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Neue Uni-Zentren für Erdwissenschaften und Molekulare Biowissenschaften
Es
ist mehr als ein bauliches Vorhaben. Die Uni Graz will mit dem Projekt
neue Schwerpunkte in Lehre und Forschung setzen", betonte Rektor
Lothar Zechlin im Rahmen der Präsentation der Gewinner des
Architekturwettbewerbs. Auf dem Areal des ehemaligen Anna-Kinderspitals
und der ehemaligen Kinderchirurgie zwischen Mozartgasse und Heinrichstraße
sollen in Zukunft das Erdwissenschaftliche Zentrum sowie das Zentrum
für Molekulare Biowissenschaften entstehen. Zechlin ergänzte:
Die Zentren geben nicht nur der Uni Graz Profil, sondern festigen
gleichzeitig auch den Wirtschaftsstandort Steiermark." Zudem
erwartet sich die Karl-Franzens-Universität Synergieeffekte
für Wissenschaft und Wirtschaft, die in Verbindung mit Stadt
und Land genutzt werden können.
Die
Gesamtkosten für beide Zentren sind mit etwa 600 Millionen
Schilling veranschlagt. Die Finanzierung der 1. Baustufe, die das
Erdwissenschaftliche Zentrum umfasst, wird im kommenden Budget 2001
beantragt.
Als
Gewinner des EU-weiten Architekturwettbewerbs ging aus insgesamt
51 Vorschlägen das Innsbrucker Team Ohnmacht hervor. Das Projekt
zeichnet sich unter anderem durch einfache architektonische Gliederung
und ein kompaktes Platzangebot aus, das Raumreserven für weitere
Zubauten zur Humboldtstraße hin ermöglicht. Das Siegermodell
sowie weitere Projekte sind ab
9. Oktober im Haus der Architektur
zu sehen.

Foto/Modell:
Team Ohnmacht
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