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Mehraufwand
von 7,4 Millionen S durch Studiengebühren an der Uni Graz
Erhebliche
Mehrkosten kommen auf die Universität Graz im Zuge der Einführung
von Studiengebühren zu. Zum einen ist die Neuentwicklung und
Adaptierung von Computersoftware notwendig, zum anderen müssen
Umstrukturierungen bei den Abläufen in der Studien- und Prüfungsabteilung
vorgenommen werden. Insbesonders die Interaktion mit den Studierenden
muss möglichst kundenfreundlich und friktionsfrei gestaltet
werden, unterstreicht Franz Kappel, Vizerektor für Finanzen.
Wir benötigen eine einmalige Abgeltung von sechs Millionen
Schilling sowie eine laufende Abdeckung von jährlich etwa 1,4
Millionen Schilling, beziffert Kappel den zusätzlichen
finanziellen Aufwand für die Uni Graz. Der Betrag in der Höhe
von sechs Millionen müsse in die externe Entwicklung von IT-Lösungen
fließen. Extern deshalb, da die Personalressourcen für
eine fristgerechte Fertigstellung derzeit nicht vorhanden seien.
Des weiteren stehe im Zusammenhang mit der organisatorischen Abwicklung
der Studiengebühren eine dringende Umgestaltung der Schalterhalle
an. Die laufenden Kosten in der Höhe von 1,4 Millionen ergeben
sich vorrangig aus dem erhöhten Personaleinsatz in der Studien-
und Prüfungsabteilung.
Da dem Bundesrechenzentrum sehr wohl Mehrkosten von insgesamt 20
Millionen Schilling (einmalige und laufende Zahlungen) seitens des
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur erstattet
werden sollen, fordert Kappel daher ebenfalls eine gesonderte Zuweisung:
Denn wir sehen uns außerstande, den erweiterten Aufwand
ohne wesentliche Einschränkungen im ohnehin knappen Budget
unterzubringen.
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