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BetreuerIn * 10.01.01


Auszeichnung für pensionierten Universitätsdirektor Michael Suppanz

Für seine besonderen Verdienste um die Universität Graz wurde am 10. Jänner 2001 Hofrat Dr. Michael Suppanz in der Aula mit der Pro meritis-Medaille in Gold der Uni Graz ausgezeichnet.

Suppanz leitete zwölf Jahre lang als Universitätsdirektor die Zentrale Verwaltung der Universität Graz. Von 1975 bis 1988 war der Jurist als Personalvertreter aktiv. 1963 trat er seinen Dienst an der Universität an und baute hier das Kriminalmuseum und die kriminologische Lehrmittelsammlung auf. Mit 1. September 2000 trat er seinen Ruhestand an.

„Das Fest ist eine Danksagung der Universität an Hofrat Suppanz, einen Mann mit Energie und ausgesprochenem politischen Profil, der seine Entscheidungen transparent und nachvollziehbar fällt, der ein Teamspieler war und kein Mann der Einzelentscheidungen”, wie ihn Altrektor Helmut Konrad in seiner Laudatio würdigte. Die Zusammenarbeit mit Suppanz, so Konrad weiter, war ein Symbol dafür, dass der Großbetrieb Universität auch ein Ort der Menschlichkeit und der Freundlichkeit sein kann. Suppanz selbst schloss mit aktuellen Betrachtungen zur Universitätsentwicklung: „Der universitäre Sektor zählt zu den Kernaufgaben des Staates und ich protestiere dagegen, wenn es Kräfte gibt, die derzeit universitäre Kindesweglegung betreiben wollen.”

Rektor Zechlin verleiht in der Aula die Auszeichnung Unter den Gästen Stadtrat Helmut Strobl, Bürgermeister Alfred Stingl und Ehefrau Waltraud Suppanz (v.l.)
Suppanz zeigt stolz die Pro meritis-Medaille in Gold Michael Suppanz ist als begeisterter Maler bekannt

Fotos: Ausseninstitut/Schweiger, Gruber