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Grazer
Juristen kämpfen gegen Mischung von Problemen
Als
eine Mischung mehrerer Probleme, erklärt Univ-Prof. Dr.
Franz Marhold, Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
der Universität Graz, die Probleme bei Elexa, der
Computeranmeldung der Juristen.
Zum einen aufgrund der fehlenden Daten jener 3500 Studierenden,
die von der Wiener Bank nicht termingerecht an die Uni Graz übermittelt
wurden. Damit wurden genau jene Studierenden bestraft, die
sich als erste angemeldet haben, versteht Marhold den Frust.
Zum anderen ergab sich ein Folgeproblem aus der Überlastung
des Computersystems Elexa. Obwohl die Lehrveranstaltungen
sukzessive geöffnet werden, um das System nicht zu überlasten,
griffen dennoch am ersten Tag mehr Studierende zu als Studienplätze
verfügbar sind. Die Nervosität der StudentInnen sei nachvollziehbar,
so Marhold: Es kommen nicht alle Studierenden unter, weil
die Fakultät über zu wenig Personal verfügt.
Aufgrund der knappen Budgetressourcen für die Universität
Graz musste auch der Studienplan reformiert werden. Grundsätzlich
habe sich jedoch das Kurssystem bewährt, betont Marhold, die
Drop-Out-Rate konnte von 71 auf 51% gesenkt werden. Doch der Wegfall
der Prüfungstaxen habe die Lage zusätzlich verschärft.
Marhold: Die maximale Teilnehmerzahl von je 50 Studierenden
wird in den meisten Fällen nicht mehr überschritten werden.
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