english version
Aktuelles und Veranstaltungen
Suche
Sitemap
Hilfe
Homepage der Uni Graz
Homepage

BetreuerIn * 01.02.01

„Uni als Gestalterin, nicht als Getriebene”

Die Universität soll die eigene Identität wahren, um Gestalterin und nicht Getriebene zu sein”, kommentierte Lothar Zechlin, Rektor der Universität Graz, die tiefgreifenden Veränderungen an den Universitäten im Rahmen des „Kamingesprächs” am 31.1.2001 am Ausseninstitut der Uni Graz. Aufgrund der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen komme es darauf an, auf die Veränderungen einzugehen, für die mit neu geschaffener Struktur im Vorjahr der Grundstein gelegt wurde. In der druckfrischen Broschüre „Innovativ und Integrativ – Strategieentwicklung und Organisationsentwicklung an der Universität Graz” ist der eingeleitete Reformprozess dokumentiert. So werden die sechs Arbeitsfelder, auf denen die Uni Graz Veränderungsschritte setzt, mit ihren Zielsetzungen, Aktivitäten, Projekten und ihren MitarbeiterInnen in Grundzügen vorgestellt. Die Schwerpunkte: Lehre, Forschung, Internationale Beziehungen, Budgetangelegenheiten, Organisations-/Personalentwicklung und Bibliothekswesen. „Wir binden damit auch eine hohe Anzahl an Uni-Angehörigen ein”, zeigte sich Zechlin optimistisch, dass die Schritte nicht nur eine erhöhte „Transparenz” erzeugen, sondern auch mitgetragen werden.

Senatsvorsitzender Hans-Ludwig Holzer forderte auch eine Antwort der Gesellschaft ein, was sie von den Universitäten erwarte. Und sprach sich unter anderem gegen plakative Diskussionen über sogenannte „Orchideenfächer” aus: "Das ist ein kurzer Ast."
Zu den wichtigsten Projekten zähle für Zechlin das Zentrum für Biowissenschaften, das in den kommenden fünf Jahren am Areal der ehemaligen Kinderchirurgie in der Mozartgasse errichtet wird: „Wir haben für die Kooperation mit der Stadt Graz eine schriftliche Zusage und stehen mit dem Land Steiermark in konkreten Verhandlungen.”

Foto: Habersack

Rektor Zechlin und Senatsvorsitzender Holzer

Broschüre zum Downloaden