Die Auseinandersetzung mit Verfolgung und Terror in der NS-Zeit ist vielfach auf Wissen und Erfahrung von ZeitzeugInnen angewiesen. Mangelnde Archivquellen sowie eine bewusste Verschleierung während und nach der NS-Herrschaft ließen das Leid einzelner Gruppen und Menschen über Jahrzehnte im Dunkeln. Mit der Oral History, der bewussten und systematischen Beschäftigung mit ZeitzeugInnen, gerieten deren Leidenserfahrungen in das Zentrum der Aufmerksamkeit.
2009 präsentierte der burgenländische Verein Roma-Service eine Edition von Interviews mit den letzten Holocaust-Überlebenden und deren Nachkommen (Mri Historija). Im Folgeprojekt wurden nun BurgenländerInnen mit unterschiedlichen religiösen, sprachlichen und sozialen Zugehörigkeiten gebeten, ihre Lebensgeschichten zu erzählen. Das Ergebnis ist ein beeindruckender Überblick über die Vielfalt der Erfahrungen im Burgenland des 20. Jahrhunderts, der über den Gegensatz zwischen Diskriminierung und Toleranz hinausgeht.
Di.
15.5.2012, 19.00 Uhr
Vorklinik, Hörsaal C (HS 06.03)
Eine
Veranstaltung des Instituts für Geschichte (Zeitgeschichte) der Universität
Graz in Kooperation mit _erinnern.at_, Clio, Roma Service, [spi:k] Sprache,
Identität, Kultur und dem Centrum für Jüdische Studien
Prof.
Dr. Ulrich Wyrwa
(Kurt-David-Brühl-Gastprofessor für Jüdische Studien)
Freitag
1. Juni 2012, 13.00 Uhr
Hauptgebäude der Universität Graz
SZ 01.18, Universitätsplatz 3/1.OG, 8010 Graz
Das
Thema Juden und Populärkultur hat im deutschsprachigen Raum bislang kaum
Beachtung gefunden. Dies mag u. a. darauf zurückzuführen sein, dass
die ausgeprägte Fokussierung der Forschung auf bürgerliche Juden
bzw Juden im Bürgertum und dessen kulturelle Praktiken eine Beschäftigung
mit massen- und populärkulturellen Artikulationen nicht gerade nahe legte.
Zudem wurde die Geschichtsschreibung lange Zeit von der impliziten Vorstellung
geleitet, besondere (hoch-)kulturelle Leistungen von Juden benennen und damit
den jüdischen ‚Beitrag’ zum kulturellen Profil der Gesamtgesellschaft
aufzeigen zu müssen. Beispielgebend dafür sind die Studien über
Juden im Wiener Fin-de-Siècle oder im Berlin der Weimarer Republik.
Eine Beschäftigung mit der Massen- und Populärkultur, der ja ein
subversives Element innewohnen kann und die dazu tendiert, gesellschaftliche
Konstellationen zu hinterfragen sowie hochkulturelle Übereinkünfte
zu erodieren, ermöglicht somit eine Erweiterung oder vielleicht auch
Modifizierung bestimmter festgefahrener Bilder von „Jüdischer Kultur“
in der Moderne.
Die Konferenz Juden und Populärkultur will die Aufmerksamkeit von KulturwissenschaftlerInnen
auf diese vernachlässigte Thematik lenken. ForscherInnen soll die Möglichkeit
geben werden, ihre Arbeitsergebnisse vorzustellen, sich untereinander auszutauschen
und zu vernetzen sowie neue methodische Ansätze zu erörtern. Das
Thema ist bewusst breit gefasst und inkludiert sowohl jüdische Populärkultur
wie auch Juden in der allgemeinen Populärkultur.
Wir
laden Sie ein, bis zum 15. 01. 2011 elektronisch Vorschläge
für Referate einzureichen an:
klaus.hoedl@uni-graz.at
Kontakt:
Klaus Hödl
Centrum für
Jüdische Studien, Universiät Graz, Attemsgasse 8, A-8010 Graz
klaus.hoedl@uni-graz.at
Eine Kooperationsveranstaltung von:
Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts;Centrum für Jüdische Studien Graz; Institut für die Geschichte der deutschen Juden Berlin
Ort: 29.05.2011-30.05.2011, Jüdisches Museum Berlin
Symposion
„Rationale Durchleuchtung“. Harald Kaufmann (1927 – 1970): Musik, Kritik, „Jüdischer Geist“
Centrum
für Jüdische Studien, Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich)
Institut für Musikästhetik, Kunstuniversität Graz (Österreich)
Palais Meran, Leonhardstr. 15, A-8010 Graz, Florentinersaal
Mi. 20. – Do. 21. Oktober 2010
Harald Kaufmann (1927 – 1970): Musik, Kritik, „Jüdischer Geist“
„Die rationale Durchleuchtung und Verzahnung der ästhetischen Bezirke, die auf allen Fronten ihre Naivität verloren haben, geht unter dem Zeichen eines qualvoll-hoffenden Seufzers auf eine neue Freiheit vor sich“, schrieb Harald Kaufmann 1958 in einem Essay über Luigi Dallapiccolas Prigionero. Vierzig Jahre nach dem frühen Tod des bedeutenden Grazer Wissenschaftlers und Kritikers mag „rationale Durchleuchtung“ nicht minder nötig und die Diagnose, dass sie schmerzen kann, unvermindert aktuell sein. Das Symposion wird sich zwei großen Themen Kaufmanns widmen, zwischen denen der Begriff der Kritik vermittelt: einerseits der Musik und ihrer Analyse, andererseits dem „Jüdischen“ in den intellektuellen Kulturen Europas. Dem ersten Thema gelten ja vorwiegend Kaufmanns publizierte Essays, die nie ganz in Vergessenheit gerieten. Was sie uns noch oder wieder zu sagen haben, wird Gegenstand des ersten Symposionstages sein. Der andere Schwerpunkt des Symposions ist im Zusammenhang mit Kaufmann gänzlich unbekannt geblieben, da der Autor seine großangelegte Studie Geist aus dem Ghetto unveröffentlicht ließ. Am zweiten Symposionstag wird diese Arbeit vorgestellt und in den Zusammenhang des öffentlichen Redens und Schweigens über das Judentum im Österreich und Deutschland der 1950er und 1960er Jahre gestellt werden.
Informationen zum Symposion: Maria Klinger, Institutsreferentin des Instituts für Musikästhetik, Tel. +43 316 389-3140, e-mail maria.klinger@kug.ac.at
Raum:Konzepte in den Künsten, Kultur- und Naturwissenschaften
Interuniversitäres Symposium Graz,
8. bis 10. November 2010
Centrum für Jüdische Studien/Zentrum für Kulturwissenschaften der Universität Graz
Konzeption: Dr. Petra Ernst, Dr. Alexandra Strohmaier
Im
Zuge des so genannten spatial turn in den Kulturwissenschaften zeichnet sich
derzeit eine Konjunktur der Kategorie Raum ab, die allerdings in Anbetracht
der Entdeckungen und Entwicklungen in den Naturwissenschaften im 20. Jahrhundert
– zumindest retrospektiv betrachtet – unvermeidlich scheint. In den Natur-
und Technikwissenschaften hingegen beherrschen Raum/Räume sowohl als
ontologische, physikalische, real (ver)messbare, aber auch als konstruktivistische
Parameter wissenschaftliche Praxis in unvergleichlich höherem Ausmaß.
