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Rektor
Zechlin zur Uni-Reform: Anwalt unserer eigenen Zukunft
Welche
Rolle spielt die Universität in der Gesellschaft? Wie soll
künftig die Lehre positioniert werden? Wie reagiert die Universität
Graz auf mögliche Standortzusammenlegungen? Wie können
der Einsatz von Ressourcen und Leistungskriterien verknüpft
werden? Welchen Stellenwert räumt die Uni Graz den Studierenden
und AbsolventInnen ein? Nur einige Fragen zur Zukunft der
Uni Graz, die heute bei der Großveranstaltung zur Uni-Reform
von den Uni-Angehörigen beantwortet werden. Denn wir
können diese Entscheidungen selbst treffen. Wir brauchen niemanden
über uns, der uns sagt, wie ein gutes Studium, Lehre und Forschung
aussehen sollen, begründete Rektor Lothar Zechlin
im Hinblick auf die geplante Vollrechtsfähigkeit Zweck
und Aufgabe dieser Veranstaltung. Wir wollen Anwalt unserer
eigenen Zukunft sein. Des weiteren müsse der Spagat zwischen
steigender Erwartung an die Universitäten und einer Kürzung
des Budgets gemeistert werden.
Die Erwartungshaltung aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und
Kultur wurde in Form eines Video-Clips an die TeilnehmerInnen herangetragen:
Landtagsabgeordnete Edith Zitz forderte von den Universitäten
eine eingreifende Wissenschaft, Presse-Redakteur Ernst
Sittinger die Bildung von Schwerpunkten, Bürgermeister Alfred
Stingl den Ausbau als Wissenschaftsstandort, Marju Tessmar-Pfohl
vom Clup Alpbach wiederum die Forcierung der Mobilität von
Lehrenden.
Im Laufe des heutigen Tages sollen in einzelnen Arbeitsgruppen zu
den genannten Themenfeldern Kreativität, Ideen, aber auch Ängste
miteingebracht werden. In einem Voting-Verfahren wird dann über
die Vorschläge abgestimmt. Die ausgewählten Top-Themen
werden anschließend an den Fakultäten einem Gegenstromverfahren
unterzogen, und in Folge in die Strategiekonferenz im Jänner
2002 weitergetragen. Daraus resultierend werden dem Senat im Sommer
2002 ein Strategieprogramm und ein Leitbildentwurf vorgelegt.
Alles zum Prozess in Progress unter:
www.uni-graz.at/universitaetsentwicklung/juni_21/einladung_juni.html
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| TeilnehmerInnen
am Reform-Kurs der Uni Graz: Mag. Alfred Gaar von der Bank Austria
und Dr. Heidi Hudabiunigg, Mitglied des Universitätsbeirats |
Stimmen
von außen auch in Form eines Video-Clips Medienkünstler
Richard Kriesche: Universitäten sind nicht mehr Anwalt
ihres eigenen Auftrags. |
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| Rektor
Lothar Zechlin: Leitungsaufgabe heißt, den Prozess
integrativ zu gestalten." |
Zu
den Themenfeldern schlossen sich die Uni-Angehörigen in
Arbeitsgruppen zusammen, um Vorschläge einzubringen. |
Fotos:
Schweiger
Weitere
Eindrücke von der Großveranstaltung
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