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Eröffnungsveranstaltung
für ein
Profil mit Ecken und Kanten
Alles
Wissen ist in unseren Köpfen. Wir wollen einen Prozess zur
Selbstbesinnung in Gang und erfolgreich zu Ende bringen, betonte
Rektor Lothar Zechlin zum Auftakt zur Universitätsentwicklung
am 5. April 2001 an der Uni Graz. Etwa 100 Uni-Angehörige waren
dem Appell, sich am kommenden, insgesamt 18-monatigen Prozess zu
beteiligen, gefolgt. Unter dem Motto
und sie bewegt
sich doch stellte Zechlin den Ablauf vor und begründete
die Notwendigkeit: Das Image der Universitäten ist schlecht.
Wir können daher selbst und gemeinsam zeigen, dass wir etwas
bewegen können. Es geht um die Bildung eines Profils
mit Ecken und Kanten.
Die Uni Graz müsse das gesellschaftliche Umfeld berücksichtigen,
dürfe sich aber nicht die Richtung von Politik und Wirtschaftsunternehmen
vorschreiben lassen. Wir gehen unseren eigenen Weg, ohne dabei
den Blick aufs Umfeld zu vergessen."
Wir stehen am Beginn eines Kampfes der Ökonomie um die
Vorherrschaft an den Universitäten und ihren Aufgaben,
fügte Anneliese Legat, Vorsitzende des Universitätslehrerverbandes,
an. Weiters brachte Legat kritisch auch die hochschulpolitischen
Umwälzungen aufs Tapet: Wir befinden uns in einem lawinenartigen
Reformfieber. Und forderte vor allem die Antwort auf die Frage
cui bono? ein.
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Auftakt
zur Universitätsentwicklung
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Anneliese
Legat, Peter Nausner, Lisa Neubauer
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Moderator
Peter Soyer
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Sichtweisen von VertreterInnen der Politik und Wirtschaft ergänzten
die Einleitung der Veranstaltung, moderiert von Peter Soyer. In
einzelnen Arbeitsgruppen wurden Fragen zum organisatorischen Ablauf
des Prozesses gestellt, anschließend Themen, Wünsche
und Anregungen gesammelt. Denn es geht
- um unsere Positionierung, um unser Profil und unsere Identität
- um unsere langfristige Ausrichtung
- um das, was wir erreichen wollen
- um das, was uns ausmacht und von anderen unterscheidet
d.h. was uns einzigartig und begehrenswert macht
- um eben all das, was eine/n ProfessorIn bewegt, nach Graz kommen
zu wollen
- um eben all das, was Studierende bewegt, gerade bei uns studieren
zu wollen
- um eben all das, was zukünftige ArbeitgeberInnen bewegt,
gerade unsere AbsolventInnen beschäftigen zu wollen
- um all das, was MitarbeiterInnen bewegt, eben gerade an unserer
Uni arbeiten zu wollen
- um das Finden / Festlegen unserer strategischen Ausrichtung und
der daraus abgeleiteten Strukturen
- um herauszufinden: Wer sind wir? In welche Richtung soll unser
Weg gehen? Was ist unser Ziel? Was wollen wir?
Die
Ergebnisse werden nun in der Projektgruppe für Entwicklungs-
und Leitbildplanung überarbeitet, gefiltert und in der nächsten
Großveranstaltung am 21. Juni neuerlich werden alle
Uni-Angehörigen eingeladen in inhaltlichen Themengruppen
weiter behandelt und konkretisiert.
Mehr zum Ablauf im ESPRESSO2/01,
das sich in der aktuellen Ausgabe dem Schwerpunkt Universitätsentwicklung
widmet:
Am Diskussionsprozess soll und kann sich natürlich jeder/jede
Uni-Angehörige weiterhin beteiligen und zwar über
die Kommunikationsplattform
zur Universitätsentwicklung.
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In
einzelnen Arbeitsgruppen
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wurden
dann die Fragen
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zum
Ablauf formuliert.
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Außensichten
wurden herangetragen
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Innensichten
von Uni-Angehörigen
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in
Arbeitsgruppen dokumentiert.
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Fotos:
Schweiger
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