Möglicherweise war und ist die zögerliche Annäherung an den
Raum-Begriff seitens der Kulturwissenschaften durch die mit der vermeintlich
offenkundigen Materialität von Raum zusammenhängenden Befu¨rchtung
verbunden, positivistische Denkmodelle und Konzepte zu fördern. Dass
in diesem Zusammenhang auch politische Ängste zum Tragen kommen, verwundert
angesichts der historischen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert kaum.
Nichtsdestoweniger kann sich heute wohl kaum eine Wissenschaftsdisziplin der
Auseinandersetzung mit der Kategorie Raum entziehen.
Gleiches gilt für die verschiedenen Ku¨nste: Theater bzw. alle Formen
der Performing Arts, bildende Kunst, Architektur, aber auch Musik und Literatur.
Raum fungiert dabei unter anderem als konkretes Untersuchungsobjekt, als Vorlage
fu¨r theoretische Modelle oder als Faktor in ku¨nstlerischen Produktionen.
Jenseits konkreter physikalischer und geographischer Räume entstehen
auch virtuelle, materielle, soziale und symbolische Räume – zum Beispiel
in künstlerischer Praxis und in alltäglichen, nichtreflektierten
Prozessen.
Mit diesem Symposium wird ein Dialog in Gang gesetzt, der nicht nur innerhalb
der Kultur- und Geisteswissenschaften disziplinäre Grenzen u¨berschreiten
soll. Die Veranstaltung ist durch den Wunsch und das Ziel motiviert, u¨ber
das gemeinsame Gespräch zwischen Ku¨nstlerInnen, Natur- und KulturwissenschaftlerInnen
die je eigenen disziplinären Vorstellungen zu überprüfen, zu
hinterfragen, zu erweitern. Damit sollen fachspezifische Ansätze auf
ihre interdisziplinäre Anschlussfähigkeit hin ausgelotet und produktive
Schnittstellen zwischen den Forschungs-feldern sichtbar gemacht werden.
Als Formate werden wissenschaftliche Vorträge, künstlerische Präsentationen
und Diskussionen in Workshop-Form stattfinden. Der Zeitrahmen beträgt
45 Minuten pro Beitrag, wobei es den ReferentInnen selbst überlassen
wird, wie lange sie innerhalb dieses Zeitrahmens jeweils sprechen, etwas präsentieren,
demonstrieren und/oder diskutieren wollen.
Eine (multimediale) Dokumentation der Veranstaltung ist vorgesehen.
Programm:
trans-lation,
trans-nation, trans-formation:
Judentum und (kulturelle) Übersetzung
Internationaler Workshop des Centrums für Jüdische Studien
Karl-Franzens-Universität Graz, 29. bis 31. Juli 2008
NS-Herrschaft in der Steiermark
28. bis 30. Jänner 2009
stadtmuseumgraz,
Sackstraße 18, A-8010 Graz
Universität Graz, Resowi-Zentrum, Universitätsstraße 15, A-8010
Graz (SZ 15.21, Bauteil A/II)
Nach Jahren der
vielfältigen Ausdifferenzierung der NS-Forschung mit Themen wie Widerstand,
Lagersysteme, Judenverfolgung, Euthanasie, Machteliten, … richtet sich
das Augenmerk der Geschichtswissenschaften in letzter Zeit vermehrt auf die
Zusammenschau und interpretative Analyse des Nationalsozialismus. Fragen nach
der Funktionsweise nationalsozialistischer Herrschaft führ(t)en zu Befunden
der „Zustimmungsdiktatur“ oder dem Konzept von „Hitlers
Volksstaat“. Der Blick auf individuelle wie auch kollektive Handlungsweisen
der „einfachen“ „VolksgenossInnen“ in Verschränkung
mit den Themenbereichen Terror, Verfolgung und Widerstand brachte ein tieferes
Verständnis der NS-Herrschaft und ihrer Wirkmacht und legte die Verschränktheit
der verschiedensten Handlungsfelder der Menschen offen. Im Verständnis,
wonach die Persistenz der NS-Herrschaft nur durch soziale Praxis der Menschen
erklärbar wird, werden somit vielfältigste Aspekte diktatorischer
Herrschaft relevant.
Die Tagung „NS-Herrschaft in der Steiermark“ fühlt sich dieser
Zugangsweise verpflichtet und geht unter der Prämisse der steten Wechselwirkungen
und der immanenten Verschränktheit von Terror und Zustimmung, Verfolgung
und Widerstand, vielfältigen Bereichen der NS-Herrschaft in der Steiermark
nach.
Veranstaltet
von:
Centrum für Jüdische Studien
CLIO. Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit
Institut für Geschichte (Abteilung Zeitgeschichte)
Ludwig Boltzmann Institut für Gesellschafts- und Kulturgeschichte
Inhaltliche
Konzeption:
Heimo Halbrainer, Gerald Lamprecht, Ursula Mindler
Tagungsorganisation:
Centrum für Jüdische Studien, Attemsgasse 8, A-8010 Graz,
Johannes Steiner, Tel.: 0699/11016029 Fax: 0316/380-698073
Email: johannes.steiner@uni-graz.at
Diskurs – Performanz – Medialität im Kontext Jüdischer Studien
Tagung gemeinsam mit dem Historischen Seminar der Universität Basel
1. - 4- Juni 2008 in Graz
Informationen unter:
cjs.graz@uni-graz.at

„Jewish
Spaces.
Die Kategorie Raum im Kontext kultureller Identitätenl“
Universität Graz
Call for Paper
„Konzeptionen
des Jüdischen - kollektive Entwürfe im Wandel“
Universität Graz
Call for Paper
Jüdische Gedächtnisorte - Austausch und Interaktion
Tagung des Centrums für Jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität
Graz
14.-16. November 2004
Der "virtuelle Jude" - Konstruktionen
des Jüdischen
Tagung des Centrums für Jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität
Graz
9.-11. November 2003
"Historisches Bewußtsein im jüdischen Kontext"
Tagung des Centrums für Jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität
Graz
10.-12. November 2002
Jüdische Studien - Aufgaben und Möglichkeiten
einer jungen Disziplin.
1. Workshop des Centrums für jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität
Graz
25. - 27. November 2001
In den
Jahren 1943/44 gab es im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ein Frauenorchester,
das sich aus Profi- und Laienmusikerinnen aus Deutschland, Frankreich, Polen
und andere europäische Länder zusammensetzte. Eine von ihnen war
Anita Lasker-Wallfisch, die heute als Cellistin im Londoner English Chamber
Orchestra spielt. Lange Zeit hatte sie ihre Geschichte nicht einmal ihren
Kindern erzählt, bis sie sich dazu entschloss, ihre Erlebnisse für
sie aufzuschreiben. Diese Niederschrift wurde als Buch „Ihr sollt
die Wahrheit erben“ veröffentlicht, die ein eindrucksvolles Zeugnis
eines deutsch-jüdischen Familienschicksals im 20. Jahrhundert und eine
sehr persönliche, anrührende Chronik einer Überlebenden des
Holocaust ist.
