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Aktionstag am 11.Oktober 2000: Keine Sondersteuer für
Studierende
Als Höhepunkt des Aktionstages gegen die Einführung von
Studiengebühren 5000 Schilling pro Semester ab Herbst
2001 versammelten sich mehr als 4000 Studierende sowie Lehrende
der TU und der Karl-Franzens-Universität am Nachmittag des
11. Oktober 2000 vor dem Hauptgebäude der Uni Graz.
Rektor Lothar Zechlin zeigte sich solidarisch und erteilte den Plänen
der Regierung neuerlich eine klare Absage: Österreich
kann es sich nicht leisten, auf Studierende und Leute, die mit einem
Diplom abschließen, zu verzichten. Die Gebühren sind
eine Sondersteuer, mit denen Studierende von den Unis abgehalten
werden.Mit dem Geld sind keine Verbesserungen an den Unis zu erwarten,
es verschwindet im Bundeshaushalt."
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als 4000Studierende und Lehrende der TU sowie der Karl-Franzens-Universität,
darunter auch Senatsvorsitzender Hans-Ludwig Holzer (Foto rechts
unten), versammelten sich vor dem Uni-Hauptgebäude.
Gegen 17 Uhr zog der lautstarke, aber friedliche Protestzug, wie
schon bei der Demonstration am 20. September angeführt von
Rektor Zechlin und Vertretern der Hochschülerschaft, in die
Innenstadt. Am Hauptplatz ging abends die Schlusskundgebung über
die Bühne.
Fotos:
Ausseninstitut/Schweiger
Um
20 Uhr trafen der Rektor und Vertreter der Landtagsparteien zu einer
Diskussion
an der Uni zusammen. Die Veranstaltung bildete das Finale des Aktionstages,
an dem auch in anderen Universitätsstädten Österreichs
Tausende auf die Straße gingen.
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