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102
Millionen Schilling für Uni Graz aus Universitäts-Milliarde
102 Millionen Schilling (7,412.629 Euro) erhielt
die Universität Graz aus der sogenannten Universitäts-Milliarde
bewilligt. Der Finanz-Topf wurde bekanntlich geschaffen, um Investitionen
zur Verbesserung der Situation von Studierenden zu tätigen
(dabei handelt es sich aber nicht um die Einnahmen aus den Studienbeiträgen).
Dennoch bleibt für die Uni Graz und dem zuständigen Vizerektor
für Finanzen, Univ.-Prof. Dr. Franz Kappel, ein bitterer Nachgeschmack:
So können zwar alle seitens der Uni Graz eingereichten Projekte
mit der vom bm:bwk bereitgestellten Summe gefördert werden,
allerdings nicht im beabsichtigten Ausmaß. Insgesamt 33 Millionen
Schilling (2,403.388 Euro) wurden nämlich aus dem wohldurchdachten
Antrag herausgestrichen.
Für Irritationen sorgt die Vorgangsweise des bm:bwk hinsichtlich
der Verteilung der Universitäts-Milliarde. Die
Anträge mussten auf konkrete Projekte zugeschnitten werden.
Eine Vorgabe, an die sich die Uni Graz exakt gehalten hat. Und dennoch
werden an zahlreiche andere Universitäten Finanzmittel, die
sie autonom ausgeben können, zugewiesen, wundert sich
Kappel.
Auch die Lehre zählt zur Verbesserung zur Situation von
Studierenden, doch die Gelder der ,Universitäts-Milliarde
dürfen nicht für Lehrende aufgewendet werden, merkt
Rektor Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin an. Somit können
wir bestehende, akute Personalengpässe leider nicht abbauen.
Die
102 Millionen Schilling (7,412.629 Euro) der Uni Graz fließen
unter anderem in folgende Vorhaben: Neue Medien und Technologien
in der Lehre, Ausbau der Infrastruktur für Telelearning, Soft-
und Hardware, AV-Geräte, Projekt OLPA zur Lehr- und Prüfungsadministration,
Studienrichtungsfolder, Verbesserung der Bibliotheksräumlichkeiten
(Beleuchtung, Klimaanlage) sowie Anschaffung von Literatur. An der
Medizinischen Fakultät wird in das Diplomstudium Humanmedizin,
Telemedizin sowie in das Zahnmedizinstudium investiert.
Siehe
auch bm:bwk
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