“Wir gaben Konzerte, ob man es glaubt oder nicht, an Sonntagen, manchmal
im Freien zwischen Lager A und B oder im Revier. Außerdem mussten
wir immer bereit sein, etwas zu spielen, wenn SS-Leute in unseren Block
kamen. Sie kamen meistens um sich von den „Strapazen“ zu erholen,
bei denen sie entschieden, wer leben und wer sterben sollte. Bei einer solchen
Gelegenheit spielte ich die Träumerei von Schumann für Dr. Mengele,
dem berüchtigten Lagerarzt….“
Anita Lasker-Wallfisch, Zeitzeugin und Orchestermitglied
Anita Lasker-Wallfisch (London, GB)
Montag,
12. März 2012, 19.00 Uhr
Festsaal des Meerscheinschlosses der Universität Graz, Mozartgasse
3
Eine
Veranstaltung des Centrums für Jüdische Studien der Universität
Graz mit Clio und erinnern.at
laden ein zur Buchpräsentation
Heimo Halbrainer, Gerald Lamprecht, Ursula Mindler (Hgg.),
NS-Herrschaft in der Steiermark.
Positionen und Diskurse

Donnerstag
15. März 2012, 18.30 Uhr
Steiermärkisches Landesarchiv, Wartingersaal
Karmeliterplatz 3, 8010 Graz
Seit
dem ausgehenden 19. Jahrhundert bot der dezidiert moderne Fußballsport
Jugendlichen und Männern aus jüdischen Familien in Wien Partizipationsmöglichkeiten
mit relativ niedrigen Zugangsschranken – als Spieler, Trainer, Funktionäre,
Fans oder Journalisten. Der Wiener Fußball kann, analog zu anderen
politischen oder hochkulturellen Praxen, als Projekt jüdischer Emanzipation
verstanden werden.
In den sozialen und kulturellen Zuschreibungen des Wiener Fußballs
bildete sich nach 1918 eine doppelte Codierung heraus – auf der einen Seite
die proletarische und „bodenständige“ Vorstadt (Vereine wie Rapid oder
die Floridsdorfer Admira), auf der anderen Seite die City und das Caféhaus,
die als „jüdisch“ identifiziert wurden und zu der Vereine wie der zionistische
SC Hakoah oder der Wiener Amateur-Sportverein (ab 1926: Wiener Austria)
zählten. Anders als es die populäre Erinnerung nahe legt, gehörten
aber auch bei „Vorstadtklubs“ jüdische Funktionäre und teilweise
Spieler zu den wichtigen Stützen.
Der Vortrag widmet sich zunächst dem SC Hakoah, als prominentestem
jüdischen Sportverein der Zwischenkriegszeit, und zeichnet am Beispiel
der ersten Profi-Meistermannschaft von 1924/25 die Lebenswege und Schicksale
der Spieler und Funktionäre der Hakoah-Fußballsektion der 1920er
und 1930er Jahre nach, die auch nach 1938 stark von den transnationalen
Netzwerken des mitteleuropäischen Donaufußballs geprägt
waren.
Im zweiten Teil behandeln wir anhand des „Arbeiterklubs“ Rapid das widersprüchliche
Nebeneinander von kulturellen Codierungen des „Jüdischen“ und realen
Handelnden, die mit bestimmten Zuschreibungen und stereotypen Bildern umgehen
mussten: Am Beispiel der beiden aus jüdischen Familien stammenden Funktionäre
Ing. Hans Fischer (geb. 1882, Präsident des Sportklub Rapid 1925-1928)
und Leo Schidrowitz (1894-1956, Journalist, Publizist, ab 1923 Funktionär
bei Rapid, später „Propagandareferent“ des Österreichischen Fußballbundes),
behandeln wir deren „Engagement with Jewishness“ (Maderthaner/Silverman).
Danach werden die vergangenheitspolitischen Strategien nachgezeichnet, die
spätestens ab 1938 und später in der Zweiten Republik dazu führten,
dass die Erinnerung an jüdische Spieler und Funktionäre bei zahlreichen
Wiener Fußballklubs ausgelöscht wurde. Abschließend wird
danach gefragt, welche Rolle Codierungen des „Jüdischen“ heute im Wiener
Fußball spielen.
Wir stützen uns dabei auf Recherchen, die im Rahmen zweier Projekte
zum Schicksal der Meistermannschaft der Hakoah von 1924/25 bzw. der Geschichte
des Sportklub Rapid in den Jahren 1938-45 erhoben wurden.
Jakob Rosenberg ist Lehrbeauftragter am Institut für
Politikwissenschaft der Universität Wien und Chefredakteur des Fußballmagazins
ballesterer. Forschungsschwerpunkte:
Sportpolitik und -geschichte, Nationalsozialismus, materialistische Staatstheorie,
Geschichte Italiens.
Georg
Spitaler ist Assistent am Institut für Politikwissenschaft
der Universität Wien und Redakteur des Fußballmagazins ballesterer.
Forschungsschwerpunkte: Sport und Politik, Fußballgeschichte, Cultural
Studies, Politische Kulturforschung, politische Theorie.
27. März 2012, 11.45
SR 39.41, Attemsgasse 8, 8010 Graz
Jewish Humor in Fin-de-Siècle Budapest
lecture
by
Mary Gluck
(Brown University/IFK Vienna)
Jewish jokes were the lingua franca of Budapest culture, propagated not only by word of mouth, but also through commercial media such as music halls, cabarets and humor magazines. Historians have argued that the public performance of Jewish identity through self-parody was a form of self-hatred triggered by anti-Semitism. The lecture will engage with this question and suggest that humor was also a means for creating Jewish secular identities in the context of urban modernity.
Tuesday,
10th January 2012
3.15pm
SR 39.41
Attemgasse 8/DG
Mary
Gluck is Professor of History and Comparative Literature at Brown University
and IFK_Senior Fellow. Her areas of specialization are European intellectual
and cultural history, Central European Jewish history, modernism and urban
culture.
Publications (among others): Popular Bohemia: Modernism and Urban Culture
in Nineteenth-Century Paris, Cambridge MA, 2005; Georg Lukacs and His Generation,
London 1985.
