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BetreuerIn * 21.02.01

Grazer Juristen kämpfen gegen „Mischung von Problemen”

„Als eine Mischung mehrerer Probleme”, erklärt Univ-Prof. Dr. Franz Marhold, Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz, die Probleme bei „Elexa”, der Computeranmeldung der Juristen.
Zum einen aufgrund der fehlenden Daten jener 3500 Studierenden, die von der Wiener Bank nicht termingerecht an die Uni Graz übermittelt wurden. „Damit wurden genau jene Studierenden bestraft, die sich als erste angemeldet haben”, versteht Marhold den „Frust”. Zum anderen ergab sich ein Folgeproblem aus der Überlastung des Computersystems „Elexa”. Obwohl die Lehrveranstaltungen sukzessive geöffnet werden, um das System nicht zu überlasten, griffen dennoch am ersten Tag mehr Studierende zu als Studienplätze verfügbar sind. Die Nervosität der StudentInnen sei nachvollziehbar, so Marhold: „Es kommen nicht alle Studierenden unter, weil die Fakultät über zu wenig Personal verfügt.”
Aufgrund der knappen Budgetressourcen für die Universität Graz musste auch der Studienplan reformiert werden. Grundsätzlich habe sich jedoch das Kurssystem bewährt, betont Marhold, die Drop-Out-Rate konnte von 71 auf 51% gesenkt werden. Doch der Wegfall der Prüfungstaxen habe die Lage zusätzlich verschärft. Marhold: „Die maximale Teilnehmerzahl von je 50 Studierenden wird in den meisten Fällen nicht mehr überschritten werden.”