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BetreuerIn * 04.04.01

Mehraufwand von 7,4 Millionen S durch Studiengebühren an der Uni Graz

Erhebliche Mehrkosten kommen auf die Universität Graz im Zuge der Einführung von Studiengebühren zu. Zum einen ist die Neuentwicklung und Adaptierung von Computersoftware notwendig, zum anderen müssen Umstrukturierungen bei den Abläufen in der Studien- und Prüfungsabteilung vorgenommen werden. „Insbesonders die Interaktion mit den Studierenden muss möglichst kundenfreundlich und friktionsfrei gestaltet werden”, unterstreicht Franz Kappel, Vizerektor für Finanzen. „Wir benötigen eine einmalige Abgeltung von sechs Millionen Schilling sowie eine laufende Abdeckung von jährlich etwa 1,4 Millionen Schilling”, beziffert Kappel den zusätzlichen finanziellen Aufwand für die Uni Graz. Der Betrag in der Höhe von sechs Millionen müsse in die externe Entwicklung von IT-Lösungen fließen. Extern deshalb, da die Personalressourcen für eine fristgerechte Fertigstellung derzeit nicht vorhanden seien. Des weiteren stehe im Zusammenhang mit der organisatorischen Abwicklung der Studiengebühren eine dringende Umgestaltung der Schalterhalle an. Die laufenden Kosten in der Höhe von 1,4 Millionen ergeben sich vorrangig aus dem erhöhten Personaleinsatz in der Studien- und Prüfungsabteilung.
Da dem Bundesrechenzentrum sehr wohl Mehrkosten von insgesamt 20 Millionen Schilling (einmalige und laufende Zahlungen) seitens des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur erstattet werden sollen, fordert Kappel daher ebenfalls eine gesonderte Zuweisung: „Denn wir sehen uns außerstande, den erweiterten Aufwand ohne wesentliche Einschränkungen im ohnehin knappen Budget unterzubringen.”