Centrum
für Jüdische Studien und
Institut für Geschichte
laden zur Buchpräsentation
Börries Kuzmany
Brody
Eine galizische Grenzstadt im langen 19. Jahrhundert
am Mittwoch, 25. Jänner 2012, 18.00 Uhr
Bibliothek für Südosteuropäische Geschichte
Mozartgasse 3, Nordtrakt, Parterre
Centrum
für Jüdische Studien
lädt zur Buchpräsentation ein:
-
Ursula Mindler, Grenz-Setzungen im Zusammenleben. Verortungen jüdischer
Geschichte in der ungarischen/österreichischen Provinz am Beispiel
Oberwart/Felsöör
(Schriften des Centrums für Jüdische Studien 20), Innsbruck-Wien-Bozen
2011
-
Evelyn Adunka / Gerald Lamprecht / Georg Traska (Hg.), Jüdisches Vereinswesen
in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert
(Schriften des Centrums für Jüdische Studien 18), Innsbruck-Wien-Bozen
2011
- transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien 1-2 2011
am Mittwoch, 14.12.2011, 12.00 Uhr
SR 39.41 (Attemsgasse 8/DG)
Das Center for
Inter-American Studies lädt in Kooperation mit dem Centrum für
Jüdische Studien der Universität Graz,
dem Afro-Asiatischen Institut und der Österreichisch-Amerikanischen
Gesellschaft herzlich ein zur
Buchpräsentation
mit den Herausgeberinnen Margit Reiter und Helga Embacher
Europa und der 11. September 2001
Donnerstag,
1. Dezember 2011, 18:00
Studiersaal des Afro-Asiatischen Instituts
Leechgasse 22, 8010 Graz
Jüdisches
Leben im Aichfeld im 19./20. Jahrhundert
Aufschwung und Zerstörung
Exkursion
Nach
der Aufhebung des Aufenthaltsverbots von Juden in der Steiermark ließen
sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Judenburg, Obdach,
Fohnsdorf, Zeltweg und Knittelfeld jüdische Familien wieder nieder.
In Judenburg und Knittelfeld schufen sie kleine Kultusgemeinschaften, die
neben einem Gebetsraum auch Friedhöfe anlegten. Viele wurden von den
Nationalsozialisten vertrieben bzw. ermordet und die Kultusstätten
zerstört. Nach 1945 kamen nur mehr wenige zurück.
Eine Spurensuche führt uns zu den beiden Friedhöfen in Knittelfeld
und Judenburg/Fohnsdorf sowie durch das „jüdische“ Judenburg.
Zudem gibt es eine Kuratorenführung durch die Ausstellung unSICHTBAR.
Dr.
Heimo Halbrainer, Dr. Gerald Lamprecht, Dr. Michael Schiestl
Sonntag, 6. November 2011, 9.00 bis 16.00 Uhr
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Anmeldung bis 4.11. erforderlich unter: Tel. 0676 64 85 414 oder heimo.halbrainer@clio-graz.net (Abfahrt in Graz, 9.00 Uhr: Unkostenbeitrag, usw. wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
Eine Veranstaltung von CLIO, dem Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz, Stadtmuseum Judenburg und erinnern.at
Buchpräsentation
Evelyn
Adunka, Gerald Lamprecht, Georg Traska (Hg.):
Jüdisches Vereinswesen in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert
( Schriften des Centrums für jüdische Studien, Band 18), Studienverlag
2011
am
7.11.2011 um 19.30 Uhr
im Festsaal der B’nai B’rith Zwi Perez Chajes-Loge
in der Taubstummengasse 17, 1040 Wien
In
Kooperation mit dem ORF Studio Steiermark
laden ein
Grazer Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens Universität
Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Politische Bildung an AHS
Vorführung und Diskussion des Dokumentarfilms
Defamation
a Yoav Shamir Film
Der
israelische Regisseur Yoav Shamir beabsichtigt, einen Film über die
zeitgenössischen Manifestationen des Antisemitismus zu machen. Er begibt
sich auf eine Reise, um einem sensiblen und belasteten Thema auf den Grund
zu gehen: Was bedeutet Antisemitismus heute, zwei Generationen nach dem
Holocaust? Shamir sucht nach den modernen Erscheinungsformen des „ältesten
Hasses“ und findet einige alarmierende Antworten auf diese Frage, erlebt
aber auch problematische Momente, die Fragen nach der Instrumentalisierung
von Geschichte aufwerfen. Der Regisseur wählt einen persönlichen
Zugang zum Thema und gibt intime Einblicke, wie Juden weltweit mit der Angst
vor Antisemitismus umgehen. Shamir trifft die Galionsfigur des Kampfs gegen
den Antisemitismus, Abraham Foxman von der Anti Defamation League, aber
auch umstrittene Männer wie Norman Finkelstein ("Die Holocaust-Industrie")
und John Mearsheimer und Stephen Walt ("Die Israel-Lobby") und
er begleitet eine Schulklasse aus Haifa auf ihrer Klassenfahrt nach Ausschwitz.
Moderation: Jewish Saloon, Wien
Montag,
10. Oktober, 19.00 Uhr
ORF-Studio Steiermark
Freier Eintritt
Der Vortrag nimmt eine seit der Antike die Philosophie und Theologie maßgeblich prägende Begriffspaarung auf. Vernunft und Offenbarung erscheinen mal als Antagonisten, dann als einander ergänzende Denkfiguren, schließlich bilden sie die Achse, entlang derer die Historie der beiden Disziplinen sich ausbilden. Entscheidende Veränderungen erfährt das Verhältnis dann nach dem Zusammenbruch der mittelalterlichen "Ordo" bei Spinoza und der Aufklärung. Im 20. Jahrhundert werden die Debatten bilanzierend wieder aufgenommen. Der Vortrag möchte das jüdische Denken im 20. Jahrhundert vor diesem Hintergrund rekonstruieren, und somit wird eine bislang wenig beachtete Geschichte, mit vielfach unterschätzten Protagonisten, zu erzählen sein.
Theodore Albrecht (Kent State University)
Dienstag
24. Mai 2011
15.00 Uhr SR 39.41 Attemsgasse 8/DG
Norman Stillmann (University of Oklahoma, Allianz Gastprofessuren für Islamische und Jüdische Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität München)
Donnerstag 26. Mai 2011
19.30 AR 09.34, Heinrichstraße 26
In Kooperation mit der Grazer Morgenländische Gesellschaft
Zwischen
Vielvölkerreich und Nationalstaat. Das galizische Judentum zwischen
1880 und 1920. Dorothea Faes (Budapest/Wien),Der Vortrag bietet eine Analyse
von Lebenserinnerungen galizischer Jüdinnen und Juden. Im Mittelpunkt
der Thematik steht die Mythisierung der Habsburgermonarchie und im Besonderen
der Person Kaiser Franz Josephs I. in individuellen Erinnerungen und deren
Bedeutung, die dem Kollektiv jüdische Bevölkerung zugemessen wird.
Durch die traumatischen Ereignisse des Ersten Weltkriegs, in dem für
die jüdische Bevölkerung Galiziens vor allem Flucht und Vertreibung
eine wesentliche Rolle spielen, und die neuen geopolitischen Grenzen nach
dem Zusammenbruch der Monarchie bildet die Mythisierung des Vielvölkerreiches
eine wesentliche Funktion der Bewältigungsarbeit innerhalb der Erinnerungs-
und Gedächtnisformierung. In den Erinnerungen wurde dabei ein nostalgisches
Bild des Kaisers und der Dynastie mit gesellschaftlichen Errungenschaften
für der jüdische Bevölkerung (Toleranzpatent 1782, Revolution
1848, Ausgleich Österreich-Ungarn 1867) verknüpft. Dies hat zur
Folge, dass das Kaiserhaus persönlich als Garant für die jüdische
Emanzipation stilisiert wird.23.3.2011, 19.00 Uhr
SR 39.01, Attemsgasse 8/EG, 8010 Graz
In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Graz
Die
Entstehung des Antisemitismus im 19. Jahrhundert Konflikte, Kontexte, Konstellationen
Ulrich Wyrwa (Berlin)
Antisemitismus ist ein zentrales Problem in allen europäischen Gesellschaften,
auch 60 Jahre nach dem Holocaust ist die Judenfeindschaft nicht vergangen.
