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Neues
Modell an der Uni Graz: Frauenförderung mit mehr Budget belohnt
In
vielen Bereichen der Universität Graz sind zentrale Positionen
mit einem mehr als 50-prozentigen Frauenanteil besetzt, betont
Lothar Zechlin, Rektor der Uni Graz. Bei den VizerektorInnen liegt
die Frauenquote bei exakt 50%. Weiters sind knapp zwei Drittel der
MitarbeiterInnen der Dienstleistungseinrichtungen Frauen. Unter
den Allgemein Bediensteten der Uni Graz wiederum beträgt der
weibliche Anteil derzeit gar 69%, davon sind mehr als die Hälfte
Akademikerinnen.
Um diesen Trend weiterhin zu unterstützen, hat die Universität
Graz im Rahmen der Frauenförderung heuer erstmals ein finanzielles
Anreizsystem eingerichtet. 4% des den Fakultäten
mit Ausnahme der Medizinischen Fakultät, die über einen
eigenen Finanzhaushalt verfügt zugewiesenen Budgets
für ordentliche Dotationen (i.e. Gelder für den laufenden
Fakultätsbetrieb) und Literatur werden auf jene drei Fakultäten
aufgeteilt, die nach einem gezielten Schlüssel die Kritieren
am besten erfüllt haben, erklärt der Vizerektor
für Finanzen, Franz Kappel. Errechnet werden dabei jeweils
die Frauenquoten der Promovierten, der Habilitierten sowie der Berufungen,
die Quoten werden auch stets in Relation zu den Absolventinnen gesetzt.
Der Topf für 2001 ist mit insgesamt 1,377.800 Schilling gefüllt.
Aufgrund des Modells konnte für das Jahr 2001 folgende zusätzliche
Zuweisung vorgenommen werden:
Katholisch-Theologische Fakultät: 138.595 Schilling
Geisteswissenschaftliche Fakultät: 815.266 Schilling
Rechtswissenschaftliche Fakultät: 423.939 Schilling
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