreiche weitere österreichische Universitäten, schon Mitglied bei ACQUIN, dem Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut. Diese Mitgliedschaft räumt der Uni Vorteilskonditionen bei Akkreditierungsverfahren ein“, weiß Mag. Doris Carstensen von der Stabsstelle für Lehrentwicklung.
Während das Wissenschaftsministerium eine Behörde vorschlägt, tendieren die Universitäten Österreichs in Richtung eines eigenständigen Modells.
Weitere Verfahrenstypen, Erfahrungen aus der Praxis und Fragen zur Qualitätssicherung diskutieren in- und ausländische ExpertInnen im Rahmen einer Fachtagung am 21. und 22. November 2002 an der Universität Graz.

Das Programm im Detail:
Donnerstag, 21.11.2002
13.00 Anmeldung und Buffett
14.00 Uhr Grußwort und Einführung in die Thematik - Ada Pellert (Universität Graz)
14.30 Uhr Qualitätssicherung in Lehre und Studium
- Maria Keplinger (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien)
- Lothar Zechlin (Karl-Franzens-Universität Graz)
- Klaus D. Wolff (ACQUIN, Bayreuth)
16:00 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr Evaluation – Akkreditierung – Qualitätsmanagement
- Erich Leitner (Universität Klagenfurt)
- Hans Pechar (Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Wien)
- Helmut Konrad (Österreichischer Akkreditierungsrat, Wien)
18:00 Uhr Ende des Tagesprogramms
Freitag, 22.11.2002
9.00 Uhr Hands-on-Practice – Akkreditierungsverfahren auf dem Prüfstand I
- Angelika Schade (Akkreditierungsrat, Bonn)
- Thomas Reil (ACQUIN, Bayreuth)
- Welche Praxis ist für Österreichische Universitäten zu empfehlen? (Moderation: Doris Carstensen, Karl-Franzens-Universität Graz)
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Hands-on-Practice – Akkreditierungsverfahren auf dem Prüfstand II
- Elisabeth Fiorioli (Österreichischer Akkreditierungsrat, Wien)
- Kurt Sohm (Fachhochschulrat, Wien)
- Welche Komponenten der Akkreditierungspraxis sind modellbildend für Universitäten? (Moderation: Doris Carstensen, Universität Graz)
12.30 Uhr Abschlussplenum – Sicherung der Ergebnisse aus den beiden Hands-on-Practice Sessions (Moderation: Klaus D. Wolff)
13:00 Uhr Ende der Tagung

 

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