Die Frage aber, was Antisemitismus genau ist, wie er
zu bestimmen sei und in welchem Verhältnis die traditionelle Judenfeindschaft
zum Antisemitismus steht, ist ein weites, zumeist unklares Feld. In dem
Vortrag soll versucht werden, durch eine Betrachtung des
historischen Ortes der Entstehung des Antisemitismus im 19. Jahrhundert
neue Zugänge zur Bestimmung dessen zu gewinnen, was unter Antisemitismus
zu verstehen ist und worin das Neue des Antisemitismus
bestand. Dabei sollen vor allem jene sozialen Konflikte, und wirtschaftlichen
Umwälzungen, politischen Zusammenhänge und kulturellen Konstellationen
betrachtet werden, die der Entstehung dieser neuen
Form von Judenfeindschaft zu Grunde lagen. Gerade die scheinbare Ubiquität
des Phänomens Antisemitismus zwingt in besonderer Weise dazu, die jeweiligen
spezifischen Erscheinungsformen von Judenfeindschaft und die besonderen
historischen Kontexte in den Blick zu nehmen.
Zeit:
Mittwoch 2.2.2011, 19.00 Uhr
Ort: stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, 8010 Graz
In Kooperation mit CLIO und _erinnern.at_
Vortrag und Buchpräsentation
Ungarisch-jüdische ZwangsarbeiterInnen in Österreich 1944/45. Arbeitseinsatz – Todesmärsche – Folgen
Buchpräsentation und Gespräch mit Eleonore Lappin-Eppel
Nach
der Okkupation Ungarns durch die deutsche Wehrmacht im März 1944 wurden
Zehntausende ungarische Juden und Jüdinnen in das Gebiet des heutigen
Österreich verschleppt. Ein Teil der Deportierten wurde in Konzentrationslagern
interniert, knapp 40.000 verrichteten zwischen Juni 1944 und April 1945
Zwangsarbeit in Ostösterreich.
Das Buch befasst sich mit jenen ungarischen Juden und Jüdinnen, die
nicht hinter KZ-Mauern, sondern in Industrie- und Gewerbebetrieben sowie
in der Land- und Forstwirtschaft oder beim Bau des sogenannten „Südostwalls“
entlang der Grenze der Ostmark zur Slowakei und Ungarn arbeiten mussten.
Die an ihnen verübten Verbrechen während des Arbeitseinsatzes
sowie entlang der Marschrouten im Frühjahr 1945 fielen ebenso wie deren
gerichtliche Ahndung bald dem kollektiven Vergessen anheim.
Dr.
Eleonore Lappin-Eppel ist Historikerin an der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19.00 Uhr
SR.
39.01
Attemsgasse 8
In Kooperation mir CLIO
Ort:
Heilandskirche
Kaiser-Josef-Platz 9, 8010 Graz
Eröffnung:
12. Oktober 2010, 19.00 Uhr
13.
Oktober bis 28. November 2010
Mo-So 8:00 bis 18:00 Uhr
Kontakt,
Führungen:
Email: pfarramt@heilandskirche.st
Tel.: 0316 827528 DW 21
Thursday,
Oct. 28th 2010
7 pm
HS 01.22
Universitätsplatz 3, 2nd floor, Graz University
The lecture fits into the quickly developing field of perpetrator research.
It is based on the analyses of testimonies of women at the people’s tribunals
and press material. It aims not only to map the gendered
aspects of collaboration but also the methodological problems of using testimonies
for historical research.
Prof. Dr. habil. Andrea Petö is an associate professor at the Department of Gender Studies at the Central European University in Budapest where she is teaching courses on social and cultural history of Europe.
Vortrag und Diskussion mit Karin Leitner-Ruhe, Gudrun Danzer und
Monika Binder-Krieglstein
Ein materieller Nebeneffekt der Verfolgung und Auslöschung jüdischer Bürger durch die Nationalsozialisten war der gesetzlich geregelte Zugriff auf deren Kunstsammlungen. Bei der Beschlagnahmung von Kunstwerken ging man deswegen besonders gezielt und systematisch vor – eine Methode, von der auch öffentliche Museen profitierten, indem sie Objekte hoher Qualität aus „sichergestellten“ jüdischen Sammlungen erwarben. Die Rückerstattung dieser „Raubkunst“ nach 1945 ließ diese Gründlichkeit allerdings vermissen. Erst 1998, als zwei Gemälde von Egon Schiele aus der Wiener Sammlung Leopold in New York als Diebesgut beschlagnahmt wurden, entwickelte sich eine öffentliche Debatte zu diesem Thema und führte zum Beschluss der gesetzlichen Grundlagen für die Rückgabe („Restitution“) fraglicher Erwerbungen während der NS-Zeit.
Dr. Karin Leitner-Ruhe, Dr. Gudrun Danzer und Dr. Monika Binder-Krieglstein sind Kunsthistorikerinnen am Universalmuseum Joanneum
Dienstag,
16. November 2010, 19.00 Uhr
stadtmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
In Kooperation mit CLIO
13.
Oktober 2010
20.00 Uhr
Literaturhaus Graz
Elisabethstrasse 30
8010 Graz
Eine
Kooperation des Center for the Study of the
Americas mit dem Literaturhaus Graz und dem
Centrum für Jüdische Studien
Moderation
und Übersetzung:
Erna Pfeiffer
Mittwoch,
22. September 2010, 20.00 Uhr
Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30
Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljähr
lich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut
war. Noch Anne Franks Ur-Ur-Großvater hatte als kleiner Junge in der
engen Frankfurter Judengasse hausieren gehen müssen; doch schon eine
Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen
Professor in Deutschland berufen; ihre Großmutter Alice führte
als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach
London, Basel und Amsterdam übersiedelte.
Der letzte noch lebende Ver wandte Anne Franks, ihr Cousin Buddy Elias,
wurde schließlich berühmt als Eiskunstläufer und Schauspieler.
Wie durch ein Wunder haben zahllose Briefe, Dokumente und Fotos der Familie
auf dem Dachboden des Hauses von Buddy Elias' Familie in der Baseler Herbst
gasse überlebt und wurden dort vor einiger Zeit entdeckt – ein Sensationsfund.
Mirjam Pressler hat daraus die so einzigartige wie exem plarische Geschichte
der deutsch-jüdischen Familie Frank zusammen ge fügt, die sich
liest wie ein großer Familienroman.
