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Podiumsdiskussion
am 21. November
Die vergeudete Republik Entwicklungsstand und
Entwicklungsmöglichkeiten unseres Staates
Im
Inneren zerstritten, mit Nachbarn entfreundet, in der Welt nicht
geschätzt Unter diesem provokanten Motto fasst
Univ.-Prof. Dr. Egon Matzner die politische Situation Österreichs
zu Beginn des neuen Jahrtausends zusammen. Im Buch Die vergeudete
Republik zeigt Matzner die Ursachen dafür auf und schlägt
die Wiedergründung mit einem neuen Grundkonsens als Ausweg
vor.
Es sei Aufgabe der Universität auch den wissenschaftlich-politischen
Diskurs in die Öffentlichkeit hineinzutragen, so Rektor Lothar
Zechlin, der gemeinsam mit Stadtrat DI Gerhard Rüsch zu einer
Podiumsdiskussion an die Uni geladen hatte. Die durchaus provokanten
Thesen von Univ.-Prof Egon Matzner, die er in seinem Buch Die
vergeudete Republik formuliert, waren Auslöser für
eine angeregte Diskussion der Teilnehmer Univ.-Prof. Dr. Bernd Schilcher,
Landesrat DI Herbert Paierl, SP-Klubobmann Karl-Heinz Herper und
Univ.-Prof. Dr. Egon Matzner unter der Leitung von Mag. Hubert Patterer,
Chefredakteur-Stellvertreter der Kleinen Zeitung.
Sein Buch, so Matzner, sei nicht als kulturpessimistische Elegie
auf Österreich zu verstehen, sondern als aktivistisches Pamphlet
wider die Vergeudung und für die Erneuerung der Republik. Er
sehe die Gefahr, dass Österreich sein politisches, wirtschaftliches,
soziales und kulturelles Vermögen ersatzlos vergeude, international
in der Bedeutungslosigkeit versinke, und immer mehr dem Gesetz der
absteigenden Mittelmäßigkeit folge. Durchaus konsenswillig
in vielen Punkten waren die Diskutanten, wenn auch das hausgemachte
Versagen je an anderer Wurzel geortet wurde.
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Landesrat
DI Herbert Paierl, Autor Univ.-Prof. Dr. Egon Matzner, Moderator
Mag. Hubert Patterer, Uni.-Prof. Dr. Bernd Schilcher, SP-Klubobmann
Karlheinz Herper (v.l.)
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Gastgeber
Rektor Univ.-Prof. Dr. Lothar Zechlin (l.) und Stadrat Dr.
Gerhard Rüsch
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Fotos:
AI/Schweiger
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