Wirtschaftskammer fördert Karl-Franzens-Universität Graz
Die Sektion Industrie der Wirtschaftskammer
Steiermark hat durch eine großzügige Förderung der Karl-Franzens-Universität
Graz die Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in der Steiermark deutlich
belebt. Am Mittwoch, 27. 1. 1999 wurden in der Aula der Universität Graz drei
von der Sektion Industrie der Wirtschaftskammer Steiermark geförderte Projekte
vorgestellt.
Verbesserte Sprachausbildung für alle Studierenden: Unter diesem Titel wird die Sprachausbildung für Hörer
aller Fakultäten an der Universität Graz gefördert. Es geht um Angebote, die
nicht in den Studienplänen verankert sind und daher vom Staat auch nicht finanziert
werden. Die Palette reicht von Japanischkursen für Hörer aller Fakultäten bis
zur Verbesserung der Deutschkenntnisse für ausländische Studierende.
Gemeinsamer Hörsaal" mit
der Universität Maribor: Zwischen der Karl-Franzens-Universität Graz und der
Universität Maribor besteht seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Sie besteht
in der Koordination des Ausbildungsangebotes, sodaß es für Studierende aus Graz
bzw. Maribor leichter möglich ist, die Einrichtungen der jeweils anderen Universität
zu nützen. Durch die Zuwendung der Wirtschaftskammer erhalten die Studierenden,
die an diesem Programm teilnehmen, nun auch die Bahnfahrt refundiert, sodaß
der Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitätsstädten keine finanziellen
Barrieren mehr entgegensteht.
Uni-Point": Die Karl-Franzens-Universität
Graz errichtet mit Unterstützung der Wirtschaft ein campusinternes Informationssystem,
das jedem Interessierten eine rasche und sichere Orientierung in der Universität
ermöglichen soll. Die Sektion Industrie stellt dafür zwei Informationskioske
zur Verfügung. Es nahmen von seiten der Wirtschaftskammer Steiermark, Präsident
Komm.-Rat Dr. Ernst Höller, Komm.-Rat DDipl.-Ing. Gerhard Katzenberger und DDr.
Wilfried Schönauer am Festakt teil und überreichten dem Rektor der Karl-Franzens-Universität
Graz, O.Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolf Rauch die Förderung.