„Mirjam Pressler ist eine gute Erzählerin. Sie hat aus den Unmengen Dokumenten und Briefen eine spannende, fast literarische Geschichte gemacht.“ (Katja Eßbach, NDR Info)
Mirjam
Pressler
Geboren 1940 in Darmstadt, wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte
in Frankfurt und München und lebt heute als freie Autorin und Übersetzerin
bei München. Mirjam Pressler ist die deutsche Über setzerin des
Tagebuchs der Anne Frank und hat auch eine Biographie Anne Franks veröffentlicht
(Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank). Sie hat mit großem
Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher veröffentlicht und ist mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Gerti
Elias
Geboren 1933 in der Steiermark, wuchs in Österreich auf. Ausbildung
zur Schauspielerin, Engagements an großen Bühnen in Deutschland
und der Schweiz; 1965 Heirat mit Buddy Elias; Ausstellun gen als Malerin;
1986 Übersiedelung nach Basel, wo sie das Antiquitätengeschäft
von Leni Elias übernahm; Mitglied im Stiftungsrat des Anne-Frank-Fonds,
Betreuung des Anne-Frank-Ethik-Lehrstuhls.
Buddy Elias ist ein Cousin von Anne Frank und der einzige Verwandte von ihr, der sie noch persönlich kannte. Seine Mutter Leni (Helene) Elias Frank war die Schwester von Otto Frank. Er wurde am 2. Juni 1925 geboren und bekam den Namen Bernhard. Seine Familie lebt schon seit Jahrzehnten in Basel.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Graz mit Unterstützung von CLIO und Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz.
Nähere
Informationen: www.literaturhaus-graz.at/
Der
Mythos vom Goldenen Zeitalter
Jüdische Geschichte in Spanien und ihre Imagination in der deutsch-jüdischen
Kultur
Dr. Carsten Schapkow (University of Oklahoma, Norman)
Montag,
28. Juni 2010, 15.30 Uhr
Universität Graz, Attemsgasse 8/DG, SR 39.41
Dr. Rakefet Zalashik (Heidelberg)
Montag,
14. Juni 2010, 18.30 Uhr
Universität Graz, Attemsgasse 8/EG, SR 39.01
Sonntag, 13. Juni 2010, 8.00 bis 21.00 Uhr
Treffpunkt zur Abfahrt: Hauptgebäude der Universität Graz, Halbärthgasse
Fahrtkosten: 20 Euro
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Anmeldung erforderlich unter: Tel. 0676 64
85 414 oder heimo.halbrainer@clio-graz.net
Eine Veranstaltung von Artikel-VII-Kulturverein/Pavelhaus, Centrum für
Jüdische Studien der Universität Graz und CLIO
PD
Dr. Stefan Litt
(Jerusalem)
Die Symbiose zwischen
Juden als Vertretern einer genuinen Schriftreligion und der Welt der Bücher
ist selbstevident und seit langem bekannt. Die Produktion der zahlreichen
frühneuzeitlichen Druckereien in Mitteleuropa ist der Gegenstand vieler
Untersuchungen gewesen. Nahezu unbekannt hingegen ist das Funktionieren
des Handels mit den Erzeugnissen der jüdischen bzw. hebräischen
Buchpressen in jener Zeit, der grenzüberschreitend war und die Bücher
zwischen Amsterdam, Prag und Lublin europaweit zirkulierte.
Auf der Basis von einigen neuen Quellenfunden nähert sich der Vortrag
der praktischen Seite des jüdischen Buchhandels in der Vormoderne,
ohne den die Schriften nicht in der großen räumlichen Verbreitung
an die Abnehmer in den zahlreichen jüdischen Gemeinden Europas gelangt
wären. Auch die Neuerungen, die mit dem Aufleben der jüdischen
Aufklärung (Haskala) am Ende des 18. Jahrhunderts in den Buchmarkt
einzogen, werden hier vorgestellt.
Dienstag, 8. Juni 2010, 18.00 Uhr
Attemsgasse 8/EG, SR 39.01
Eine
Veranstaltung des
Centrums für Jüdische Studien in in Kooperation mit dem Institut
für Geschichte (Abteilung Neuzeit)
Dr. Heimo Halbrainer (Graz)
Mittwoch,
2. Juni 2010, 15.00 Uhr
Treffpunkt: Israelitischer Friedhof, Wetzelsdorferstraße 33 – Ecke
Alte Poststraße
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Anmeldung erforderlich unter: Tel. 0676 64
85 414 oder heimo.halbrainer@clio-graz.net
In Kooperation mit CLIO
PD Dr. Mona Körte (Kurt-David-Brühl Gastprofessorin für
Jüdische Studien, Graz/Berlin)
Donnerstag,
22. April 2010, 18.30 Uhr
Synagoge Graz, David-Herzog-Platz 1, 8020 Graz
In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Graz
Rabbiner Rektor Prof. Walter Homolka (Berlin)
Mittwoch,
28. April 2010, 18.00 Uhr
Synagoge Graz, David-Herzog-Platz 1, 8020 Graz
In Kooperation mit dem David-Herzog-Fonds der Steirischen Universitäten
und der Israelitischen Kultusgemeinde Graz
Regisseur Gerhard Schick (Köln) diskutiert mit dem Historiker
Univ.-Prof. Dieter A. Binder (Graz) und der Literaturwissenschafterin
Univ.-Prof. Dr. Beatrix Müller-Kampel (Graz)
Donnerstag,
6. Mai 2010, 18.00 Uhr
Universität Graz, Universitätsstraße 15 Bauteil A, 2. OG,
SZ 15.21
In Kooperation mit CLIO
Dr. Helga Thorson (University of Victoria, CA)
Donnerstag,
20. Mai 2010, 13.00 Uhr
Universität Graz, Attemsgasse 8/DG, SR 39.41
Vortrag
„Zur
antijüdischen Politik im karibischen Raum
vom 16. bis ins 19. Jahrhundert“
Christian
Cwik
(Universidad de Cartagena)
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Verfolgung von
Juden und Jüdinnen aufgrund antijüdischer und antisemitischer
Politik in Iberoamerika und der Karibik. Dabei soll ausgehend vom Konflikt
der spanisch-katholischen Kirche mit dem Judentum im ausgehenden Mittelalter
die Gruppe jüdischer und zwangskonvertierter Christen als europäische
Auswanderer von der iberischen Halbinsel dargestellt werden. Als „Ausgestoßene“
(Vertreibung, Inquisition, Code Noir) werden Juden und Neuchristen zu hilfreichen
illegalen und legalen Akteuren atlantischer Expansion zwischen Afrika, Europa
und den Amerikas. Neben weit verzweigten Fernhandelsnetzwerken zwischen
der Carrera de Indias und europäischen Hafenstädten (v. a. Sevilla,
Lissabon, Rouen, Amsterdam, London und Hamburg) traten Juden und Neuchristen,
trotz rechtlicher Nachteile, als Pioniere in der Zuckerrohr-, Vanille- und
Tabakindustrie in Iberoamerika und auf den atlantischen Inseln auf. Der
Blick auf diese Geschichte jüdischer Diaspora eröffnet sowohl
neue Kenntnisse über die Geschichte des Antisemitismus als auch über
den Aufbau des spanischen, portugiesischen und niederländischen Kolonialismus
vom 16. bis ins 19. Jahrhundert.
Mittwoch,
20. Jänner 2010
Zeit:18.00–19.30
Attemsgasse 8/EG SR 39.01
Eine
Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for the Study of the America
http://www.uni-graz.at/zas1www
Vortrag mit Diskussion
Mauthausen besuchen – und dann?
