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Rudi
Roth-Stipendium an der Universität Graz:
Eine große Brücke zur eigenen Ausbildungsstätte
Erstmals
wurde das Rudi Roth-Stipendium an der Uni Graz verliehen, dessen
Ziel es ist, "eine große historische, geistige und wirtschaftliche
Brücke zu schlagen zwischen Österreich und der Welt, zwischen
der Universität und der Wirtschaft und auch eine große
Brücke zu meiner eigenen Ausbildungsstätte", beschrieb
Konsul Mag. Rudolph Roth, Stifter des Stipendiums, seine Motivation:
"Ich wollte der Universität, der ich meine Ausbildung
verdanke, wieder etwas geben und gleichzeitig junge Studierende
und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Arbeit unterstützen".
Das Stipendium ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt.
2001 wurden 165.000,-- ATS an fünf Projekte vergeben. "Das
Stipendium dient zur Verstärkung der Beziehungen der Universität
nach außen zu den Ländern des südöstlichen
Europas und zur Universität of Waterloo in Kanada. Damit unterstreicht
die Universität Graz ihre internationale Ausrichtung und zugleich
die Aufgabe der Universitäten, die Gesellschaft zu gestalten",
konkretisierte Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin, Rektor der Universität
Graz.
Die ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich mit rechtlichen
und wirtschaftlichen Fragen des südosteuropäischen Raumes:
mit Fragen des Wissensmanagements (Mag. Bozana Atanasov), mit dem
Demokratisierungsprozess insbesondere in Albanien (Evis Baholli),
mit dem Informations- und Medienbereich in Kroatien (Michaela Biscan),
mit der Einschätzung der Lage in Südost-Europa für
potenzielle Investoren (Mag. Teuta Shala) und mit der österreichischen
Emigration nach 1938 (Mag. Andrea Strutz, Dr. Manfred Lechner).
Jährlich
werden dabei 150.000,-- ATS auf die Preisträgerinnen und Preisträger
verteilt, 2001 wurde der Betrag sogar auf 165.000,-- ATS aufgestockt.
GefÝrdert werden Dissertationen, Diplomarbeiten und vergleichbare
Projektarbeiten, die rechtliche und wirtschaftliche Problemstellungen
des südosteuropäischen Raumes behandeln. Aus dem Bereich
der Geisteswissenschaften wird ein Mobilitätsstipendium für
die University of Waterloo (Kanada) vergeben.Es ist mir ein
großes Anliegen, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
in ihren Arbeiten zu unterstützen. Und gerade die Beziehungen
Österreichs zu den Ländern Ost- und Südosteuropas
werfen Fragen auf, die für die wirtschaftliche und politische
Situation für die Zukunft dieser Länder von großer
Relevanz sind, begründet Rudi Roth die Motivation für
seine Stipendium-Spende in der Höhe von 1 Million ATS an die
Universität Graz, die den Grundstock für die Kontinuität
des Rudi Roth-Stipendiums bildet.
Die
Preisträgerinnen und Preisträger des Rudi Roth-Stipendiums
2001 sind:
Mag.
Bozana Atanasov: Forschung und Entwicklung als wirtschaftliches
und rechtliches Erfordernis fŽr Bosnien und Herzegowina unter Berücksichtigung
des europäischen Integrationsprozesses
Evis
Baholli: Albanien im Assoziierungs- und Stabilisierungsprozess der
Europäischen Union
Michaela
Biscan: Information, Medien und Demokratie in Kroatien
Mag.
Teuta Shala: Institutionelle Voraussetzungen für die wirtschaftlichen
Aktivitäten österreichischer Investoren in SR Jugoslawien
Mag.
Andrea Strutz und Dr. Manfred Lechner, gemeinsames Video-History-Projekt:
Von Graz nach Kanada - Lebenserinnerungen von Leo Dortort
Weitere Informationen:
Portrait
von Honorarkonsul Mag. Rudi Roth in der UNIZEIT 5/00:
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Die feierliche
Verleihung des Rudi Roth-Stipendiums:
Landtagspräsident
Reinhold Purr, Rektor Lothar Zechlin, Vizerektor Friedrich
Zimmermann, Michaela Biscan, Evis Baholli, Andrea Strutz,
Manfred Lechner, Konsul Rudi Roth, Teuta Shala und Bozana
Atanasov (v.l.)
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Konsul
Rudi Roth (Mitte) beim Eintragen in das Ehrenbuch der Universität
Graz.
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Fotos:
Ausseninstitut, Habersack
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