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Soziales
Kompetenzzentrum der Uni Graz: Wirtschaftsbetriebe als Sponsoren
JungakademikerInnen
sehen sich heute in der Arbeitswelt mit Anforderungen konfrontiert,
die über die rein fachliche Qualifikation weit hinausgehen:
kommunikative Fähigkeiten, soziale Kompetenzen und flexible
Wahrnehmung unterschiedlicher beruflicher Aufgaben werden zunehmend
vorausgesetzt. Denn die Studierenden und AbsolventInnen brauchen
nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Fähigkeiten etwa
zur Kommunikation und Führung von MitarbeiterInnen, betont
Rektor Lothar Zechlin im Rahmen eines Pressegesprächs am 24.
September 2001 an der Uni Graz.
Das Interfakultäre
Zentrum für Soziale Kompetenz der Universität Graz,
fachlich unterstützt vom Institut für Interdisziplinäre
Forschung und Fortbildung, setzt in der Ausbildung der Studierenden
im Bereich der "Soft Skills" deutliche Zeichen: Mit dem
Studienjahr 2001/2002 geht das Zentrum in sein zweites Jahr und
die Ergebnisse des ersten Jahres zeigen, dass das Zentrum mit seinem
Angebot an Lehrveranstaltungen für Studierende und JungakademikerInnen
den Anforderungen und Wünschen voll entspricht: Das Interesse
seitens der Studierenden war größer als unser Angebot,
es gab von allen Seiten sehr positive Rückmeldungen,
zieht der Leiter Ao.Univ.-Prof. Dr. Klaus Scala erste Bilanz. Es
ist gleichzeitig ein Impuls in die Lehre. Damit wird der Wissenstypus
der klassischen fachlichen Ausbildung erweitert.
Auch
Wirtschaftsbetriebe zeigen als potenzielle zukünftige Arbeitgeber
von AbsolventInnen großes Interesse: Zwei Wirtschaftsbetriebe
unterstützen das Zentrum für Soziale Kompetenz: austromicrosystems
AG (Entwickler und Produzent von Microchips) und Tenovis
Österreich (Lösungsanbieter im Bereich Businesskommunikation).
Zechlin unterstreicht den Nutzen: Die Kooperation ermöglicht
neben der finanziellen Unterstützung auch fachliches Know-how.
Aufgrund der Sponsor-Aktivitäten kann im kommenden Jahr eine
Aufstockung auf 700 Seminarplätze ins Auge gefasst werden.
Im Wintersemester 01/02 stehen insgesamt zwölf Lehrveranstaltungen
für Studierende aller Fakultäten offen.
Für
Mag. Hans-Jörg Kaltenbrunner, CEO austromicrosystems AG, stellt
sich die Notwendigkeit, soziale Qualifikationen frühzeitig
in den Arbeitsprozess einzugliedern. So habe auch eine MitarbeiterInnenbefragung
im Halbleiter- und Chiphersteller -Unternehmen den Wunsch nach einem
Ausbau sozialer Komponenten ergeben. Das Projekt hat damit
auch ein wichtige Funktion für den Wirtschaftsstandort Graz.
Ing. Mag. Walter Becvar, Geschäftsführer Tenovis Österreich,
sieht den Gewinn in der dreijährigen Zusammenarbeit zum einen
in der Unterstützung für Studierende, zum anderen auch
in der Einbindung der MitarbeiterInnen des Kommunikations-Unternehmens
im Lehrveranstaltungsangebot. Des Weiteren werden sich AbsolventInnen
im Kommunikationsbereich wiederfinden.
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Walter
Becvar von Tenovis, Klaus Scala, Leiter des Soziales Kompetenzzentrums,
Rektor Lothar Zechlin, Hans-Jörg Kaltenbrunner von Austromicrosystems
(v.l.)
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Fotos:
Schweiger
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