Christian Angerer und Yarif Lapid (Gedenkstätte Mauthausen)
Wenn rechtsextreme Äußerungen oder Handlungen junger Menschen
wieder einmal öffentliches Aufsehen erregen, wird besonders deutlich,
was sich Politik, Medien und Pädagogik häufig als Gegenmaßnahme
vorstellen: einen Besuch in einer Gedenkstätte, der die jungen Menschen
ein für allemal von faschistischen Anwandlungen heilt.
Warum das zu kurz gedacht ist, soll am Beispiel der KZ-Gedenkstätte
Mauthausen besprochen werden, wo seit zwei Jahren an neuen pädagogischen
Konzepten gearbeitet wird.
Dienstag, 26. Januar 2010, 19.00 Uhr
stadmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
Beide Veranstaltungen in Kooperation mit CLIO
und erinnern.at
Samuel Steinherz
(1857–1942)
Von Graz über Wien und Rom nach Prag.
Gerhard Oberkofler
(Historiker, Innsbruck)
Zeit:
Di. 1.12.2009, 19.00 Uhr
Ort: stadtmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
in
Kooperation mit CLIO
www.clio-graz.net
Vortrag„Täter“-Forschung
und die Sozialgeschichte der NS-Massengewalt
Christian Gerlach
(Universität Bern)Zeit:
Do., 5.11..2009, 19.00 Uhr
Ort:
Hörsaal B, „Vorklinik“, Universität GrazAufgrund
der Besetzung des Hörsaals B durch Studierende wird der Vortrag in
den Hösaal 12.11, Universitätsstrasse 2-4 (Heizhaus) verlegt.in
Kooperation mit erinnern.at und CLIO
www.erinnern.atwww.clio-graz.net
Filmvorführung
mit Diskussion„The
End of the Neubacher Project“Im Anschluss an den Fil Diskussion
zwischen dem Regisseur Marcus J. Carney und dem Zeithistoriker
Prof. Bertrand Perz
Zeit:
Fr., 6.11.2009, 20.00 Uhr
Ort:
KIZRoyalKino, Conrad von Hötzendorfstraße 10, 8010 Graz in Kooperation
mit erinnern.at und CLIO
www.erinnern.atwww.clio-graz.net
VortragWho’s
the Winning?
The Historian’s Struggle Against Popular Myths
Reflections about writing the book
„Raoul Wallenberg in Budapest; Myth, History and Holocaust”
Paul Levine
(Uppsala University)
Do historians have a monopoly on historical truth? Can the historians’
methodology convince the public that what they believe about the past is
often incorrect? Basing his lecture on his decades of work on Raoul Wallenberg
and Swedish diplomacy in Budapest during the Holocaust, Paul Levine will
reflect on the socially important and often fascinating intellectual ´clash`
he has encountered between how the interested layperson understands Wallenberg,
and how the historian does. Though the historian is supported by contemporary
documents credibly contextualized, the public is generally
reluctant to abandon long-held beliefs, even if these are far from the historical
truth.
In his lecture, Paul Levine will also discuss what it meant for him as a
non-Swedish historian to write a book about the most famous Swede of the
20th century, and what this means for the historian‘s relationship
with the general public.
Zeit:
Do., 15.10..2009, 19.00 Uhr
Ort:
Attemsgasse 8, SR 39.01
In Kooperation mit
dem Verein Clio
Vortrag
History
in the House of the Hangman
How Postwar Germany Became a Key Site for the
Study of Jewish History
Till
van Rahden
(Université de Montréal)
Zeit:
Do., 18.6.2009, 1900 Uhr
Ort:
Attemsgasse 8/DG, SR 39.41
Einladung
Vortrag
Diskriminierte
Bürger und emanzipierte „Fremdstämmige“.
Juden an deutschen, russischen und österreichischen Universitäten
im 19. Jahrhundert
Trude
Maurer
((Kurt-David-Brühl-Gastprofessorin für Jüdische Studien,
Graz; Universität Göttingen)
Zeit:
Mo., 15.6.2009, 1700 Uhr
Ort:
Universitätsplatz 3, 1. OG (Hauptgebäude)
SZ 01.18
Einladung
Vortrag
Die
Unvergänglichkeit des Seins
Jüdische Geschichtsschreibung als
Wiederanfangen
Asher
Biemann
(University of Virginia)
Zeit:
Mi., 10.6.2009, 1800 Uhr
Ort:
Attemsgasse 8/EG, SR 39.01
Gespräch
und Buchpräsentation
mit
Gerda Lerner
FEUERKRAUT.
Eine politische Autobiografie
Zeit:
Do., 4.6.2009, 1900 Uhr
Ort:
Heinrichstraße 36, HS 11.01
In Kooperation mit
Institut für Geschichte (Abteilung Zeitgeschichte)
Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung
Universität Graz
Vortrag
Zwischen
allen Stühlen – Lebenswege des Karl Pfeifer
Film und Zeitzeugendiskussion
1938 flüchtet Karl Pfeifer als Zehnjähriger mit seiner Familie
aus Österreich. Vier Jahre später erreichte er mit einem der letzten
Kindertransporte des Hashomer Hatzair Palästina. Er lebte im Kibbuz,
kämpfte im Israelischen Unabhängigkeitskrieg und kehrte Anfang
der 50er Jahre nach Österreich zurück. Der Film „Zwischen
allen Stühlen“ begleitet Karl Pfeifer an zentrale Orte seines
Lebensweges.
Mit Karl Pfeifer spricht einer der Filmemacher, der Politikwissenschafter
Thomas Schmidinger (Wien)
Dienstag,
19. Mai 2009, 19.00 Uhr
stadtmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
In Kooperation mit CLIO
Vortrag
63
Jahre danach – Kann zum Erinnern ermutigt werden?
Eine Gesprächsrunde aktiviert durch die künstlerische
Arbeit von Jochen Gerz mit der steirischen Öffentlichkeit
Seit
Herbst 2008 arbeitet Jochen Gerz mit der steirischen Öffentlichkeit,
die vom Künstler die Rolle des Autors / der Autorin übertragen
bekommt. Abseits der bekannten Muster, des Fingerzeigs, ist eine weiterführende
künstlerische Gedenkarbeit im Gange. Als Ergebnis eines intensiven
Prozesses, der das Erinnern an die Zeit über den Alltag des Nationalsozialismus
63 Jahre danach herausfordert, werden aktiv erarbeitete Zeichen an zahlreichen
Orten in Graz und der Steiermark auftauchen.
Was hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten auf dem Bereich der Erinnerungskultur
verändert und welche Wege können in die Zukunft führen?
Diese Fragen diskutieren
Jochen
Gerz (Künstler, Irland), UD Dr. Werner Fenz (Kunsthistoriker, Graz),
UD Dr. Heidemarie Uhl (Historikerin, Wien), Mag. Herwig G. Höller (Journalist,
Graz)
Diskussionsleitung: Dr. Heimo Halbrainer (Historiker, Graz)
Donnerstag,
19. März 2009, 19.30 Uhr
Universität Graz, Hauptgebäude (Universitätsplatz 3 / 1.
