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Von
Humor als didaktische Würze bis zu Arabische
Regionalsprachen
Innovative Lehre an der Uni Graz prämiiert
Die Mehrheit der Studierenden stellte ihren Lehrenden ein gutes
Zeugnis aus dieses erfreuliche Ergebnis lieferte die zweisemestrige
Pilotphase zur Evaluation der Lehre an der Universität Graz.
Die Zufriedenheit der Studierenden ist auch ein Auftrag, weitere
Akzente zu setzen, unterstreicht Ao.Univ.-Prof. Dr. Ada Pellert,
Vizerektorin für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung.
So wurden zusätzlich zur Überprüfung und Sicherung
der Qualität in der Ausbildung vor allem auch mit dem
verstärkten Einsatz Neuer Medien Schritte unternommen,
innovative Formen der Lehre zu unterstützen und das Engagement
zu fördern. Lehrende sollen ermutigt werden, weiterhin
viel Kreativität in die Gestaltung der Lehrveranstaltungen
fließen zu lassen, begründet Pellert die Initiative.
Es wurde insbesondere nach Projekten Ausschau gehalten, die
neue Wege in der überfakultären Lehre, in den Vermittlungsformen,
der Internationalisierung oder der Kooperation mit der Praxis beschreiten.
Insgesamt 200.000 Schilling (14.543 Euro) standen zur Verfügung.
Eine Jury, der u. a. Dr. Manfred Jochum, ORF-Hörfunkintendant,
angehörte, wählte aus insgesamt 33 eingereichten Projekten
folgende sechs Initiativen aus:
Die Refugee Law Clinic, in der Theoretiker und Praktiker
zu Flüchtlingsrecht und Menschenrechte eine gemeinsame Veranstaltung
abhalten, bei der sowohl Praktika als auch ein begleitendes Tutorium
zur Betreuung des Studierenden angeboten werden. Die Refugee
Law Clinic ist die erste ihrer Art in Österreich und
findet derzeit als Modell für ähnliche Bestrebungen in
Salzburg und Wien viel Beachtung.
Es wurde die Veranstaltung Werkstatt Predigt prämiiert.
Deren Ziel es ist, einen Raum kreativen Übens zu schaffen,
in dem Studierende der Theologie ihre Rede- und Verkündungskompetenzen
erfahren sowie praktizieren können.
Ausgezeichnet
wurden des Weiteren die Lehrveranstaltung Leibhaftig älter
werden Frauen bauen auf ihre Ressourcen. Eine Auseinandersetzung
mit dem Älterwerden in einem interdisziplinären
Ansatz sowie die Lehrveranstaltung Humor als didaktische Würze:
Eine Wahlpflichtveranstaltung für Lehramtskandidatinnen, deren
Grundgedanke darin besteht, auf die Entwicklungschancen, die der
Humor für den Einsatz in der Lehrerinnen/Schülerinnen-Beziehung
bietet, aufmerksam zu machen.
Im Forschungspraktikum Stadtsoziologie werden wiederum
aktuelle Probleme der Stadt Graz aufgegriffen und mit den Instrumenten
der empirischen Sozialforschung untersucht.
Im Projekt Arabische Regionalsprachen geht es darum,
die Studierenden im Sinne von verstehendem Hören zu ermutigen,
sich mit tatsächlichen Sprachgegebenheiten auseinanderzusetzen.
Ansprechpartner zu den ausgesuchten Projekten:
- Refugee Law Clinic | Ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Benedek DW 3413
- Humor als didaktische Würze | Ao.Univ.-Prof. Dr. Gunter Iberer
DW 3638
- Werkstatt Predigt | Mag. Dr. Maria Aigner/Dr. Johann Pock DW 6152/6154
- Stadtsoziologie | Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Gasser-Steiner/Dr.
Dieter Reicher DW 3555
- Leibhaftig Älter Werden | Ao.Univ.-Prof. Dr. Eva Rasky DW
4396
- Arabische Regionalsprachen | Dr. Dina El Zarka DW 2681
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