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Uni
als Gestalterin, nicht als Getriebene
Die
Universität soll die eigene Identität wahren, um Gestalterin
und nicht Getriebene zu sein, kommentierte Lothar Zechlin,
Rektor der Universität Graz, die tiefgreifenden Veränderungen
an den Universitäten im Rahmen des Kamingesprächs
am 31.1.2001 am Ausseninstitut der Uni Graz. Aufgrund der rechtlichen
und finanziellen Rahmenbedingungen komme es darauf an, auf die Veränderungen
einzugehen, für die mit neu geschaffener Struktur im Vorjahr
der Grundstein gelegt wurde. In der druckfrischen Broschüre
Innovativ und Integrativ Strategieentwicklung und Organisationsentwicklung
an der Universität Graz ist der eingeleitete Reformprozess
dokumentiert. So werden die sechs Arbeitsfelder, auf denen die Uni
Graz Veränderungsschritte setzt, mit ihren Zielsetzungen, Aktivitäten,
Projekten und ihren MitarbeiterInnen in Grundzügen vorgestellt.
Die Schwerpunkte: Lehre, Forschung, Internationale Beziehungen,
Budgetangelegenheiten, Organisations-/Personalentwicklung und Bibliothekswesen.
Wir binden damit auch eine hohe Anzahl an Uni-Angehörigen
ein, zeigte sich Zechlin optimistisch, dass die Schritte nicht
nur eine erhöhte Transparenz erzeugen, sondern
auch mitgetragen werden.
Senatsvorsitzender Hans-Ludwig Holzer forderte auch eine Antwort
der Gesellschaft ein, was sie von den Universitäten erwarte.
Und sprach sich unter anderem gegen plakative Diskussionen über
sogenannte Orchideenfächer aus: "Das ist ein
kurzer Ast."
Zu den wichtigsten Projekten zähle für Zechlin das Zentrum
für Biowissenschaften, das in den kommenden fünf Jahren
am Areal der ehemaligen Kinderchirurgie in der Mozartgasse errichtet
wird: Wir haben für die Kooperation mit der Stadt Graz
eine schriftliche Zusage und stehen mit dem Land Steiermark in konkreten
Verhandlungen.
Foto:
Habersack
Rektor
Zechlin und Senatsvorsitzender Holzer
Broschüre
zum Downloaden
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