OG), HS 01.14
Eine
Kooperation mit
CLIO
Institut für Kunst im Öffentlichen Raum Steiermark
Vortrag
„Männerbund,
Homosexualität und Antisemitismus –
Male Gender Crisis und deutsche Politik um 1900“
apl. Prof. Dr. Ulrike Brunotte (Humboldt-Universität Berlin/Universität
Gießen)
Donnerstag,
12. März 2009, 19:00 Uhr
Universität Graz, Hauptgebäude, HS 01.14
Vortrag
"On
the relationship between antisemitism and disproportional hostility to Israel"
David Hirsch (Goldsmiths College, University of London)
Moderation:
Klaus Hödl
Dienstag, 20. Jänner 2009
17.00 Uhr, SR 39.41
Attemsgasse 8/DG
Vortrag
Hans
Litten
Vom öffentlichen Gebrauch einer Biographie
Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
(Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
Moderation:
Klaus Hödl
Mittwoch, 18. Juni 2008
19.00 Uhr, SR 39.41
Attemsgasse 8/DG
Vortrag
Franz Kafka und die jüdische Hermeneutik
von
Prof. Dr. Dorothee Gelhard
(Universität Regensburg)
Mittwoch
12. März 2008, 19.00 Uhr
Seminarraum des Franz-Nabl-Institutes für Literaturforschung
Elisabethstraße 30/I, 8010 Graz
Vortragsreihe
Reihe:
Geschichte und Film -
Jugend und Kindheit im Nationalsozialismus
mit
wissenschaftlicher Einführung durch
Univ. Prof. Dr. Frank Stern
(Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien)
Bei der Frage, wie denn historische Bilder in die Köpfe der Menschen
kommen und wodurch sie geprägt werden, spielt neben der familiären
Erzählung, dem Schulunterricht, historischen Büchern vor allem
das Medium Film eine zentrale Rolle. Dabei unterliegt der Film nicht wie
das wissenschaftliche Buch oder der Unterricht der Logik geschichtswissenschaftlicher
Erkenntnisse, sondern orientiert sich an der Logik filmischer Erzählungen
zwischen Fact und Fiction.
Den Bildern von Jugend und Kindheit im Nationalsozialismus wie sie in Filmen
vermittelt werden, geht die Reihe „Geschichte und Film: Jugend und
Kindheit im Nationalsozialismus“ nach. Mit dem renommierten Historiker
und Filmwissenschafter Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte
der Universität Wien steht CLIO und dem Centrum für Jüdische
Studien ein kompetenter Fachmann zur Seite, der die gezeigten Filme wissenschaftlich
einbegleiten und mit dem Publikum diskutieren wird.
Wohin und Zurück, Teil 1 (Ö, BRD, CH 1981/82)
Regie: Axel Corti, Buch: Georg Stefan Troller
Donnerstag, 13. März 2008, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz
David
(BRD 1978)
Regie: Peter Lilienthal, basiert auf den Erinnerungen von Joel König
Donnerstag, 24. April 2008, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz
Hitlerjunge
Salomon (D, F 1989/90)
Regie: Agnieszka Holland,
basiert auf den Erinnerungen von Salomon Perel
Donnerstag, 15. Mai 2008, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz
Die
Feuerzangenbowle (D 1944)
Regie: Helmut Weiss, Produktion: Heinz Rühmann, Buch: Heinrich Spoerl
Donnerstag, 12. Juni 2008, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz
Veranstaltungsreihe von CLIO in Kooperation mit dem Centrum für Jüdische
Studien.
Vortrag
Vom
Vorurteil zum Genozid
Geschichte und Aktualität des Antisemitismus
Judenfeindschaft hat eine lange Geschichte und viele aktuelle Erscheinungsformen.
Dem christlichen Antijudaismus folgte der Antisemitismus als Rassen-ideologie,
der zum Holocaust führte. Danach entstanden neue Formen der Ablehnung
wie Antizionismus als politische Kampfansage gegen Israel. Das älteste
religiöse, politische, soziale und kulturelle Vorurteil der Geschichte,
die Überzeugung von der gefährlichen Eigenart der Juden, ist in
neuen Formen immer noch wirksam und vielfältig instrumentalisiert.
Univ. Prof. Dr. Wolfgang Benz
(Historiker, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität
Berlin)
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad
(Institut für Geschichte / Zeitgeschichte)
Montag, 12. November 2007, 19.30
Universitätsplatz 3, 1. Obergeschoß HS 01.14
Einladung
Vortrag
Jüdisches
Leben in Österreich
Vortrag und Buchpräsentation
Mit der „Geschichte der Juden in Österreich“ liegt die lang geforderte wissenschaftliche Darstellung jüdischen Lebens im österreichischen Raum von den Anfängen bis in die Gegenwart vor. Neben der über die Jahrhunderte immer wiederkehrenden Verfolgungsgeschichte wird der Fokus auf die kulturellen Leistungen der jüdischen Bevölkerung in Österreich gelegt.
Dr. Martha Keil (Direktorin des Instituts für Geschichte der
Juden in Österreich)
Univ. Prof. Dr. Albert Lichtblau (Historiker, Universität Salzburg)
Dienstag,
16. Oktober 2007, 19.00 Uhr
Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz
Vortrag
Kein
Beruf für Israels Töchter?
Zur Situation jüdischer Lehrerinnen im 19. Jahrhundert.
PD
Dr. Andreas Brämer
(Institut
für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
Moderation:
Dozent Dr. Klaus Hödl
Montag,
4. Juni 2007
19.00 Uhr, HS 23.03
Mozartgasse 23 (Meerscheinschloß)
Eröffnungsvorlesung
der
Kurt-David-Brühl
Gastprofessorin im Sommersemester 2007
Hannah
Arendt, Charlie Chaplin
und die verborgene jüdische Tradition
Prof.
Dr. Liliane Weissberg
(University
of Pennsylvania)
Begrüßung:
Vizerektorin Univ.-Prof. Dr. Roberta Maierhofer
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad
Freitag,
4. Mai 2007
12.00 Uhr, HS 06.02
Universitätsbplatz 6 (Vorklinik)
Es
geht um das Jüdische und nicht um „die Juden“
Bemerkungen zu einem problematischen
Verhältnis
Prof.
Dr. Michael Daxner
(Universität Oldenburg)
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad
Dienstag,
13. März 2007
18.30 Uhr, HS 23.03
Mozartgasse 3 (Meerscheinschloß)
Zweierlei
Judenheit.
Der Begriff „Ostjude“ in der gegenwärtigen
Historiographie.
Malgorzata
Maksymiak-Fugmann
(Ben Gurion University of the Negev, Beer Sheva Israel)
Donnerstag
18. Jänner 2007, 19.00 Uhr
Mozartgasse 3, Hörsaal 23.03
(In
Kooperation mit dem Verein
Clio und dem
David-Herzog-Fonds der
steirischen Universitäten)
Zionismus und Diasporismus: gestern und heute
Univ.-Prof. Dr. Mark Gelber (Beer Sheva)
Dienstag,
17. Oktober 2006, 19.00 Uhr
Mozartgasse 3, Hörsaal 23.03
(In Kooperation mit dem Verein Clio und der Österreichischen Forschungsgesellschaft)